Probebetrieb auf Bahnstrecke nach Uetersen schon Anfang 2020?

Anfang 2020 könnten auf der Bahnstrecke zwischen Uetersen und Tornesch wieder Personenzüge fahren – probeweise im Stundentakt und kostenlos. So sehen die Pläne im Detail aus.
Hamburger S-Bahn in Tornesch
So könnte ein Personenverkehr mit Hamburger S-Bahnen bis nach Uetersen aussehen. Das Bild zeigt einen Sonderzug der Hamburger S-Bahn im Jahr 2008 auf dem Bahnhofsvorplatz von Tornesch

Nachdem die Bemühungen um eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke zwischen Tornesch und Uetersen in den vergangenen Jahren kaum voran kamen, gibt es plötzlich neuen Schwung: Die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll (Neg), der die Strecke gehört, will dort mehrere Tage lang einen kostenlosen Probe-Pendelverkehr mit Personenzügen anbieten, um zu demonstrieren, wie so ein Bahnangebot aussehen könnte.

Das hat Neg-Geschäftsführer Ingo Dewald gegenüber NahverkehrHAMBURG bestätigt. “Aus der Bevölkerung kamen einerseits Wünsche an einen Schienenpersonennahverkehr zwischen Uetersen und dem Rest der Welt, andererseits aber auch Vorbehalte – beispielsweise wegen Lärm. Damit sich alle darunter eine Vorstellung machen können, fanden wir diese – ebenfalls auch von außen an uns herangetragene Idee – sehr umsetzungswürdig”, so Dewald.

Testbetrieb könnte 7 bis 10 Tage dauern

Geplant ist ein 7 bis 10 Tage langer Testbetrieb, bei dem die Personenzüge unter der Woch…

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26 Antworten auf „Probebetrieb auf Bahnstrecke nach Uetersen schon Anfang 2020?“

Ist bekannt was für Fahrzeuge da eingesetzt werden sollen? Kein Wunder, dass die Anwohner Vorbehalte gegen Lärm haben, wenn man da mit einer 218 durchs Dorf kachelt. Wäre doch mal eine Gelegenheit für einen dieser neuen Wasserstofftriebwagen; schön leise, macht keinen Dreck mitten in der Stadt und Strom für das bisschen H was der im Stundentakt verbraucht, wird sich bestimmt noch bei den Windrädern in der Nähe abknapsen lassen.

Da die NEG als Fahrzeugpark nur zwei BR628 / VT505 (Syltshuttle Plus) und ein ganz altes T4 Fahrzeug besitzt, wird es sicher eines dieser Fahrzeuge werden.
https://rail.lu/im/x3/IMG_8226a.jpg

Und bis Ostern wird der Bedarf ja nicht hoch sein, so das viele Fahrten von Niebüll nach Dagebüll ersatzweise per Bus angeboten werden.

Schöner Versuch! Wenn es später zu einer Durchbindung nach Pinneberg kommen sollte, könnte noch ein Haltepunkt „Esingen“ westlich des Bahnübergangs Bockhorn eingerichtet werden, den ich leider bislang noch auf keinem Plan eingezeichnet gesehen habe. Außerdem dürfte Prisdorf von einem zusätzlichen Zug profitieren. Wegen der Kapazitätsengpässe zwischen Hamburg und Elmshorn dürfte eine Durchbindung aber wohl auf absehbare Zeit unrealistisch sein.

Leider erweist sich auch hier mal wieder Nah-SH als Bemser, wie auch bei der Reaktivierung der Bahnstrecke nach Geesthacht. Die Führungssspitze von Nah-SH lebt in einem Wolkenkuckucksheim, segnet für die Fahrgäste aus Schleswig-Holstein nachteilige Projekte (Bahnhof Diebsteich) kritiklos ab, bekommt aber die Hauptbaustellen, wie den störanfälligen Syltverkehr nicht in den Griff. Es mag nur daran erinnert werden, dass die sich technisch als problematisch erwiesenen married-Pair Wagen für den RE6 von der Nah-SH Führungssspitze spezifiziert wurden, weil es damals dort Vorbehalte gegen Doppelstockwagen gab. Um die Fragen wie kann der SPNV im Zulauf auf hamburg verbessert werden kommt nichts, was im Interesse der Fahrgäste ist.

Was über die Verbindungsbahn zum Hauptbahnhof passt, fährt auch darüber. Was nicht passt fährt nach Altona. Mit Diebsteich gibt es Altona nicht mehr und es kann nicht einmal die Zahl der heutigen Fahrten Richtung Elmshorn gehalten werden, geschweige denn ist eine Ausweitung des Zugbetriebs möglich. Die Verlagerung von Verkehr auf die Schiene gen Hamburg und Kern-EU wird damit aus SH Nord und West sowie Jütland unmöglich gemacht.
Gruß, Mathias

“Um die Fragen wie kann der SPNV im Zulauf auf hamburg verbessert werden kommt nichts, was im Interesse der Fahrgäste ist.”
Doch, die S4! Die kommt!

Ja, aber Diebsteich jammerbähbäh! Alle doof außer ich.
Ewig die selbe Platte. Man mag es nicht mehr hören, das Gesülze vom Herrn Jung.

Ja, – aber im 10-Minuten-Takt nur bis Rahlstedt.
Zwei zusätzliche Gleise in den FFH/Natura2000-Gebieten zwischen Rahlstedt und Ahrensburg wird es angesichts der Alternative “A1 der Schiene” nicht geben.
Wenn die Güterzüge von der FFBQ und dem Skandinavienkai zusätzlich zu den REs und den S4-Garnituren im 20-Minuten-Takt auf die Bestandsgleise zwischen Ahrensurg und Bargteheide passen, passen sie auch auf die beiden Bestandsgleise zwischen Rahlstedt und Ahrensburg…..
…..und was nicht mehr drauf passen sollte, wird über die mit vergleichsweise minimalem Aufwand zu elektrifizierende Strecke Lübeck-Büchen mit zwei zusätzlichen Begegnungsbahnhöfen abgefahren

Vielleicht sollte man mal den gesamten Hamburger “Szene-Westen” zum FFH/Natura2000-Gebiet erklären und sämtliche U- und S-Bahnen dort einstellen, damit die Leute dort mal merken, wie es uns im Wandsbeker Osten tagtäglich ergeht.
Ich habe einfach keine Lust mehr, hier immer die gleiche Gegendiskussion mit Prellbock u.ä. Leuten führen zu müssen, warum der S4-Verkehr vom schnellfahrenden Verkehr getrennt werden muss usw.
Eigentlich wäre das mal eine Aufgabe für die S4-Initiative.

Buchholz tut gut daran, erst einmal zu schauen, welche Bahnprojekte realistisch in den nächsten Jahren umgesetzt werden können. Denn der Bedarf ist viel größer als die verfügbaren Geldmittel. Es gibt wesentlich wichtigere Projekte als Uetersen und Kellinghusen!

– Noch ist der Vertrag über die S4-Ost nicht unterschrieben.
– Warum wird die S4-West nicht längst umgesetzt? Denn eigentlich braucht es dafür nur eine Überwerfung in Diebsteich, die man eigentlich auch ohne den Fernbahn schon heute angehen könnte. Damit könnte man schon heute den Hauptbahnhof entlasten
– Die S32 wirft die Frage auf, ob man nicht gleich bis Schenefeld weiter plant
– Innenminister Grote kommt aus Norderstedt, wo man eine U-Bahn bis Friedrichsgabe will und möglichst eine A2 bis Poppenbüttel
– Glinde redet wieder von der U-Bahn, doch mit der U4 sind die Möglichkeiten für einen Abzweig von der U2 verbaut
– Geesthacht will eine Bahnanbindung

Und das sind nur die Projekte, die rund um Hamburg unverzichtbar sind, wenn die Grünen demnächst alle Autos aussperren wollen. Dass dann ab spätestens 2021 ein Quantensprung im Busverkehr kommen muss, hat noch keiner auf dem Schirm. Die Kreise haben kein Geld und noch weniger realistische Vorstellungen davon, was nötig wird, wenn 350.000 Einpendler (Holstein und Niedersachsen) zum Umsteigen gezwungen werden sollen!

Ferner sind Kosten für das Land für mehrere Vorhaben noch nicht absehbar:

– Elektrifizierung weiterer Strecken besser heute als morgen.
– Welche Kosten der FBQ bleiben am Land hängen, was der Bund nicht bezahlen wird?
– Ausbau der Marschbahn über das vom Bund mitgetragene Niveau hinaus (Verlegung Autoverlade Westerland, zweigleisiger Ausbau bis Husum)
– Ertüchtigung der Güterstrecke nach Brunsbüttel
– Reaktivierung Kellinghusen
– Reaktivierung Rendsburg

Daneben wird Hein Schönberg gebaut und will Kiel eine Stadtbahn. Mehr als sinnvoll wäre eine durchgehende Verbdinung von Kiel nach Sylt…

Buchholz muss Prioritäten setzen und es gibt eine Menge Projekte, die wichtiger sind als Uetersen! Genau genommen macht Uetersen auch nur Sinn, wenn die S4 in Tornesch geflügelt würde. Aber dann reicht die Kapzität nicht und vor Herausnahme des Güterverkehrs von Skandinavien geht ohne ETCS und automatischen Betrieb auf der Strecke nichts mehr. Wirklich sinnvoll wäre eine S-Bahn alle 20 Minuten…. aber für den Klimaschutz (und die Pendler) braucht man alles eigentlich sofort.

Danke für die Zusammenfassung des Wahnsinns. Ich bleibe bei meiner Wette: sehe ich genau so, ist alles dringendst notwendig, allein für einen normalen alltäglichen Betrieb, jedoch hat niemand die Absicht hier irgend etwas wirklich umzusetzen. Zu viele Punkte, auch aus anderen Artikeln, sprechen mehr als deutlich dagegen. Na ja haben wir wenigstens was zu schreiben.

Hier im Bereich Niedersachsen, aber auch anderswo zündet gerade die schöne neue Welt ohne Autoarbeitsplätze. So berichten jedenfalls sehr viele die dort arbeiten bzw. arbeiteten. Und die wirkliche Explosion hat noch gar nicht richtig angefangen. Zu viele Immobilienfinanzierungen hängen ebenso dran. Da auch die Banken diesen Knall nicht überleben werden, denke ich dass die ganzen Projekte überflüssig werden, wenn die Menschen nicht mehr zur Arbeit fahren, weil sie keine mehr haben oder niemand mehr auch etwas hat, womit er bezahlen könnte. Das ist wirkliche Verkehrsvermeidung. Das restliche CO2 was dann noch ausgestoßen wird, wird besteuert ´das es richtig weh tut´, sofern es noch eine Form von Geld gibt. Das Geld braucht man dann für die ganzen Harz4 Auszahlungen. Ach nee, da muss ja der Burggraben um den Reichstag, die ganzen Schutzmaßnahmen etc. noch bezahlt werden. Naja, wenn das nicht so viele überleben, ist es ja gut für´s…

So einen kurzen Beitrag von dir lese ich mal. Ja, sehe ich ähnlich. Mich erinnern die ganzen Pläne an die 1920er Jahre. Was wurde in Deutschland da nicht alles für die Schiene geplant. Dann kamen die Einschnitte von 1929, 1933, 1939, 1945 und 1948 und das Geld wurde für andere Dinge gebraucht oder war nichts mehr wert.

Wenn man auch über die Schienenoberkante hinausblickt, müsste man eigentlich erkennen, dass es fast überall so heftig knirscht wie seit 70 Jahren nicht. Eine echte Wirtschaftskrise oder Unruhen und schon wird die Klimadiskussion verstummen. Dann werden die Milliardenprogramme für die Schiene in die Sozialkassen umgelenkt oder wir brauchen es für die Bundeswehr, weil Trump uns fallen lässt wie die Kurden. Aber wenn der Knall ausbleibt, kann man wegen meiner auch eine Bahn von Uetersen nach Buxtehude über Wedel bauen.

“…und schon wird die Klimadiskussion verstummen.” genau das ist die Falle, in die alle so engagiert hineintappen. Nicht wegen dem Klima, sondern allein schon wegen dem allgegenwärtigen Verkehrskollaps in allen Systemen, sollte man jede(!) Strecke, wo Schienen überhaupt noch liegen für Personen (oder Güter) reaktivieren und einen technisch gut ausgebauten und attraktiven ÖPNV fordern. Das ist eben schon Grund genug. Dafür braucht man kein Klima.

Sind die ´Klimaziele´der Protagonisten (und damit meine ich die Geopolitischen Monopolyspieler, die den Kindergeburtstag ganz offen finanzieren – Open Society, etc. – und nicht deren naives Fußvolk, was glaubt etwas Gutes zu tun) umgesetzt, wird kurzerhand die Kasperbude heuschreckenlike eingepackt und niemand von denen interessiert sich für die ÖPNV-Probleme des Pöbels. Der Georgie war noch niemals ein Menschenfreund, dem ging es immer nur um Macht (über andere). Der schreckt nicht einmal davor zurück zu testen, ob nicht empörte und engagierte junge Menschen, im Glauben endlich für die Gute Sache einzustehen, erneut bereit sind, sich hinter Fahnen und Transparenten zu formieren, auf denen in einem Kreis ein einfaches grafisches Symbol aus ein paar Linien zu finden ist. Den Strukturen, denen er sein Reichtum ursprünglich verdankt, ist er eben bis heute fest verbunden.

Der wird aber trotzdem ganz entsetzt sein, dass da jemand nicht artig den letzten ´von der Leyenschen Neusprech Diktionär´ beachtet, denn das heißt doch Peschmerga. Und außerdem ist der Donald, wie er immer betont, der Präsident der Amerikaner. Somit kann er weder die Kur… Peschmerga noch die Deutschen fallen lassen. It´s not his job. Der hat genug mit den dortigen Open Society Tumoren zu tun.
Und mit seiner permanenten Frage ´Where´s the Whistleblower?´ wird er wohl nicht nur diesen, sondern auch den damit verbundenen oben erwähnten ´Klimaträumen´einen vollkommen neuen Eintrag in zukünftigen Geschichtsbüchern verpassen.
Wir werden uns schon an unsere Vorzitterin mit der Nationalfahnenallergie wenden müssen. Na dann Gute Nacht, denn ich befürchte, dass diese in diesen neuen Einträgen ebenso Erwähnung finden wird. Doch dann kann es möglicherweise eben auch von Uetersen nach Buxtehude gehen.

Wenn man ja Schlau ist. So währe eine Strecke von Wedel über Holm – Heist nach Uetersen und von dann ähnlich wie die Trennung der S 1 n Ohlsdorf wird die S-Bahn geteilt: Die vorderen drei Wagen fahren zum Fluhafen, die hinteren drei nach Poppenbüttel. Es in Uetersen auch zu machen. Der Vordere Teil fährt weiter nach Tornesch – Priesdorf – Pinneberg oder Tornesch – Elmshorn. Der Hintere Teil Uetersen – Appen – Pinneberg bzw. Appen – Appen-Etz – Thesdorf – Pinneberg bzw. Pinneberg – Priesdorf Tornesch / Elmshorn.

Meiner Meinung nach besteht nach wie vor nicht der Bedarf.
Zwischen 6h und 9h und 16h bis 19h wird der Zug wohl gut besucht sein, dazwischen und am Wochenende wird sich bestimmt nur eine Handvoll Leute in den Zug verirren und ob sich dafür der Aufwand lohnt?

Zudem ist doch bereits jetzt die Trasse Pinneberg bis Elmshorn hoffungslos überlastet, alleine der Bahnübergang zwischen Tornesch und Prisdorf ist in der Rushhour mehr geschlossen als offen (bei ca 20 Zugfahrten pro Stunde)

Ich würde mir nach wie vor mehr P+R Flächen in Tornesch und Pinneberg wünschen.

Ganz genau!

Dazu kommt noch folgendes, was ich bisher noch nicht als Kritikpunkt irgendwo gelesen hätte:

Wie soll denn zwischen dem Autoverkehr, der sich ohnehin schon aufgrund wahnsinnig schlechter Infrastrukturentscheidungen bis sonstwo staut, und dem Zugverkehr, der genau diese jetzt schon problematischen Kreuzungen dann jeweils lahmlegt (Kreuzung vorm Bahnhof in Tornesch und Kreuzung am Ostbahnhof in Uetersen), bitte ein Ausgleich geschaffen werden??
Das wird in einem totalen Chaos enden..

Weil die Ampel an de Kreuzung vorm Tornescher Bahnhof 10 Tage lang 2x pro Stunde jeweils 1 Minute länger rot bleibt als bisher, soll ein Chaos entstehen? Schwer zu glauben, bzw. dann liegen die Ursachen eher woanders.

Und in Uetersen am Ostbahnhof sollen die Probe-Züge bereits vor dem großen Bahnübergang enden. Dieser Bahnübergang wird also gar nicht befahren. Bitte keine Fake News hier verbreiten! Ich bin froh, dass es diese sachliche Website hier gibt und möchte dass das so bleibt.

Hallo Nadine,
derzeit ist es völlig unattraktiv nach Uetersen mit den Öffies zu fahren, schon weil es letztlich immer nur einmal in der Stunde, aber dann auf unterschiedlichen Wegen, geht. Vielleicht halbstündig in der HVZ mit der 6663 und sehr langer Busfahrt.
Schon ein kurzer Triebwagen kann gut 100 Fahrgäste transportieren und muss dann eben nicht in diesem Stau stehen, wie der 6661 und 6667. Das spart 20 bis 200 PKW (vollbesetzt bis Mama-Taxi). Guck doch mal allein, wie lange 20 PKW über die Kreuzung brauchen, aber wer fährt schon mit 5 Insassen. Der Personenverkehr würde diese fast unvermeidliche Kreuzung deutlich entlasten.

Wie wär’s erst einmal mit einem effizienten Busverkehr Uetersen – Tornesch als Zubringer zur RB / zukünftig S-Bahn? Das wäre günstiger zu haben und würde das Siedlungsgebiet flächendeckender erschließen.

Leider hat man vergessen neben der 4. Elbtunnnel Röhre eine 5. Für die Bahn zubauen,dann wäre es eine neue Nord-süd Verbindung über Altona. Eine Entlastung für die verbindungsbahn zum Hbf. und vor allem das große airbuswerk angeschlossen.
Nennt sich verkehrsplanung aber das schaffen unsere Politiker ja nicht.

Das hat weniger mit “unseren Politikern” zu tun als mit den Tatsachen vor Ort. Und mit dem immensen Aufwand, eine neue Bahnstrecke zu zaubern zwischen Harburg und Altona. Quer durch den Hafen. Von einem Schlenker über Airbus müssen wir dann gar nicht mehr reden.

Hallo Josef,
aber ist es nicht traurig, wenn auch wir hier ehrfürchtig auf den´immensen Aufwand´zeigen, den dieses oder andere Projekte oder Ziele zur Folge hätten und der auch ganz sicher unbestritten ist. Aber ganz ehrlich wir hören uns an wie die chillenden Kids der neusten Generationen. Überspitzt (wie immer) formuliert: man könnte gewaltige Dinge erreichen, aber dafür müsste man ja morgens aufstehn, och nöö.

Wenn man irgendwas zu Potte bekommen will, muss man halt Aufwand betreiben (ging ja bei den vier Röhren vorher ja auch). Was nicht automatisch bedeutet mit allen verfügbaren Baggern Alles und Jede Kritik ausnahmslos und um jeden Preis platt zu machen oder anderenfalls neurotisch Probleme mit Depressionen zu bekämpfen. Da sind wir übrigens mittlerweile auch Weltmeister drin. Lieber nix machen und was nicht passt eben nicht lösen, verbessern oder verändern. sondern nur verbieten oder diffamieren. Basta, Problem gelöst…scheinbar. Oder noch besser die anderen sind schuld, die sollen erstmal…

Uns sind in diesem Land verschiedene wichtige Dinge abhanden gekommen. Nämlich mit (1.) Konsens und (2.) Begeisterung Aller (3.)Visionen zu entwickeln um (4.)Ziele zu entwickeln, die (5.) die Interessen möglichst (6.) Aller (7.) berücksichtigen.
Ist sicher schwer, aber haben die Generationen vor uns auch hin bekommen. Anderenfalls sollten wir nämlich besser möglichst weit von jeder Zivilisation weiter leben und uns fragen, ob wir auf einem Planeten mit sehr viele anderen Menschen und deren Interessen wirklich richtig sind.

Und ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu. Dafür benötigen wir nicht ´unsere Politiker´. Mir müssen immer wieder darauf achten, wie tief dieser Irrsinn mittlerweile in jedem von uns kultiviert wurde und uns täglich in allen Bereichen im Wege steht.

Tcha, manchmal ist es eben traurig, dass ein Wunschziel außerhalb des sinnvoll Machbaren liegt. Mit Ehrfurcht hat das nichts zu tun, eher mit sachlichem Beschäftigen mit der Materie.

Vorab: Bitte nicht übel und vor allem persönlich nehmen. Nur kam mir eben die ironische Erkenntnis, dass es doch komplett außerhalb des sinnvoll Machbaren ist, wenn man ernsthaft Kutschen auf Stahlsträngen führt, wo sie nirgendwo selbst ihren Weg bestimmen können und wohl möglich auch noch nicht einmal selbst entscheiden können, wo sie rasten.
Wenn man sich sachlich mit der Materie beschäftigt, wäre es auch kompletter Wahnsinn, die Vorstellungen einiger umzusetzen, die meinen, man könnte mit diesen Bahnen aus Eisen dann auch noch solch unrealistische Geschwindigkeiten jenseits von 30 Kilometern pro Stunde fahren, wo doch jeder gebildete Mensch und 99,4 Prozent aller Wissenschaftler (sorry, aber den konnte ich mir nicht verkneifen) weiß, dass Menschen kein Bedarf an einer solch schnellen Beförderung haben und wohl eine Fahrt von 50 Kilometern pro Stunde schon tödlich sein könnte. Und von dem sinnvollen Nutzen eines eventuellen Internetzes, welches wohl möglich Geister gleich wie die Brieftauben über die Luft getragen wird, will ich hier mal gar nicht schreiben.

Wat gut, dass wir damals nicht gelebt haben. Aber der Teil mit den Zukunftsvisionen ist wohl nicht richtig angekommen.

Wie bereits geschrieben; ist nur als gedankliche Anregung zu verstehen und nicht persönlich gemeint.
P.S.: auf eine Erwiderung werde ich wohl nicht reagieren können, da ich kein Abonnent bin und der Artikel wohl bald im Archiv landet. (Rückmeldung an Herrn Hinkelmann: ich kann nirgendwo so etwas wie einen Countdown entdecken.)
Nun werd ich mal schauen was die FDP so triggert, da ich nebenan den Begriff Rumpelbahn gelesen habe. Hoffentlich hab ich noch Popcorn.
Liebe Grüße

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