Rot-Grün will Busverbindungen im Hamburger Westen verbessern

SPD und Grüne wollen mit einer neuen Buslinie und einer zusätzlichen Haltestelle auf der Metrobuslinie 3 den Öffentlichen Nahverkehr im Hamburger Westen verbessern.
Von Christian Hinkelmann
Bauarbeiten für Busbeschleunigungsprogramm in Hamburg
Bauarbeiten an einer Busspur am Bezirksamt Eimsbüttel in Hamburg

Weil der geplante Bahnanschluss für Osdorf und Lurup voraussichtlich noch mindestens zehn Jahre dauert, wollen SPD und Grüne kurzfristig zumindest den Busverkehr im Hamburger Westen etwas verbessern.

Die Bürgerschaftsfraktionen beiden Parteien fordern den rot-grünen Senat per Antrag dazu auf, zu prüfen, ob eine zusätzliche Buslinie zwischen Othmarschen und Eidelstedt eingerichtet werden kann – und zwar schon zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember.

In diesem Bereich gibt es im HVV-Busnetz durchaus noch weiße Flecken, die derzeit nur notdürftig durch den On-Demand-Shuttledienst Ioki gefüllt werden.

Anwohner fordern Direktverbindung zwischen Othmarschen und Eidelstedt

Außerdem soll der Senat prüfen, ob bei der MetroBus-Linie 3 eine zusätzliche Haltestelle zwischen den Haltestellen Kressenweg und Immenbusch eingerichtet und wie das Busangebot im Hamburger Westen generell optimiert werden kann.

Als Begründung geben die Antragsteller an, dass das vorhandene Busnetz – trotz der Erfolge durch das Busbeschleunigungsprogramm auf den Metrobuslinien 2 und 3 – von den Anwohnern nicht überall als befriedigend wahrgenommen wird.

Insbesondere würden die fehlende Verbindung einer schnellen Busverbindung zwischen den S-Bahnlinien S1, S3, S21 und der AKN zwischen den Haltestellen S Othmarschen – Trabrennbahn – Luruper Chaussee/DESY – S Elbgaustraße und Eidelstedt bemängelt. Mit der S-Bahn ist diese Verbindung nur mit einem Umstieg in Altona z…

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9 Antworten auf „Rot-Grün will Busverbindungen im Hamburger Westen verbessern“

Eine weitere Buslinie zwischen Othmarschen und Eidelstedt ist eine gute Idee – wenn sie auch schnellere Fahrzeiten als der 186er hat, noch besser.

Der Umweg mit der S-Bahn und dem Umstieg in Altona, wenn man aus der einfahrenden S3 (oder S1) die jeweils ausfahrende S1 (oder S3) sieht und weiß, dass man ca. 9 Minuten warten darf, ist auch äußerst unattraktiv und taugt nicht wirklich als Alternative. Wenn die neue Buslinie die Verkehrsbeziehungen zumindest fahrzeitmäßig attraktiver gestalten kann, finde ich diesen Vorstoß wirklich gut.

Theoretisch kann man auch in Altona in die S31 umsteigen, und dann Holstenstraße in die S21. Damit spart man sich die Umsteigezeit in Altona und ist nebenbei auch noch 4 Minute früher in Eidelstedt. Trotzdem wäre eine weitere Buslinie auf dieser Strecke sicherlich eine gut Idee, da selbst mit der Variante über Holstenstraße die Fahrzeit zischen Othmarschen immer noch recht lange ist wenn man bedenkt dass es von Othmarschen nach Eidelstedt nicht einmal 6 Kilometer sind. Wenn man noch weiter will (sowohl in Richtung Wedel als auch in Richtung Pinneberg) wird die Fahrzeit sogar nochmal deutlich länger obwohl die zurückgelegte Strecke kaum länger wird (selbst von Wedel nach Pinneberg sind es gerade mal ~11km).
Längerfristig könnte man auch darüber nachdenken die geplante U5 von Osdorf bis zur S1 zu verlängern (eventuell sogar weiter über die Elbe über Finkenwerder zur Niederelbebahn). Mit einer zusätzlichen Verbindung vom Siemersplatz zum Lattenkamp könnte man dann eine direkte U-Bahn Linie Bramfeld-Lokstedt-Eidestedt-Osdorf-Neugraben einrichten, was die Verkehrsanbindung von mehreren Hamburger Stadtteilen besonders im Hamburger Westen erheblich verbessern würde.

Generell fehlen dort die Tangenten, auch weiter “innen” zwischen dem nördlichen Ottensen, Bahrenfeld und Eimsbüttel sieht es derzeit sehr düster aus. Die Variante mit den (unzuverlässigen) Bussen 3, 20/25 und 4 über Holstenstraße und Schulweg ist einfach nicht konkurrenzfähig, wenn man mit dem PKW über den Holstenkamp in 5 Minuten am Ziel ist.

Nord Sued verbindungen sind ziemlich schlecht in HH das stimmt, braeuchte mehr Metrolinien neben den vorortslinien. ring 2 und 3 busverbindungen waeren gut waere gut, so Lurup-stellingen-hoheluft- eppendorf-winterhude- und weiter
und eine noerdlicherer

“Außerdem soll der Senat prüfen, ob bei der MetroBus-Linie 3 eine zusätzliche Haltestelle zwischen den Haltestellen Kressenweg und Immenbusch eingerichtet […] werden kann.”

Schon witzig, weil es auf dem Weg mit Flurstraße/Rugenbarg und Grubenstieg schon zwei Haltestellen gibt, wo die 3 aber einfach vorbeifährt, weil der Mast einer Richtung jeweils in einer Querstraße steht. Warum kommt jetzt nur eine Haltestelle dazu? Warum nicht einfach beide Haltestellen anfahren? Würde die Erschließungswirkung schon deutlich erhöhen.

Ungefähr Höhe Scharfgabenweg ist doch mal eine Haltestelle gebaut worden, die nicht in Betrieb gegangen ist. Die könnt man mal in Betrieb nehmen.

Ich hatte vor einem Fahrplanwechsel mit der SPD in Lurup Kontakt aufgenommen, worin ich Sie darauf Aufmerksam gemacht habe warum den die 3 an den Stationen Tannenberg, Stadionstraße,
Luruper Chaussee/DESY vorbei fährt. Nach dem Wechsel wurden die Haltestellen Luruper Chaussee/DESY und Stadionstraße wieder mit eingepfelgt. Wenn dann jetzt die Kreuzung Luruper Chaussee/Rugenbarg fertig ist hält er auch dort. Nur leider an den andren immer noch nicht, obwohl an denen noch nicht einmal so unwahrscheinlich viel gemacht werden müsste. Wie z.B. Flurstraße / Rugenbarg in Richtung Schenefelder Platz. Busbucht ist vorhanden und die Fläche ist sogar Betoniert. Es ist alles NUR ein Politikum.

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