Siemens: Nahverkehr wird sich bis 2050 verdreifachen

Der Technologie- und Transportkonzern Siemens rechnet mit einem starken Fahrgastanstieg im städtischen ÖPNV.
Christian Hinkelmann
Regionalzug im Hamburger Hauptbahnhof
Regionalzug im Hamburger Hauptbahnhof

„Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der im öffentlichen Nahverkehr zurückgelegten Kilometer verdreifachen“, sagte Simone Köhler, zuständig für die Siemens-Verkehrssparte, in einer Hamburger Expertenrunde über die Herausforderungen der Urbanisierung. Das berichtet das Hamburger Abendblatt.

Demnach werde in den wachsenden Metropolen der Zukunft künftig ein massiver Druck auf dem Transportwesen lasten.

„Wir suchen nach Lösungen, mehr Menschen zu transportieren,“ so Köhler laut Abendblatt. So müsse zum Beispiel ein System installiert werden, das einen einfachen Wechsel zwischen öffentlichen und privaten Transportmitteln erlaube. Dazu gehöre zum Beispiel ein nahtloser Übergang zwischen U-Bahn, Bike- und Carsharing-Angeboten.

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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4 Antworten auf „Siemens: Nahverkehr wird sich bis 2050 verdreifachen“

Zunächst einmal sollte das U-Bahnsystem auch für ein dreifaches Verkehrsaufkommen ausgerüstet werden.
Mit nur Vernetzung der Verkehrsträger ist es längst nicht getan.
Die U-Bahn sollte da fahren wo heute Riesenschneisen die Stadtteile zersähen und brechen, bsp. M5 zwischen Gärtner und Stabi. Wenn die Busspur hier endlich wegfällt, sollte diese in einen schönen Boulevard für Radfahrer umgebaut werden. Und die Fusswege können dann auch endlich breiter werden. Und die 90.000 Fahrgäste können alle mit der Ubahn schnell und unkompliziert an Ihr Ziel. So soll es sein.
Also statt 2 Mrd für Stromnetze, die U Bahn ausbauen, jetzt.
Dann klappts auch mit Verkehrswende.

Leider sind diese Erkenntnisse noch nicht in der Politik angekommen – jedenfalls nicht in Hamburg. Hier hat der motorisierte Individualverkehr nach wie vor Priorität und ein großer verkehrspolitischer Schritt wird nicht getan.

Das sind doch alles alte Hüte. Nix Neues.

Noch vor kurzer Zeit hat man sich über das Carsharing-Projekt (switchh) der Hochbahn aufgeregt. Es würde alles nichts bringen, Geldverschwendung usw.
Und wieder zeigt sich, dass die Hochbahn mit „switch“ den richtigen Trend erkannt hat.

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