Deswegen tritt Wirtschaftssenator Horch auf die Bremse

Der geplante Ausbau der AKN-Hauptstrecke zu einer S-Bahn kommt – aus Hamburger Sicht – nicht so richtig in die Gänge. Während Schleswig-Holstein die Planung vorantreibt, zögert Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch. Gegenüber NahverkehrHAMBURG erklärt seine Behörde ihre Gründe.
Menschen steigen aus einem AKN-Triebwagen am Haltepunkt Burgwedel in Hamburg
Menschen steigen aus einem AKN-Triebwagen am Haltepunkt Burgwedel in Hamburg
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Schleswig-Holstein treibt den Ausbau der AKN-Strecke nach Kaltenkirchen zu einer S-Bahn voran. Nachdem das Land im vergangenen Herbst eine Kosten-Nutzen-Analyse des Bauprojekts anschob, hat sich Mitte Dezember auch der Landtag einstimmig (!) für das Projekt ausgesprochen. Demnach sollen die Planungen bis Ende 2012 so weit vorangetrieben werden, dass theoretisch Fördergelder beim Bund beantragt werden können.

Außerdem wurde die Landesregierung aufgefordert, zusammen mit Hamburg möglichst schnell eine Kostenübersicht aufzustellen – und zwar bevor das Hamburger S-Bahn-Netz neu vergeben wird. Nach Hamburger Senatsangaben wird die Entscheidung über die Vergabe noch in diesem Jahr fallen (Hamburgische Bürgerschaft, Drucksache 20/2451).

Nach Angaben des FDP-Abgeordneten Christopher Vogt in der Landtagssitzung vom 14.12.2011 rechnet man in Schleswig-Holstein mit Baukosten von 50 Millionen Euro für das Projekt. 60 Prozent davon soll demnach der Bund übernehmen. Die restlichen 40 Prozent (20 Millionen) würden sich demnach Hamburg und Schleswig-Holstein teilen. Da die AKN-Strecke überwiegend auf holsteinischem Boden liegt, würde Kiel 15 M…

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