Plus 30 Prozent: HVV verkauft immer mehr Tickets per App

Zahl der HVV-Tickets, die per App gekauft werden, ist im vergangenen Jahr auf 10,2 Millionen angestiegen. Zuwachs von knapp 30 Prozent. Diese Fahrkartensorte ist besonders beliebt.
Ein Handyticket in der HVV-App in Hamburg an einem U-Bahnhof
Ein Handyticket in der HVV-App in Hamburg an einem U-Bahnhof
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Immer mehr Fahrgäste im Hamburger Verkehrsverbund kaufen ihre Fahrkarten per Handy in der HVV-App. Allein im vergangenen Jahr ist die Zahl der App-Tickets um satte 28,2 Prozent auf 10,2 Millionen Fahrkarten gestiegen.

Das erklärte HVV-Sprecher Rainer Vohl auf NahverkehrHAMBURG-Nachfrage.

Die Einnahmen stiegen demnach im gleichen Zeitraum sogar um 35 Prozent auf 47,9 Millionen Euro.

Damit machen die Fahrkarten, die der HVV über seine App verkauft, inzwischen 16 Prozent aller verkauften Tickets (Bartarif, Wochen- und Monatskarten) aus.

Diese Fahrkarte ist bei Smartphone-Usern besonders beliebt

Eine Fahrkarte wird besonders gern per App gekauft: Die Wochenkarte. Fast jedes dritte Ticket dieser Art wurde im vergangenen Jahr per Smartphone geordert.

Der HVV verkauft seine Tickets seit 2012 über seine eigene Smartphone-App und bietet dabei einen Rabatt von 3 Prozent pro Ticket. Im Jahr 2014 lag die Zahl der per verkauften App-Fahrkarten noch bei 1,4 Millionen, im Jahr 2015 waren es knapp 3 Millionen.

Corona lässt Verkaufszahlen deutlich einbrechen

In diesem Jahr dürften die Zahl der verkauften App-Tickets allerdings deutlich sinken – analog zu den gesunkenen Fahrgastzahlen im Verkauf der Corona-Krise. Laut HVV ist der Fahrkartenverkauf per App ab Mitte März stark zur…

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3 Antworten auf „Plus 30 Prozent: HVV verkauft immer mehr Tickets per App“

Offensichtlich nutzen viele Personen im HVV Mobiltelefon. jetzt ist es an der Zeit dass der HVV digital Service weiter ausbaut und dabei meine ich nicht WLAN auf dem Bahnsteig (die meisten Personen die sich ein online Ticket kaufen werden sicherlich datenvolumen haben)

Der HVV hätte seit langem schon viel mehr Tickets Online verkaufen können, würde man seitens des HVV vernünftige Zahlungsmöglichkeiten anbieten und nicht statdessen große Personenkreise von der Nutzung ausschließen. Giropay zB ist noch nicht einmal in der Planung. Immerhin zeigt der DB Navigator, dass es auch anders geht.

Es ist mir zunehmend unverständlich, wieso soviele Nutzer überhaupt die HVV App verwenden. Sie enthält soviele Fehler, dass sie schlichtweg unbrauchbar ist. Da werden existierende und schnelle Verbindungen teilweise nicht angeboten oder Änderungen der Linienführung durch zB Baustellen werden tlw nicht angezeigt. Über die Webseite und über den DB Navigator hingegen sind die Angaben korrekt dargestellt.

Dazu kommt, dass die HVV App – obwohl sie eine riesige Datenbank auf dem Handy installiert – in Gegenden mit langsamer Internetverbindung (E) total versagt. Wirklich nutzbar ist sie nur mit mindestens UMTS oder LTE.

HVV App? Nicht mit mir. Den Speicherplatz kann ich anderweitig besser verwenden.

Die App ist echt nicht der Bringer. Für die individuelle Fahrtenplanung hat die App überraschend nicht die geringsten Vorteile im Verglich mit den Linienplänen auf Papier – weder hinsichtlich der Handhabung noch hinsichtlich des Ergebnisses.

Wenn sie wenigstens bei der HVV-Garantie helfen würde. Tut aber wohl auch nicht (oder der Button ist gut versteckt). Derzeit ist die Inanspruchnahme der HVV-Garantie geradezu unterirdisch. Da verliert man ja mehr Zeit als nach einem Blitzeinschlag in ein Stellwerk, das erst am nächsten Tag wieder funktioniert. Besonders übel seit ca. einem Jahr.

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