S-Bahn hat nicht genug Züge für S32

Die ursprünglich für Ende 2011 angekündigte zusätzliche S-Bahnlinie nach Harburg (S32) steht unter keinem guten Stern. Nachdem der Hamburger Senat das Thema vor wenigen Wochen faktisch zu den Akten gelegt hat, indem er für die nächsten sieben Jahre weitere Überprüfungen ankündigte, taucht nun ein weiteres Problem auf.
Christian Hinkelmann
Ein S-Bahn-Zug der Baureihe 474 fährt aus dem Bahnhof Elbgaustraße heraus
Ein S-Bahn-Zug der Baureihe 474 fährt aus dem Bahnhof Elbgaustraße heraus

Die S-Bahn Hamburg GmbH hätte zur Zeit im Grunde gar nicht genügend Züge, um die Linie überhaupt betreiben zu können. Das teilte S-Bahn-Sprecher Dirk Pohlmann gegenüber NahverkehrHAMBURG mit.

Demnach reiche der aktuelle S-Bahn-Fahrzeugpark nur für einen stabilen Betrieb des Bestandnetzes aus. Für eine neue Linie wären zusätzliche Züge notwendig.

Diese könnten aber erst gekauft werden, wenn sicher sei, dass die Stadt Hamburg den Verkehrsvertrag mit der S-Bahn Hamburg GmbH über das Jahr 2017 hinaus verlängern werde, so Pohlmann.

Die Verhandlungen zwischen der Stadt und der S-Bahn Hamburg GmbH über den neuen Verkehrsvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren sollen frühestens im August dieses Jahres beginnen.

Je eher der Vertrag zustande kommt, desto schneller wird ein besserer S-Bahn-Anschluss für Harburg möglich.

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Menschen warten am Hamburger Hauptbahnhof auf eine S-Bahn.

Fahrgastpsychologie bei Störungen: Wann Frust im Nahverkehr gefährlich wird

Ausfälle, Verspätungen, widersprüchliche Störungsinfos: Frust im Hamburger Nahverkehr hat viele Ursachen. Doch oft bleibt er erstaunlich leise. Warum ist das so? Und ab wann wird dieser stille Ärger für Verkehrsunternehmen gefährlich? Antworten gibt der Mobilitätspsychologe Prof. Marcel Hunecke.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner