Im so genannten Citytunnel der Hamburger S-Bahn stehen die größten Modernisierungsarbeiten seit Eröffnung vor fast 40 Jahren an. Von Ende Februar bis Anfang April muss der Tunnel teilweise und in den Frühjahrsferien sogar zwei Wochen lang komplett gesperrt werden.
In dieser Zeit will die Deutsche Bahn 16 Weichen und 740 Meter Schienen erneuern. Dazu werden 1690 Tonnen Schotter und 490 Schwellen verbaut.
Außerdem sollen sämtliche Tunnelbahnhöfe ein neues Beleuchtungssystem erhalten. Im Bahnhof „Königstraße“ werden darüber hinaus auf einer Fläche von 1.000 Metern die Wandfliesen entfernt und die Wände neu gestrichen.
Insgesamt kostet die Sanierung des Tunnels fünf Millionen Euro. Das Geld kommt vom Bund.
Die Bauarbeiten haben Auswirkungen auf alle Hamburger S-Bahn-Linien. Während der Tunnelvollsperrung in den Frühjahrsferien setzt die Bahn zusätzliche Shuttlebusse in der Innenstadt ein.
Pendlern drohen in dieser Zeit große Behinderungen im Berufsverkehr, denn auch bei der Hochbahn wird parallel gebaut. Während der Frühjahrsferien ist die Linie U2 zwischen Schlump und Hagenbecks Tierpark wegen Modernisierungsarbeiten ebenfalls voll gesperrt und wird durch Busse ersetzt.
So fahren die S-Bahnen während der Bauarbeiten
| Bauphase 1: Freitag, 22.2. bis einschl. Montag, 25.2. |
|
| Teilsperrung im Bahnhof Altona. Keine Züge zwischen Altona und Holstenstraße | |
| Linie | Linienverlauf<…
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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.
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17 Antworten auf „S-Bahn-Citytunnel wird zwei Wochen lang voll gesperrt“
Na ihr macht Euc h ja Gedanken….. 😉
Es geht darum, das S-Bahn Züge in Hamburg 3-teilig (Kurzzug) / 6-teilig (Vollzug) / 9-teilig (Langzug) sein können.
Zu Zeiten als noch die 1. Klasse mitgeführt wurde, gab es zur HVZ oft Langzüge. Da der HVV die 1.Klasse abgeschafft haben wollte, sagte sich die DB, ok, füher 6 Wagen 2. Klasse im Langzug, soll das Stationsentgeld mal steigen ,wenn der HVV längere Züge benötigt.
Würde die DB Station und Service für Vollzüge und Langzüge die gleiche Höhe an Entgelten berechnen gäbe es mehr Platz in den Zügen.
Es kann sogar soweit gehen, das sich neue Kunden für die S-Bahn entscheiden …..
Ich finde es auch bemerkenswert, dass Herr Elste von Hochbus noch immer über unflexible Schienenfahrzeuge nachdenkt, und Herr Scholz der DBAG weiterhin Betriebsrechte in Hamburg einräumen will. Dabei müsste doch gerade bei dem früheren Daimler Benz Mitarbeiter Grube eine Umstellung auf Fahrzeuge seines früheren Arbeitgebers durchaus gelegen kommen. Und genügend Busunternehmen hat die DB AG ja, sogar mit schöner ICE Lackierung. Man könnte doch den innovativen tausendfüssler Variobus, der den Herren Elste und Scholz sicher schon im Gehirrn herumfährt endlich einzusetzen.
Mit dem Tausch von Schienenfahrzeugen zwischen verschiedenen Gleichstrom S Bahnsystemen oder gar U Bahnen ist es sicher nicht ganz unproblematisch, da jeder Betrieb andere Parameter hat. Es wäre aber sicher lösbar.
Die Sicherungssysteme sind sicher nicht das Problem, wenn man Stadtbahnen EBO tauglich bauen kann. Das Stromabnehmersystem dürfte auch nicht das Problem darstellen.
In Berlin wurde zu S Bahnzeiten unter der BVG einmal sehr ernsthaft über die Beschaffung Nürnberg/Münchener U Bahnwagen als S Bahnen nachgedacht. Die technischen Probleme wären überraschend gering gewesen, nur wurde Herr Vogel (SPD München) noch vor einer geplanten Bestellung aus anderen Gründen wieder abgewählt.
„…wenn man Züge der Berliner S-Bahn nehmen würde“ – die man dann erst mal für teuer Geld umrüsten sollte? Spurweite mag noch hinkommen, aber die Stromabnehmer müsste man alle umrüsten, da in Berlin die S-Bahn sich den Strom von unten aus der Stromschiene holt, in Hamburg von der Seite. Zudem wären die Fahrzeug-Dimensionen á la Höhe, Breite und Länge sicher auch ein Problem. Und was die acht Wagen angeht: mehr Wagen bedeutet nicht automatisch auch mehr Fassungsvermögen, hier kommt es auf die Konstruktion der Züge an. Und nicht zuletzt hört man von den Berliner S-Bahn-Zügen (zumindest von einer bestimmten Baureihe) ja auch wenig Gutes. Zusammengefasst: nicht ohne Weiteres möglich!
Jetzt, wo wir alle wissen, dass man mit Bussen dieselbe Leistung wie man Zügen erreichen kann, sollte man vielleicht auch die Strecke der S3/S31 nach Harburg durch Busse ersetzen, schließlich ist man mit an Schienen gebundenen Verkehrsmitteln ja so wahnsinnig unflexibel…
Ich weiß gar n icht warum es in Hamburg noch immer Leute gibt, die auf S- und U Bahn setzen, hat doch Herr Elste ganz klar gesagt, dass er als Stimme seines Herren Scholz den Hamburger Nahverkehr ausschließlich mit Bussen bewerkstelligen kann. Und der derzeitige Schienenersatzverkehr auf S – und U Bahn scheint diese Theorie ja zu bestätigen. Kosten, Sinn und Umweltschutz spielen ja in Hamburg keine Rolle, noch zahlen ja Bayern und Hessen. und die Umwelthauptstadt ist längst Geschichte. Und der individuelle Autoverkehr würde doch nur von einer alle 5 bis 10 Min fahrenden Straßenbahn ausgebremst, nicht allerdings von Stoßstange an Stoßstange fashenden Bussen. Laßt doch die unsinnigen Baumaßnahmen an S Bahn und U Bahn und beschafft für das Geld lieber vierfach Gelenkbusse mit Anhänger um damit das modernste Verkehrsnetz der Welt endlich nicht nur theoretisch sondern auch praktisch umzusetzen. Und wenn die Autofahrer gemerkt haben, dass sie zwischen den Busschlangen nicht mehr durchkommen, löst sich sicher auch das leidige Problem privaten Autoverkehrs. Ob sich das die Stadtbahngegner so vorgestellt haben?
Zudem weiß ich nicht, ob die Hochbahn die Fahrzeuge nicht selber braucht, genial aber wäre, wenn man Züge der Berliner S-Bahn nehmen würde, da sie Kompositionen von 8 Wagen ermöglichen.
Geht nicht! Eine U-Bahn ist gemäß BOStrab zugelassen, also eine Straßenbahn. Eine S-Bahn fährt nach EBO, also eine Eisenbahn. Das kann man nicht einfach vermischen. Z.B. gibt es unterschiedliche Leit- und Sicherungstechnik.
DT2 und auf DT4 auf S-Bahn-Strecken/Gleisen? Das könnte die Hochbahn ruhig zulassen, wegen der Stromschienen (bei der S-Bahn anders bestrichen als bei der U-Bahn) und wahrscheinlich der Stationen würde das schon gar nicht gehen…
Naja, heute hab ich sie auf der Rückfahrt aus dem Urlaub in der Schweiz (dank der DB später als geplant…) gesehen. Die sind vielleicht dazu tauglich, aber als 8-Wagenzug würde ich DT2 oder DT4 nehmen. Aber das wird die Hochbahn sicherlich nicht zulassen ^^
Es gibt natürlich noch eine weitere, zumindest jetzt in Hamburg leider nur Theoretische, Möglichkeit zur Kapazitätssteigerung.
Erweiterung der Züge auf sog. 9-Wagen Züge. Bringt auf einen Schlag eine Kapa-Steigerung von 1/3.
Leider hat aber die S-Bahn Hamburg GmbH weder ausreichend Züge, nach möchte sie ein erhöhtes Stationsentgeld an DB Station&Services zahlen, da die Grenze wo es mehr kostet bei über 8 Wagen liegt. Ein Schelm der böses denkt 😉
Hätte die S-Bahn nicht die Züge der BR 470 verschrottet wären die als Verstärkerzüge auf der S11, S2 und S31 lange gut gewesen.
„aber entweder sind die Fahrgastzahlen zu niedrig, um die S2 z.B. häufiger oder zur HVZ annähernd so lange fahren zu lassen wie z.B. die S11, oder aber es gibt schlicht zu wenig Züge. Zumindest im City-Tunnel habe ich beinahe immer recht voll Züge der S2 gesehen…“
Zu wenig Fahrgäste? Da müsstenSie zur HVZ mal die S21 gefahren sein und dann nochmal die S2. Da merkt man, warum man die hat. Das mit den zu wenig Zügen kann vielleicht stimmen, aber was will man machen, wenn man schon regulär zur HVZ schon einen 7/3-Takt hat, also 2 Züge pro 10 Minuten, wo trotzdem noch volle Züge sind. Man könnte natürlich einen dichteren Talt machen, aber das wäre nicht sinnvoll, da die S-Bahn anders als die U-Bahn allerhöchstens einen 5-Minuten Takt verträgt oder in diesem Fall halt einen 7/3 Takt. Da wäre eine Verdichtung des Taktes der RE-Linie zumindest zwischen Büchen und Hamburg auf 30 Minuten sinnvoller. Denn fast alle Fahrgäste, die in Bergedorf starten fahren zum Zentrum.
Engpass ist und bleibt zu dieser Zeit die Verbindungsbahn, ließe man dann auch noch die S2 als S21 fahren (also zusätzlich zur ohnehin schon verkehrenden S21) wären das insgesamt vier Linien im 10-Minuten-Takt und mit wahrscheinlich sich auch überschneidenden Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten – Chaos in Altona und am Hauptbahnhof wäre da sicher vorprogrammiert. Die Verstärker-S11 fällt zu dieser auch weg, also ist es nicht nur Bergedorf, das hier „untergeordnet“ wird. Wenn der City-Tunnel fertig ist, fahren doch auch alle Linien wieder wie geplant. Ich kenne den Streckenast nach Bergedorf nicht so gut, aber entweder sind die Fahrgastzahlen zu niedrig, um die S2 z.B. häufiger oder zur HVZ annähernd so lange fahren zu lassen wie z.B. die S11, oder aber es gibt schlicht zu wenig Züge. Zumindest im City-Tunnel habe ich beinahe immer recht voll Züge der S2 gesehen…
Das dumme ist nur, dass ich die S-Bahn als Schüler Werktags fast ausschließlich zu dieser Zeit nutze ‚(also Morgens), da ich am Nachmittag Schluss hab, ist der Rückweg aber nicht so schlimm. Trotzdem ist schon jetzt die S21 in den Morgenstunden bereits von Aumühle aus voll, wenn ich in Bergedorf starte (3 Stationen von Bergedorf entfernt, dabei liegen die Stationen (außer Reinbek vielleicht) an kleineren Vororten (!) ). Warum können die nicht die S2 als S21 fahren lassen? Oder ist das eh nur eine Dreingabe (die aber sehr wichtig ist in der HVZ), die man bei der nächsten Gelegenheit wieder zurückzieht? Nur weil Bergedorf eine „Provinz“ ist (SH ist nebenan, das Zentrum hingegen 18km entfernt), muss es nicht untergeordnet werden, denn ich erlebe, dass gerade da zur HVZ viele Leute sind, sodass selbst bei normalen Bedingungen S-Bahnen überfüllt sind, und das bei einem 7/3 Takt…
Zwischen Sternschanze und Altona verkehrt die S31 („eigentlich“ S3, zweistellig weil wegen Fahrt über die Verbindungsbahn), diese wird dann wohl in Altona kehrtmachen (wie es auch die S11 tut) und von Sternschanze kommend weiter nach Elbaugstraße/Pinneberg fahren. Zwischen Landungsbrücken und Berliner Tor/Harburg/Neugraben die S3 („eigentlich“ S31, da aber durch den City-Tunnel einstellig beschildert). Wobei man eigentlich nicht von „eigentlichen“ Linien sprechen kann, da alle ihrer Beschilderung und ihrem Nummernkreis nach fahren, nur halt nicht auf ganzem oder auf etwas anderem Weg. Daß die beiden Verstärkerlinien wegfallen, wird grade zur HVZ sicher zu spüren sein, aber es handelt sich ja nur um eine Zeitspanne, die auch wieder endet.
Weiß denn jemand wie die Züge zwischen Sternschanze richtung Altona fahren? Wenn die S31 ab Landungsbrücken fährt, fährt diese dennoch in Gegenrichtung über Sternschanze????
Martin Johannsen
S2 fällt aus – mal wieder. Ich kann es kaum erwarten in einer überfüllten S21 einzusteigen. *Willkommen in Tokyo!*
Zugzielanzeiger beachten; es wird dann von Neugraben kommend wahrscheinlich eine S31 bis Pinneberg/Elbgaustraße geben und eine S31, die eben nur bis zum Hauptbahnhof fährt und dann kehrtmacht. So bleibt der 5-Minuten-Takt auf dem Harburger Ast bestehen. Da aber S11 und S31 („eigentlich“ S1 und S3) dann schon über die Verbindungsbahn fahren und die S21 auch noch dazukommt, würde es dort sicher schnell eng werden und zweimal S31 eher hinderlich, da diese dann auch am Bahnhof Sternschanze oder Elbaugstraße wenden müsste, daher auch die „normale“ S31 nur bis zum Hauptbahnhof. Und ich denke, dass die Züge auf ihrer Hin- bzw. Rückfahrt durch den City-Tunnel einstellig bezeichnet werden, womit wieder alles so ist, wie es sein soll. Wird anfangs sicher etwas verwirrend werden, aber der Sanierung insbesonder der Königstraße wegen sollte dies ein guter „Deal“ sein.
wie soll man denn S3 und S31 auseinander halten, wenn die S3 zur S31 wird, die richtige S31 aber nur zwischen hbf und neugraben verkehrt während der vollsperrung, bzw. soll die S31 zur S3 werden vom 18.-24.3 und nur zwischen landungsbrücken und berliner tor/neugraben fahren, wobei diese strecke doch auch von der regulären S3 bedient wird. das ist doch sehr verstörend. eine S32 währe doch eine gute alternative.