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Park+Ride-Plätze kosten in Zukunft Gebühr

Der Umstieg vom Auto auf den ÖPNV wird in Hamburg teurer. Der SPD-Senat will alle Hamburger Park-and-Ride-Parkplätze kostenpflichtig machen und pro Tag 2 Euro kassieren. Im Gegenzug soll das P+R-System ausgebaut und modernisiert werden.
Christian Hinkelmann
Park and Ride-Anlage in Hamburg
Park and Ride-Anlage am Bahnhof Rahlstedt in Hamburg

Wer in Hamburg auf Park+Ride-Plätzen sein Auto abstellen will, um mit der Bahn in die City zu fahren, muss künftig für den Stellplatz zahlen. Das hat der Hamburger SPD-Senat beschlossen.

Ab dem kommenden Juli will die Hansestadt pro Tag 2 Euro Gebühr verlangen, für ein Monatsticket sind 20 Euro fällig und für eine Jahreskarte sollen Autofahrer 200 Euro zahlen. Bezahlt wird an Ticketautomaten. Ein Schrankensystem an den Zufahrten ist nicht geplant.

Außerdem sollen alle innenstadtnahen P+R-Anlagen innerhalb des Ring 2 geschlossen werden.

Im Gegenzug will der Senat die bestehenden Altanlagen mit neuen Notrufsystemen und Beleuchtungen modernisieren und erweitern.

So ist in den kommenden vier Jahren zum Beispiel ein Ausbau der Kapazitäten in Poppenbüttel geplant. In Ochsenzoll soll eine ganz neue Anlage entstehen. Noch nicht entscheiden ist, ob kurzfristig ein neuer P+R-Parkplatz in Rissen entstehen soll oder die bestehende Anlage in Harburg ausgebaut wird (insgesamt rund 700 neue Stellplätze).

Mittelfristig wird der P+R-Aus- und Neubau an den Standorten Bergedorf, Berne, Billwerder-Moorfleet, Hagenbecks Tierpark, Harburg, Nettelnburg, Rissen, Steinfuhrter Allee und Tonndorf geplant. Das entspricht rund 1.000 bis 1.500 neuen Stellplätzen.

Zurzeit gibt es auf Hamburger Boden 49 P+R-Anlagen mit insgesamt rund 9.100 Stellplätzen.

Kritik am neuen Park-.and-Ride-Konzept kommt von der CDU: „Der Senat hat offensichtlich kein Interesse dara…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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20 Antworten auf „Park+Ride-Plätze kosten in Zukunft Gebühr“

Das Park+Ride Parkplätze Geld kosten ist ansich OK. Aber eine an dem Tag gültige HVV Karte sollte auch als Parkschein gültig sein (HVV Fahrscheinautomat könnte einen Parkzettel ausspucken / Abo + Profi Card Kunden erhalten einen Parkzettel mit der selben Gültigkeitsdauer). Dann können die Park+Ride Parkplätze ja gerne das selbe kosten, wie jeder andere Parkhaus oder kostenpflichtiger Parkplatz auch.

Für die Leute, die eine Abo-Karte haben und zusätzlich trotzdem noch ein Auto brauchen, weil die Anbindungen in ihrer Wohngegend zu schlecht sind, sind natürlich ohnehin schon schlecht dran. Insofern kann ich diese Leute verstehen, wenn sie sich über eine Parkgebühr an den P+R Plätzen ärgern. Dennoch muss man sich natürlich etwas überlegen, damit das ganze finanzierbar ist und damit „Fremdparker“ abgehalten werden.
Außerdem muss man mal von der Denke abkommen, dass man alles über Steuern finanzieren kann. Alles, was zusätzlich zum geplanten Etat ausgegeben wird, muss gegenfinanziert sein, weil die öffentlichen Kassen schon leer sind, auch ohne weitere Ausgaben. Wenn man alles genehmigen würde, was seine Berechtigung hat, wäre die Staatswirtschaft schon komplett bankrott. Legt man das auf die Privatwirtschaft um, wäre der Bankrott sogar schon längst erreicht. Daran würde sich im Übrigen auch ohne die Elphi nix ändern. Es gibt diverse Projekte, die man- subjektiv betrachtet- als unsinnige Ausgabe ansehen könnte.
Noch was zu den Kosten eines eigenen PKw, die hier diskutiert wurden: vor 2 oder 3 Jahren hat das mal einer berechnet. Das billigste Auto (ich glaube das war damals ein C1) kostet mit allem Drum&Dran 297€/Monat.

@ Frittz:
Leider ist das keine Traumrechnerei. Und warum gerade du dir jedesmal einen Golf zulegen solltest, kann ich dir nicht beantworten. Aber es vereinfacht die Monatsrechnung ungemein. Da man ja nicht von sich auf andere schließen sollte, sollte man meine Beispielrechnung auch nicht all zu persönlich nehmen. Trotzdessen sollte man aber auch nicht die Augen vor den realen Kosten verschließen, die ein Auto im Monat nun mal verursacht. Das ist keine Schönrechnerei, sondern Fakt. Schönrechnen tun sich das die meisten Leute schon von allein. Und wenn du jeden Tag eine Stunde zum selben Preis mit einem (Neu-, Jahres-, Leih- oder was auch immer) Wagen quer durch Hamburg gondeln willst/musst, dann kannst du das gerne machen, ändert aber nichts an der Tatsache.

Ich bleibe dabei: Es gibt ,regional betrachtet, nichts günstigeres als mit dem ÖPNV zu fahren, außer mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Ein eigenes Auto ist in HH quasi überflüssig.

Vielleicht kannst du dir mal echte Gedanken darüber machen, was ein Auto wirklich im Laufe seines Lebens kostet, evtl. geht dir dann ein Licht auf.

Noch mal zum Thema: Wer sich ein eigenes Auto leisten kann, kann sich bestimmt auch etwaige Parkgebühren leisten. Wo ist das Problem? Eine Koppelung an eine Tageskarte halte ich für sinnvoll und auch durchführbar.

@Rahlstedter:

Traumrechnerei. Warum sollte ich mir immer einen neuen VW Golf zulegen und keinen Jahreswagen? Beim HVV-Abo fahre ich ja auch 2.- und nicht 1. Klasse. Für 500 Euro, die Sie salopp fürs Auto ansetzen, könnte ich selbst mit dem Luxus-Carsharing „car2go“ über 28 Stunden jeden Monat durch die Stadt rauschen – zum Normaltarif. Jeden Tag eine Stunde lang quer durch Hamburg, unter der Woche, am Wochenende, während ich krank bin, während ich im Urlaub bin.

Vermutlich würde Mercedes mir da ganz schnell einen Sondertarif anbieten. Im Urlaub bin ich übrigens auch manchmal, da komme ich mit dem HVV-Abo keinen Meter weiter – mit dem Auto schon.

Ähnlich einiger vorheriger Kommentare frage ich mich: „Stehen dort nur Fahrzeuge von Nutzern des ÖPNV?“
Bei Spaziergängen am Abend sehe ich oft einen noch gut besetzten P+R-Platz (Elbgaustraße). Ähnlich dem Kommentar zum P+R-Platz Poppenbüttel. Für mich stellt sich die Frage: Können das nicht auch Fahrzeuge von Anwohnern oder Besucher der Einkaufszentren sein?
Daher finde ich eine „Parkgebühr“, zumal sie laut Bericht vorrangig in die Infrastruktur gesteckt werden soll gut. Um die „Fremdparker“ wirklich von der Nutzung abzuhalten würde ich die Parkgebühr nicht auf 2€ festlegen, sondern auf einen Betrag von „Tageskarte+2€“. Der Automat müsste dann zwei Tickets ausdrucken (1) als Quittung zur Ablage im Fahrzeug und (2) als Fahrkarte für den Fahrer.
Für Abo-Nutzer könnte man sich ein analoges System einfallen lassen.

@Günter Pfeiffer
richtig, auch die anderen, von der SPD geführten Senate, haben wenig bis gar nichts für den ÖPNV getan, aber jetzt tut man immerhin etwas und setzt auch das um, was man angekündigt hat. Das haben alle anderen Senate davor nicht getan. Schließlich war es der schwarz-grüne Senat, der sich in die Haare gekriegt hat und deswegen alles vor die Wand gefahren wurde. Und es war die CDU, die die Planungen der Stadtbahn hat einstellen lassen!! Außerdem kostet eine Stadtbahn 2 Mrd und das Bussystem kanpp 270 Mio. Das ist schon ein Unterschied. Die Kosten sind nun einmal ein Manko der Stadtbahn und das lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Ich hätte sie auch gerne gehabt, aber so what?!
Zur Frage mit den Beamten, die Falschparker aufschreiben sollen: Dazu werden nicht mehr Beamte eingestellt, sonder es wird neue Strukturen geben. Demnach soll der Verkehrsraum besser kontrolliert werden. Nicht nur abgelaufene Parktickets sollen kontrolliert werden, sondern auch die Haltestellen und Fuß/Radwege sollen dann besser abgeprüft werden. Vorher war das zum Teil noch in Händen der Polizei, die aber dafür eigentlich keine Zeit hat und deswegen wurde das in den letzten Jahren auch fast gar nicht sanktioniert. Das wird sich (so die Ankündigung) deutlichst ändern. Bin ich auch mal gespannt…

Ich sehe das, wie der Busfahrer, ähnlich. Die Politik wird die Menschen nicht ändern können. Der ÖPNV wird tatsächlich von vielen Leuten als unattraktiv, sinnlos und teuer gehen. Wenn diese Leute mal etwas weiter als nur zur eigenen Nasenspitzen denken würden, ginge ihnen plötzlich ein Licht auf, dass der ÖPNV in HH gar nicht zu teuer ist.

Beispiel: Ein heute 20jähriger Mensch kauft ab sofort ein klassisches Abonnement für den Hamburger Großbereich. Angenommen, er wird sich die nächsten 50 Jahre dieses Abo leisten wollen, dann zahlt er in Summe inkl. der Durchschnittlichen 2,5% Erhöhung/Jahr ca. 96000€. Damit kann er sich in HH 50 Jahre lang frei bewegen, an Wochenenden/Feiertagen sogar im Gesamtbereich des HVVs inkl. einer erwachsen Begleitperson + 3 Kinder. Geil!

Der 20jährige der sich ab sofort ein eigenes (neues) Auto kauft, kommt auf sehr viel höhere Ausgaben in den folgenden 50 Jahren. Im Schnitt wird er sich alle 10 Jahr einen neuen Wagen gönnen, einfachhalber kauft er sich immer einen aktuellen VW Golf für einen Preis von etwa 25000€. Inkl. allem Drum und Dran (Sprit, Versicherungen, Reperaturen, Anschaffung, Wertverlust etc.) wird er dafür monatlich ca. 500€ berappen müssen. Das macht auf 50 Jahre gesehen gigantische 300000€. Darin sind noch keine inflationäre Preissteigerungen der kommenden Jahre mit eingerechnet! Ok, mit dem Auto kann er sich quasi Weltweit frei bewegen, aber wer macht das schon?

Für die Differenz von etwa 200000€ könnt ihr euch verdammt häufig einen tollen Urlaub leisten, oder eine nette Anzahlung für ein Haus bereitstellen, oder oder oder…
Leute, macht die Augen auf! Lasst öfter das Auto stehen, fahrt öfter mit dem ÖPNV bzw. Fahrrad und hört auf zu jammern! Das kommt euren Nerven und eurem Geldbeutel nur zu Gute.

@Busfahrer:
Also, die SPD hat ja wohl noch nie etwas positives für den ÖPNV getan.
– Erst angeblich alles auf U-Bahn setzen und die Straßenbahn dafür abschaffen, dann unfähig, das U-Bahnnetz tatsächlich auszubauen.
– 1974 trotz vieler Gegenargumente das noch lebenfähige Reststraßenbahnnetz weiter abschaffen.
– 1978 trotz massiver Proteste die letzte Straßenbahn eingestellt.
– In 30 Jahren sind lächerliche 10km U-Bahn dazugekommen.
– Mit denen würde es heute noch keine U4 geben.
– Kaum wiedergewählt, wird das Stadtbahnprojekt gekippt.
– Hunderte Millionen für diese „Busbeschleunigung“ verschwenden: Die größte Lachnummer überhaupt ! In spätestens 10 Jahren sind diese teuren Maßnahmen sowieso effektlos.
– Wenn angeblich kein Geld da ist, wieso gibt es dann wohl Geld um neue Beamten einzustellen nur um Falschparker aufzuschreiben ?

Ich bin Proficard-Benutzerin und habe jahrelang täglich den P+R-Parkplatz Steinfurther Allee genutzt. Derzeit ist das für mich kaum noch möglich, weil er nach 8 fast immer überfüllt ist, ich aber erst später ankomme. Natürlich würde ich mich freuen, künftig wieder häufiger im Parkhaus parken zu können, aber dafür jeden Monat 20 € zusätzlich zur Proficard, das ist schon bitter. Noch hoffe ich auf ein Einsehen der Verantwortlichen und eine Möglichkeit, den Zeitkarten-Besitzern entgegen zu kommen.

Zunächst mal ist es sehr befremdlich der SPD eine schlechte ÖPNV-Politik vorzuwerfen. Der letzte Senat war ja wohl dagegen ein schlechter Witz. Die haben NICHTS aber auch rein GAR NICHTS hinbekommen. Weder Straßenbau noch Ausbau ÖPNV. 0,00 war das. Jetzt wird zwar auch nicht der große Wurf veranstaltet, aber wenigstens hat man ÜBERHAUPT ein Konzept und setzt es auch energisch um. Es wird an der Busbescheunigung gearbeitet und auch die Straßen werden in Stand gesetzt. Davon habe ich die letzten 10 Jahre fast gar nix gesehen. Was die P+R Gebühr anbelangt, so finde ich das auch nicht zielführend. Es ist aber kein Geld da, deswegen müssen halt die zahlen, die auch die Nutzer sind. Was das Zuparken der Straßen anbelangt, kann ich sagen, dass ab 2014 Falschparker aufgeschrieben werden ohne Ende, weil man die Strukturen bei der Behörde ändert und es praktisch eine Extrabehörde geben wird, die nix anderes machen, als den Verkehrsraum nach Falschparkern abzusuchen.
Hamburg hat zudem das Problem, dass der ÖPNV bei fast 40% der Bevölkerung quasi unerwünscht ist. Das liegt aber nicht an der Politik, sondern an den weltfremden Menschen, die lieber 70000€ für ein Auto bezahlen damit sie auf dicke Hose machen können, als 100€ für ne Monatskarte. Kurzum: die Politik kann den Menschen nicht vorschreiben, den ÖPNV zu nutzen. Anreize hat es schon zu Hauf gegeben. Die „autofreien Sonntage“ wurden sogar eingestellt, weil das fast gar nicht genutzt wurde. Wir hatten zwar an solchen Tagen deutlich mehr Fahrgäste, aber kaum weniger Autos auf den Straßen. Das zeigt ganz deutlich, dass es nur wenig Autofahrer gibt, die auf ÖPNV wechseln werden. Lediglich die jüngere Generation denkt langsam in eine andere Richtung und lässt hoffen.

Schon lustig, kaum gehts den Autofahrern ans Portemonnaie, gibt es einen empörenden Aufschrei, alle finden es doof und verfluchen ihre Regierung.

Ich denke auch, einen Parkplatz bei P+R sollten nur die Leute bekommen, die auch tatsächlich mit dem ÖPNV weiterfahren wollen. Dann kann die Gebühr anteilig an die Fahrkarte geknüpft werden und alle anderen Autofahrer, die den ÖPNV nicht nutzen wollen, zahlen eben die volle Parkgebühr. Wo ist das Problem?

Man sollte tatsächlich die P+R kosten an die Tageskarte koppeln, mit einer Quittung, die man sich ins Auto legt. Natürlich auch ein Angebot für Zeitkartenbesitzer. Aber dann werden die P+R Parkplätze vielleicht weniger als kostenlose Alternative angesehen, wenn man einkaufen möchte. Gerade in Poppenbüttel ist das wegen des AEZs wichtig. Ähnlich sieht es Niendorf Markt aus, da keiner ins kostenpflichtige Parkhaus fährt, wenn auf dem P+R was frei ist. Aber generelle/zusätzliche Kosten halte ich für falsch.

Typisch SPD ! Damit hat der HVV mich als P+R Kunden verloren. Dann werden eben wieder die Nebenstrassen zugeparkt, ich werde schon einen anderen Parkplatz finden. Dieser Senat verdient eine gehörige Note 6 !

In Wien ist die Park&Ride-Nutzung ebenfalls kostenpflichtig, aber dort werden die Anlagen schon von der Autobahn aus geschildert und sind m.E. häufiger als in Hamburg…

Gute Idee, an einigen Bahnhöfen bspw. in Ahrensburg ist ab 8 Uhr kein Parkplatz mehr vorhanden. Die Kassen sind leer. Solange das Geld ausschließlich für P+R ausgegeben wird ist es OK.

Den Ausbau von P+R kann sich der Senat sparen, es wird weniger Nutzer geben. Traurig, obwohl ich selbst das System nur selten nutze. Bezüglich der Hamburger Verkehrspolitik, frage ich mich immer was als Nächstes falsch gemacht wird.

Na klasse, erst wollen wie das wir auf den ÖPNV wechseln und das Auto zu Hause lassen und dann noch für die P+R Gebühr verlangen. Fahrkarten sind schon teuer genug.

Das ist die schlechteste Idee, die ich seit langem zum Thema „wie bringe ich PKW-Fahrer dazu mit dem ÖPNV zu fahren“ gelesen habe.

Armes Hamburg – und schade, dass mich das als Rand-Hamburger (P+R Wedel) dann mit Sicherheit auch betreffen wird.

Da wäre es besser, dieser Senat lässt vom Thema ÖPNV ganz die Finger und wir hoffen einfach, der nächste zumindest ein Grundinteresse am ÖPNV hat, das diesem ganz zu fehlen scheint. Warum nicht wie in Frankreich? Das Parkticket als Tagesticket für den ÖPNV. Müsste dann natürlich den Preis einer HVV-Tageskarte haben, vielleicht noch 50 Cent als kleine „symbolische“ Gebühr dafür , dass so viel Blechabstellungsraum an den Bahnhöfen kostenaufwändig zur Verfügung gestellt wird. Aber nicht so, wie jetzt gedacht! Der Mehrverkehr auf den Straßen (der durch solchen Gebühren zu erwarten ist) kostet unter dem Strich volkswirtschaftlich gesehen viel mehr als der Ausbau des P+R-Systems!

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