Teil 1: U4-Station Überseequartier – Die Unterwasserwelt

Die neue Hafencity-U-Bahn (U4) kommt bei den Hamburgern offenbar gut an: Seit Beginn Eröffnung am vergangenen Mittwoch haben knapp 100.000 Fahrgäste die architektonisch spektakulären Haltestellen "Überseequartier" und "HafenCity Universität" beschnuppert. NahverkehrHAMBURG erklärt die beiden Stationen in einer Mini-Serie. Heute: "Überseequartier".
U-Bahnhaltestelle Überseequartier in der HafenCity in Hamburg
U-Bahnhaltestelle Überseequartier der Linie U4 in der HafenCity in Hamburg

Die neue U4 vom Jungfernstieg in die Hafencity hat seit ihrer Eröffnung in der vergangenen Woche einen Fahrgastansturm erlebt. Bis gestern Abend haben nach Hochbahn-Angaben grob geschätzt knapp 100.000 Hamburger die neue U-Bahn-Linie “beschnuppert” – obwohl rund um die beiden Haltestellen “Überseequartier” und “HafenCity Universität” noch Baustellen und Brachland dominieren.

NahverkehrHAMBURG erklärt die beiden neuen Stationen in einer Serie. Heute: “Überseequartier”.

Der U-Bahnhof “Überseequartier” ist die erste Neubaustation der U4 und soll später im Herzen der Hafencity liegen. Die Fahrt vom Jungfernstieg dauert rund vier Minuten.

Die Haltestelle liegt knapp 20 Meter unter der Erde und zählt damit zu den tiefsten U-Bahnhöfen in Deutschland. Die Station ist mit einer Breite von 17 Metern und einer Deckenhöhe von acht Metern für Hamburger Verhältnisse ungewöhnlich hoch und großzügig. Laut Hochbahn wurde der Bahnhof so konzipiert, dass überall große offene Räume mit freier Sicht und maximaler Übersichtlichkeit entstehen.

Baubeginn der Station war Ende 2007. Die Gestaltung, die vom Architektenbüro “netzwerkarchitekten” in Darmstadt stammt, soll an eine Unterwasserwelt erinnern.

Die Wände in der Bahnsteighalle sind mit blauem Metall verkleidet, dass unten tiefblau ist und nach oben hin immer heller wird. Die silbrig schimmernde Hallendecke besteht aus unregelmäßig gelochtem blanken Edelstahl, der von unten angestrahlt wird und wie ein…

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