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Pro Bahn fordert weitere Fahrplanverbesserungen auf Marschbahn

Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert auf der Marschbahn zwischen Hamburg und Westerland weitere Fahrplan-Verbesserungen ab 2015. Darunter: Ein 30 Minuten-Takt zwischen Niebüll und Sylt, mehr Sitzplätze und Expresszüge.
Christian Hinkelmann
Nord-Ostsee-Bahn im Abendlicht im Bahnhof Hamburg-Altona
Nord-Ostsee-Bahn im Abendlicht im Bahnhof Hamburg-Altona

„Die Fahrgastnachfrage im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll ist in den vergangenen Jahren sowohl im Pendler- als auch im touristischen Verkehr weiter gestiegen und wird durch die stärker werdenden Pendler-Beziehungen zwischen der Insel Sylt und dem Festland auch weiterhin weiter steigen“, so der Pro Bahn Landesvorsitzende Stefan Barkleit.

So fordert der Fahrgastverband, im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll den 30-Minuten-Takt weiter auszubauen und zusätzliche Sitzplatzkapazitäten anzubieten. „Ziel muss es sein, dass die Marschbahn-Züge zwischen Westerland und Niebüll mindestens in der Hochsaison tagsüber durchgängig im 30-Minuten-Takt verkehren“, erklärt Barkleit weiter.

Weiterhin fordert der Verband die Einrichtung einer schnellen Anbindung von Nordfriesland an den Hamburger Hauptbahnhof, zwei Sprinter-Zugpaare zwischen Westerland und Hamburg und eine Beschleunigung der vier Intercity-Zugpaare. „Eine Fahrtzeit von Westerland beziehungsweise Niebüll nach Hamburg Hauptbahnhof von 2 Stunden 30 Minuten beziehungsweise 2 Stunden sollte kurz- bis mittelfristig sowohl für die Sprinter- als auch die Intercity-Züge durchaus realistisch sein“, so der Pro Bahn-Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann.

Das Land Schleswig-Holstein plant zum Fahrplanwechsel im kommenden Dezember bereits einige Verbesserungen auf der Marschbahn.…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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