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Qualität der Bahnhöfe in Schleswig-Holstein wird schlechter

Die Qualität der 173 Bahnstationen in Schleswig-Holstein war im vergangenen Winter deutlich schlechter als noch im Sommer 2013. Das hat ein Test der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft ergeben. Besonders schlimm war die Lage auf den DB-Bahnhöfen Schleswig und Lensahn. Die besten Haltestellen befinden sich im Netz der AKN.
Christian Hinkelmann
Regionalzug im Bahnhof Dauenhof in Schleswig-Holstein
Regionalzug im Bahnhof Dauenhof in Schleswig-Holstein

Zerstörte Wartehäuschen, zugemüllte und dunkle Fußgängertunnel, ausgefallene Beleuchtung und kaputte Fahrkartenautomaten: Die Qualität der 173 Bahnstationen in Schleswig-Holstein hat im vergangenen Winter im Vergleich zum Sommer 2013 deutlich abgenommen.

Das hat ein Test im Auftrag der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft (LVS) ergeben. Demnach lag die Gesamtnote der Stationen im vergangenen Winter bei 2,5 und im Sommer zuvor noch bei 2,39.

Besonders auffallend: Die Beleuchtung an den Bahnhöfen. Noch nie seit dem Jahr 2002 haben die Prüfer hierbei so viele Schäden festgestellt, wie im aktuellen Test. Auch die Zahl der zerstörten Uhren liegt laut Bericht auf dem höchsten Stand aller Zeiten.

Insgesamt wurden 33 Stationen schlechter als bisher bewertet (z.B. Itzehoe) – 17 Haltestellen haben sich verbessert (z.B. Lauenburg). Erstmals seit vier Jahren mussten wieder Stationen mit der Note „mangehalft“ bewertet werden.

Die besten Bahn-Haltestellen sind laut Test in Boostedt, Bad Bramstedt Kurhaus, Großenaspe, Holstentherme, Nützen und Wiemersdorf (alle AKN) und Aukrug (DB). Sie alle erhielten die Note „sehr gut“.

Die schlechtesten Bewertungen erhielten die Stationen Schleswig und Lensahn (beide DB). In Schleswig waren die Blindenstreifen auf dem Bahnsteig stark zerbröckelt, der Fußgängertunnel verdreckt, Zugzielanzeiger kaputt und der Fahrkartenautomat  akzeptierte kein Bargeld. In Lensahn fehlten Fensterscheiben in…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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