Senat hält Busanbindung von Steilshoop für ausreichend

Der Hamburger Senat hält die Busanbindung von Steilshoop für ausreichend und will keine zusätzliche Linie nach Barmbek einrichten. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Anfrage des FDP-Politikers Schinnenburg hervor (Drucksache: 20/3813).
Christian Hinkelmann
Abgesenkte Kante: Eine Grundstückszufahrt verläuft mitten über die neue Bushaltestelle Alfred-Mahlau-Weg in Steilshoop
Abgesenkte Kante: Eine Grundstückszufahrt verläuft mitten über die neue Bushaltestelle Alfred-Mahlau-Weg in Steilshoop

Demnach sei die Großwohnsiedlung durch die Metrobuslinie 7 (Bahnhof Barmbek-Steilshoop), sowie die Stadtbuslinien 118 (U-Bahn Wandsbek-Gartenstadt – Steilshoop – U-Bahn Kellinghusenstraße) und 177 (Bahnhof Barmbek – Steilshoop) „unter Zugrundelegung der Verkehrsnachfrage und aufgrund der dichten Fahrtenfolge bereits heute hinreichend erschlossen.“ Aus diesem Grund bestehe keine „verkehrliche Notwendigkeit“ für die Einrichtung einer weiteren Busverbindung zum Bahnhof Barmbek, heißt es in dem Papier.

Auch die Umsteigesituation zwischen Bus und S-Bahn am Bahnhof Rübenkamp hält der Senat „unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten“ für angemessen.

Verbesserungen an den Bushaltestellen plant der Senat dagegen innerhalb von Steilshoop. So sollen im Zuge der Busbeschleunigung der Linie M7 die Haltestellen in dem Stadtteil umfangreich erneuert werden, um „die Aufenthaltsqualität für die Fahrgäste weiter zu verbessern“. Dazu gehört im Wesentlichen die Anhebung der Bordsteinkanten auf 16 Zentimeter sowie der Rückbau von Busbuchen (Drucksache 20/2508).

Nach den Plänen des Senats soll die M7 bis 2016 beschleunigt werden. Welche Maßnahmen im Detail vorgesehen sind, ist noch nicht bekannt.

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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