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Reaktivierte Bahnstrecke nach Geesthacht könnte zwei zusätzliche Stationen bekommen

Neuer Innovationspark in Bergedorf sorgt offenbar für Umplanung und in Geesthacht könnte ein riesiger ÖPNV-Hub für den Süderelberaum entstehen. Doch es gibt ein neues Problem, das plötzlich die Wirtschaftlichkeit des ganzen Projekts bedroht.

Avatar von Christian Hinkelmann
Geesthacht ist die größte Stadt in Schleswig-Holstein ohne Bahnanschluss. Nur gelegentlich fahren hier dampfbetriebene Museumszüge.
Geesthacht ist die größte Stadt in Schleswig-Holstein ohne Bahnanschluss. Nur gelegentlich fahren hier dampfbetriebene Museumszüge.

Es ist erst wenige Tage her, dass mehrere Sonderzüge ein ganzes Wochenende lang demonstriert haben, wie ein moderner Nahverkehr auf der normalerweise kaum genutzten Bahnstrecke zwischen Hamburg-Bergedorf und der schleswig-holsteinischen 35.000-Einwohner-Stadt Geesthacht aussehen könnte.

Die Zeichen stehen günstig: Sowohl Hamburg als auch das nördliche Nachbarbundesland wollen die Reaktivierung des Personenzugverkehrs auf der Verbindung aktiv vorantreiben und seit einem Jahr trifft sich eine Abstimmungsrunde mit Beteiligten beider Länder, den Verkehrsverbünden HVV und NAH.SH, sowie der AKN, um eine Vorplanung für das Projekt anzuschieben, über das schon seit vielen Jahrzehnten diskutiert wird.

Doch was da im Detail genau geplant werden soll, dazu lassen sich die Verantwortlichen bisher wenig in die Karten schauen. Der Hamburger Verkehrsbehörde ließ sich nur entlocken, dass eine eingleisige Verbindungsstrecke Bahnhof Bergedorf (Nordseite) – Bahnhof Bergedorf Süd mit anschließender zweigleisiger Trassierung Bergedorf Süd – Bergedorf Innovationspark – Geesthacht“ geplant werde.

Dabei sind die Pläne und Zielsetzung offenbar bereits deutlich konkreter. Das geht aus einem Papier der Hamburger Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Eva Botzenhart hervor, das NAHVERKEHR HAMBURG vorliegt. Darin skizziert sie den aktuellen Stand des Projekts in einer bisher nicht bekannten Ausführlichkeit.

Zwei zusätzliche Halte an der Strecke angedacht

Laut dem Papier sind im Vergleich zur Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2020 vor allem im Stadtgebiet von Bergedorf derzeit einige mögliche Verschiebungen…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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