Roller-Sharing-Anbieter Jaano gibt auf

Bewegung auf dem Hamburger Mobilitätsmarkt: Der erst vor gut zwei Jahren gestartete Motorroller-Verleiher Jaano gibt auf. Die Kapitalgeber blieben aus.
Roller-Sharing mit Jaano in Hamburg
Roller-Sharing mit Jaano in Hamburg

Statt Mietauto mal eben per App einen Vespa-Roller leihen und damit durch Hamburg düsen – das ist in Zukunft nicht mehr möglich.

Der vor gut zwei Jahren gestartete Roller-Verleiher “Jaano” gibt auf. Damit verschwinden auch die rund 50 weißen Roller von Hamburgs Straßen, die für 19 Cent pro Minute über eine Handy-App gemietet werden konnten.

Der Hintergrund für die Aufgabe: Das Start Up um die beiden Gründer Tino Hoffrichter und Jaan Hofmann hat es nicht geschafft, einen Investor von seiner neuartigen Idee zu überzeugen.

“Leider hat außer uns und unseren Fans, keiner der großen Kapitalgeber oder die Stadt Hamburg, an Jaano geglaubt und unsere Idee unterstützt”, heißt es auf der Facebook-Seite des Unternehmens. “Damit ist ein Investment, welches die Firma auf ökonomisch gesunde Beine gestellt hätte leider ausgeblieben.”

Insolvent ist das Unternehmen nach eigenen Angaben aber nicht.

Die Vespa-Roller sollen jetzt verkauft werden. Interessenten können sich in eine Liste eintragen, um weitere Informationen zu erhalten (siehe hier).

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3 Antworten auf „Roller-Sharing-Anbieter Jaano gibt auf“

Naja, wer 2017 keine Elektro-Roller im Angebot hat und stattdessen auf langweilige Stinke-Vespas setzt , der sollte sich nicht wundern. Dazu war Jaano nur im Sommerhalbjahr zu benutzen. Das machen die beiden Berliner Anbieter eMio und COUP schon besser. Hoffentlich kommen beide Anbieter bald nach Hamburg.

Hamburg wird doch Fahrradstadt, da passen Roller nicht, wenn zukünftig selbst Reeder und regierende Bürgermeister mit dem Fahrrad fahren. Sogar der Elbestrand wird Fahrradzone, blockiert der Fahrradweg dort doch keine Autostraßen, wobei man diese ja gar nicht mehr braucht, wenn alle Fahrrad fahren. Mangels öffentlichem Nahverkehr wird Hamburg zukünftig nur bei fehlendem Wind und Sonnenschein mobil sein, denn es könnte ja sein, dass nicht alle Bürger, auch Nutzer des ÖPNV bei Wind und Regen aufs Fahrrad umsteigen. Und einen vernünftigen ÖPNV Gibt es ja in Hamburtg nicht. Für was werden eigentlich die neuen Hamburger Busse wie Straßenbahnen aussehen, erscheinen sie dann umweltfreundlicher? Warum zieht man dann nicht die Konsequenz. Hamburg Hauptstadt von Absurdistan.
Für wie dumm halten die Hamburger Politiker eigentlich ihre Bürger?
Im CSU regierten Bayern werden übrigens alle 4 bestehenden Straßenbahnbetriebe derzeit ausgebaut, und ein 5 ter ist geplant wieder einzurichten ( Regensburg). Es werden bereits wie in Neu Ulm, Anschluß an Ulm ,Vorleistungen erbracht. Nur Hamburg weiß nicht, was es will, es weiß mur, was es nicht will. Langsam tatsächlich ein weltweites Alleinstellungsmerkmal.

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