Planfeststellungsverfahren für U-Bahnhof Oldenfelde gestartet

Der geplante neue U-Bahnhof Oldenfelde im Hamburger Nordosten wird immer greifbarer: Jetzt hat das Planfeststellungsverfahren begonnen. Hier Unterlagen ansehen.
Von Christian Hinkelmann
Visualisierung: So soll der geplante neue U-Bahnhof Oldenfelde aussehen
Visualisierung: So soll der geplante neue U-Bahnhof Oldenfelde aussehen
Foto: Hochbahn

Hamburg bekommt in den nächsten Jahren drei neue Schnellbahnstationen: An den Elbbrücken, in Ottensen – und in Oldenfelde. Für letztgenannte Haltestelle an der U1 zwischen Farmsen und Berne hat jetzt das Planfeststellungsverfahren begonnen.

Ab heute liegen die Pläne – immerhin mehr als 300 einzelne Seiten – öffentlich im Bezirksamt Wandsbek (Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Schloßgarten 9) aus. Bis zum 2. Dezember können die Pläne, Erläuterungen, Umwelt- und Lärmgutachten dort eingesehen werden. Zusätzlich will die Stadt Hamburg die Pläne heute im Laufe des Tages auch online veröffentlichen (siehe hier).

Bis zum 16. Dezember können Betroffene bei der Hamburger Verkehrsbehörde Einsprüche gegen die Planungen erheben.

Damit es zu möglichst wenigen Einwendungen kommt, hat die Hamburger Hochbahn die Anwohner rund um die zukünftige Haltestelle frühzeitig in die Planung mit einbezogen.

Anwohner haben mehre Anregungen in die Bahnhofs-Pläne gesteckt

So hatte das Unternehmen in den vergangenen anderthalb Jahren in drei Veranstaltungen mit jeweils 80 bis 100 Teilnehmern die Pläne diskutiert. Dabei konnten mehrere Anregungen und Wünsche eingesammelt werden, die tatsächlich in die finalen Pläne mit eingeflossen sind. Dazu gehört zum Beispiel, dass der geplante Fußgängertunnel unter den Gleisen rund um die Uhr geöffnet werden soll, um die Wohngebiete auf beiden Seiten der Bahn besser zu verbinden. Weitere Wünsche waren eine Begrünung des Bahndamms als Lärmschutz sowie zusätzliche Abstellplätze für Fahrräder (insgesamt jetzt 125 Stück).

Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage der SPD…

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4 Antworten auf „Planfeststellungsverfahren für U-Bahnhof Oldenfelde gestartet“

“Anwohner haben mehre Anregungen…”
Aha, Verhinderungen sinnvoller Projektgestaltung heißen jetzt “Anregungen”.

Und was sollen denn die in die Designstudie hineinprojezierten Hochhäuser? Irgendwie gibt es die dort nicht. Ich sehe eigentlich immer nur Kleingartenbungalows, Einfamilienhäuser und Reihenhäuser. Die Hochhäuser der Bekassinenau können es ja wohl nicht sein. Denn die Leute dort werden wohl weiterhin entweder im unattraktiven 20-Minutentakt mit 167 “über die Dörfer” fahren oder eben mit dem “Schnellbus(se sind mir lieb und teuer – vor allem Letzteres)”. Oder ansonsten lange Fußwege zum wegen Individualinteressen wunderbar ideal gelegenen Eingang des Station Oldenfelde. (Zum Thema “Barmwisch” sage ich jetzt mal nichts mehr.)

Und nochmals: Nein, ich freue mich nicht, dass “hier mal was geklappt hat”.

Es ist in Hamburg immer wieder lustig zu sehen… (usw. wie bekannt)

Also laut Google Maps sind dort am Birkholtzweg Hochhäuser, die sogar die gleiche Farbe haben, wie auf dem Bild hier im Artikel. Und die sind keine 300 Meter von der geplanten UBahn Haltestelle entfernt.

Es handelt sich dabei um die vier (!) Hochhäuser zwischen Berner Heerweg und Birckholtzweg. Allerdings muss man einräumen, dass das Bild die außerdem vorhandene Bebauung an der Busbrookhöhe geschickt auslässt.
Bleibt allerdings die Frage, ob die neue Station eine reine Quartiersstation wird, oder ob es auch einen Busanschluß geben wird. Ich konnt dergleichen noch nicht entdecken.

@ Stefan, Oliver

Ihr habt schon recht, diese Hochhäuser gibt es und man kann sie auch von der U1 aus sehen.
ABER: In dieser Visualisierung sind sie schon arg “herangezoomt” und meiner Meinung nach auch noch “aufgestockt” worden.

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