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Saarlandstraße: Bauarbeiten für siebten Switchh-Punkt gestartet

Die Hochbahn baut das Mobilitätsprojekt Switchh weiter aus. Gestern sind am U-Bahnhof Saarlandstraße in Winterhude die Bauarbeiten für die bereits siebte Station gestartet.
Christian Hinkelmann
Das Logo an einer Switchh-Mobilitätsstation in Hamburg
Das Logo an einer Switchh-Mobilitätsstation in Hamburg

Dort sollen bis Mitte November sechs Stellplätze für Kurzzeit-Miet-PKW von Car2go und fünf Plätze für Mietwagen von Europcar entstehen. Außerdem werden drei Taxi-Stellplätze angelegt.

Der Bau von neuen Fahrrad-Abstellplätzen ist nicht geplant – allerdings befindet sich eine StadtRad-Mietstation in unmittelbarer Nähe.

Neben dem neuen Switchh-Punkt an der Saarlandstraße werden derzeit noch zwei weitere Stationen an den Bahnhöfen Kellinghusenstraße und Altona gebaut. Weitere Standorte gibt es am Berliner Tor, in Bergedorf und Harburg sowie am Wandsbek Markt.

Die Stadt Hamburg möchte mit dem Switchh-Programm den Öffentlichen Nahverkehr durch Mietwagen ergänzen und einen Umstieg von einem auf das andere Verkehrsmittel vereinfachen.

Switchh-Kunden müssen einen Monatsbeitrag von 10 Euro zahlen und erhalten dafür monatlich 60 Freiminuten und eine um 10 Euro vergünstigte Registrierungsgebühr bei car2go sowie 20 Euro Preisnachlass auf jede Anmietung bei Europcar deutschlandweit. Das Angebot gilt allerdings nur für HVV-Stammkunden mit Abo-, Profi- oder Semesterticket.

Das Pilotprojekt Switchh war im Mai vergangenen Jahres gestartet und ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Derze…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „Saarlandstraße: Bauarbeiten für siebten Switchh-Punkt gestartet“

@HVV-Kennxperter

Der Punkt wurde so ausgewählt, damit die Hochbahnmitarbeiter, die die „Halle 13“ besuchen, gleich einen Wagen vor der Tür haben und nicht die U3 nehmen müssen…

Kurzform:

Die Hochbahn baut am U Saarlandstraße nach einer kleinen Rochade einfach nur 13 neue Parkplätze, ein bisschen Werbesäule dazu und tauft das Kind „switchh“.

Warum sie dafür gerade diese Stelle nehmen und nicht den wenige 100 m entfernten Knoten Barmbek – wahrscheinlich, weil fürs Prestigeprojekt switchh kein Platz da ist, wo es noch am Sinnvollsten wäre. Saarlandstraße ist entlang der U3 ja fast das Gegenteil eines Knotens, selbst die Busse fahren großräumig am Bahnhof/switchh-Punkt vorbei und halten (172/173) erst zwei Querstraßen und drei Fußminuten entfernt. Positiv gesehen: Angesichts der Kosten für solche Aktionen bin ich schon richtig froh, dass man den fünften Switchpunkt nicht an den U Kiekut legen will…

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