ProBahn: „Einstieg vorn bei HVV-Bussen ist sinnvoll“

Der Fahrgastverband ProBahn unterstützt die HVV-Pläne, nach denen Fahrgäste ab dem kommenden März nur noch vorn in Busse einsteigen dürfen.
Christian Hinkelmann
Einstieg vorn: Menschen steigen in einen HVV-Bus in Rahlstedt in Hamburg
Einstieg vorn: Fahrgäste steigen am Busbahnhof Rahlstedt an der vorderen Tür in einen Bus der Linie 162

Der Hamburger Verbandssprecher Birger Wolter zu NahverkehrHAMBURG: „Die positiven Erfahrungen im Pilotgebiet Bergedorf stimmen uns optimistisch, das sich das Projekt im gesamten Großbereich Hamburg erfolgreich umsetzen lässt“.

Zustimmung signalisiert der Verband auch bei dem Plänen, die drei am stärksten belasteten Metrobuslinien in Hamburg (,4,5 und 6) von der „Einstieg-vorn-Regelung“ auszuklammern. Wolter: „Die Herausnahme dieser Linien lässt hoffen, dass dort die angekündigten Maßnahmen zur Busbeschleunigung, wie separate Spuren und Ampelbevorrechtigung, viel schneller als bei einem Stadtbahnbau möglich, tatsächlich durchgeführt werden.“

Der HVV hatte vor wenigen Tagen angekündigt, dass er den „Einstieg vorn“ ab dem kommenden März flächendeckend auf fast allen Buslinien einführen wird. Damit will der Verkehrsverbund die Schwarzfahrerquote drastisch senken.

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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