Startschuss für Bahnreaktivierung Kiel – Schönberg

Erster Spatenstich: In Kiel haben die Vorarbeiten zur Reaktivierung des Personenbahnverkehrs zum Schönberger Strand begonnen. Erst einmal wird nur ein kleiner Abschnitt im Kieler Stadtgebiet ausgebaut. Die endgültige Entscheidung über den Ausbau der ganzen Strecke soll erst im Sommer fallen. Schuld ist der Bund.
Von Christian Hinkelmann
Regionalzug (Sonderzug) im Museumsbahnhof Schönberger Strand bei Kiel in Schleswig-Holstein
Regionalzug (Sonderzug) im Museumsbahnhof Schönberger Strand bei Kiel in Schleswig-Holstein

In Kiel haben die Vorarbeiten zur Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Kiel – Schönberger Strand begonnen. Gestern setzten Verkehrsminister Reinhard Meyer, Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und AKN-Chef Wolfgang Seyb im Kieler Stadtteil Oppendorf ein symbolischer Spatenstich.

Bis zum Frühjahr 2015 soll erst einmal nur der rund sechs Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Kiel-Gaarden und Oppendorf so ausgebaut werden, dass Züge dort künftig mit maximal 80 Km/h statt bisher 50 Km/h fahren können. Dafür sollen von Juli bis September Schienen, Schwellen und Schotter ausgetauscht und instandgesetzt werden. Schon im Juni beginnen die Tiefbauarbeiten für den Anschluss der Strecke an ein neues elektronisches Stellwerk in Oppendorf.

Außerdem sollen die Bahnübergänge Segeberger Landstraße, Grabastraße, Franziusallee und Wehdenweg in der ersten Jahreshälfte 2015 eine neue Sicherungstechnik mit Lichtzeichenanlagen und Halbschranken erhalten.

In Ellerbek und Oppendorf wird voraussichtlich im kommenden Jahr je ein neuer Haltepunkt eingerichtet. Diese werden mit dem bereits im vergangenen Jahr neu eingerichteten Haltepunkt „Schulen am Langsee“ vergleichbar sein.

Die Bauarbeiten werden von der AKN durchgeführt, die diesen Streckenabschnitt Anfang dieses Jahres von der Seehafe…

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2 Antworten auf „Startschuss für Bahnreaktivierung Kiel – Schönberg“

Aus einer klaren Entscheidung die Strecke bis Schönberger Strand zu verwirklichen, wird wie bei ähnlichen kleineren Bahnprojekten mal wieder ein Eiertanz. Wir sprechen von einer eingleisigen Stecke mit Dieseltriebwagen, nicht mehr und nicht weniger. Sollte in Oppendorf Endstation für den weiteren regelmäßigen Linienverkehr sein ? Natürlich können wir uns den Betrieb nicht leisten, die SPD befürwortet den schienengebundenen ÖPNV, dann muss sie auch die nötigen Haushaltsumschichtungen vornehmen, um die Finanzierung sicher zustellen.
Schuld ist immer der Bund oder die die Deutsche Bahn? Einfach lächerlich! Dann frage ich mich warum im Kieler Hauptbahnhof zwei zusätzliche Gleise gebaut werden.

Das wird doch alles eh nichts.

Kiel ist pleite und kein einiziger Kieler liebt die Bahn, die Straßenbahn haben schon alle gehasst früher…

Dabei sind Busse garnicht besser…Aber was solls.

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