Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Schleswig-Holstein plant eigenen Verkehrsverbund

Busse und Bahnen in Schleswig-Holstein sollen in Zukunft noch besser untereinander abgestimmt werden und sich einheitlicher präsentieren. Zu diesem Zweck will das Land noch in diesem Jahr einen eigenen Verkehrsverbund gründen. Zurzeit laufen die Feinabstimmungen.
Christian Hinkelmann
NAH.SH-Verbundlogo auf einem Regionalzug im Kieler Hauptbahnhof in Schleswig-Holstein
NAH.SH-Verbundlogo auf einem Regionalzug im Kieler Hauptbahnhof in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein will den Bus- und Bahnverkehr im Land noch besser aufeinander abstimmen, das Angebot einheitlicher kommunizieren und noch in diesem Jahr einen eigenen Verkehrsverbund gründen.

Zurzeit werden noch letzte Einzelheiten ausgearbeitet, erklärte die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft LVS auf Anfrage von NahverkehrHAMBURG.

„Mit dem Verkehrsverbund Schleswig-Holstein soll die Zusammenarbeit zwischen den Aufgabenträgern, also dem Land, den Kreisen und den kreisfreien Städten, verstärkt und verbindlicher gemacht werden“, so LVS-Sprecherin Nadine Niewiera. „Dadurch wollen wir Synergien schaffen und Mittel effizienter einsetzen. Dies kommt auch den Fahrgästen zugute.“

So sollen im Verbund zum Beispiel für die Bus- und Bahnunternehmen einheitliche Standards bei „Werbung“, „Informationsmaterial“, „Anschlüssen“ und „Fahrzeugen“ entwickelt werden. Ziel der LVS ist ein Bus- und Bahnangebot „aus einem Guss“. Für den Fahrgast ändert sich darüber hinaus erst einmal nichts.

Außerdem will Schleswig-Holstein noch im Herbst einen neuen Landesweiten Nahverkehrsplan vorlegen, in dem die Landesregierung beschreibt, wie sie den ÖPNV in den kommenden Jahren weiterentwickeln und ausbauen will.

Zentrales Thema soll laut LVS die „vernetzte Mobilität…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

U-Bahn-Triebwagen vom Typ DT5 im Hamburger U-Bahnhof HafenCity Universität

100-Sekunden-Takt bei der U-Bahn in Hamburg: So weit ist das Projekt

Bis 2029 sollen auf zwei wichtigen Strecken in Hamburg die U-Bahnen im 100-Sekunden-Takt fahren können. So sind die bisherigen Tests verlaufen, das ist der aktuelle Stand der Vorbereitungen und diese beiden wichtigen Meilensteine stehen in diesem Jahr an.

Ein Wagen des Carsharing-Anbieters Miles in der Neuen Mitte Altona in Hamburg.

Carsharing-Anbieter in Hamburg haben zu wenig Elektroautos

Bis zum Jahreswechsel sollen die Carsharing-Flotten von Share Now, Miles und Sixt zu 80 Prozent aus E-Autos bestehen. Dazu haben sich die Unternehmen selbst verpflichtet. Doch davon sind sie noch meilenweit entfernt. Die Quote nimmt kaum zu, das Ziel droht zu kippen. Bei einem Anbieter nahm die Zahl der Stromer sogar ab.

3 Antworten auf „Schleswig-Holstein plant eigenen Verkehrsverbund“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert