Start für HADAG-Anleger an Elbphilharmonie wird nicht vorverlegt

Auch, wenn seit einigen Tagen Linien- und Stationsschilder am neuen Fähranleger „Elbphilharmonie“ stehen: Der Ponton in der Hafencity bleibt weiterhin außer Betrieb.
Christian Hinkelmann
Hadag-Hafenfähre im Sonnenuntergang am Fischmarkt in Hamburg
Hadag-Hafenfähre im Sonnenuntergang am Fischmarkt in Hamburg

Das bestätigte die zuständige Wirtschaftsbehörde gegenüber NahverkehrHamburg.
„Start für den Fährbetrieb ist weiterhin Dezember 2012“, erklärte Behördensprecherin Helma Krstanoski.

Hintergrund für die späte Eröffnung ist die weiterhin angespannte Haushaltssituation der Stadt Hamburg. Der Betrieb einer neuen Linie von den Landungsbrücken bis zur Elbphilharmonie würde laut Wirtschaftsbehörde pro Jahr 400.000 Euro kosten. Aufgrund des niedrigen Fahrgastpotentials in der Hafencity sei noch kein wirtschaftlicher Betrieb des Anlegers möglich, so die Behörde.

Ursprünglich sollte der neue Anleger bereits im Frühjahr dieses Jahres in Betrieb gehen.

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Busknotenpunkt Billstedt im Hamburger Osten. (Foto: Christian Hinkelmann)

Hamburg-Takt: Das Versprechen gilt – nur welches?

Offiziell hält der rot-grüne Senat weiter am Hamburg-Takt fest – doch was steckt eigentlich noch konkret drin? Eine Analyse zeigt: Die Pläne werden immer unübersichtlicher und schwerer nachzuvollziehen. Vier Beispiele fallen besonders auf.

Dichtes Gedränge am Hamburger Hauptbahnhof. Gerade der Regionalverkehr Richtung Süden ist für HVV-Fahrgäste oft ein Ärgernis.

Öffentlicher Nahverkehr: „Fahrgäste sind für die Anbieter eher Störfaktoren“

Warum selbst massiver Frust im Nahverkehr folgenlos bleibt, weshalb Beschwerden systematisch verpuffen und Fahrgäste im heutigen System kaum zählen: Mobilitätsforscher Andreas Knie erklärt im Interview, warum Kundenorientierung für Verkehrsunternehmen keinen Anreiz hat – und an welchen Stellen Fahrgäste dennoch Macht entfalten können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner