Teil-Reaktivierung von alter Bahnstrecke verzögert sich

Die für Oktober geplante Wiederaufnahme von regelmäßigem Personenverkehr auf einem Teilstück der alten Bahnstrecke Kiel-Schönberg verzögert sich um mehrere Monate.
Christian Hinkelmann
Sonderzug am Haltepunkt "Schulen am Langsee" in Kiel.
Ab Sonntag gibt es auf drei Regionalbahnstrecken im Norden einen neuen Betreiber - die alten roten Züge bleiben - vorerst.

Das teilte die landesweitere Verkehrsservicegesellschaft LVS gegenüber NahverkehrHAMBURG mit. Demnach soll der Betrieb zwischen dem Kieler Hauptbahnhof und dem Stadtteil Gaarden, wo noch ein neuer Bahnhof gebaut werden muss, erst Anfang kommenden Jahres starten. Zu den Gründen für die Verzögerung ist nichts bekannt.

Nach den Planungen der LVS soll zunächst täglich ein Zug nach Gaarden fahren, um dort ein nah an der Bahnstrecke gelegenes Schulzentrum anzubinden. Die Abfahrt am Kieler Hauptbahnhof ist für 7.24 Uhr geplant, die Fahrzeit soll nur sechs Minuten betragen. Hintergrund für den Einsatz des Zuges ist das hohe Schüleraufkommen zwischen der Innenstadt und Gaarden, bei dem die Busse der KVG zum Schulbeginn an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.

Laut LVS-Sprecher Dennis Fiedel handelt es sich bei dem neuen Schülerzug um „normalen Schienenpersonenverkehr“. Das heißt: Er ist offen für alle und darf auch von ganz normalen Fah…

Alle Rechte vorbehalten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.

Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig.

Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Die Hamburgerin Mali-Janice Paede berichtet im Interview, wie Catcalling ihr Mobilitätsverhalten im Alltag beeinflusst.

Catcalling in Hamburg: Es passiert auf dem Rad, in der Bahn und mal eben im Vorbeigehen

Für viele Frauen und Mädchen sind anzügliche Blicke, Gesten und Kommentare über ihren Körper Teil des Alltags. Die Hamburgerin Mali-Janice Paede schildert im Interview, wie sie ihr Mobilitätsverhalten anpasst, um Catcalling zu vermeiden, warum die Sicherheitskampagne des HVV aus ihrer Sicht zu kurz greift – und was Hochbahn und Co. ändern müssten, damit Frauen sich in Bussen und Bahnen sicherer bewegen können.

Menschen warten am Hamburger Hauptbahnhof auf eine S-Bahn.

Fahrgastpsychologie bei Störungen: Wann Frust im Nahverkehr gefährlich wird

Ausfälle, Verspätungen, widersprüchliche Störungsinfos: Frust im Hamburger Nahverkehr hat viele Ursachen. Doch oft bleibt er erstaunlich leise. Warum ist das so? Und ab wann wird dieser stille Ärger für Verkehrsunternehmen gefährlich? Antworten gibt der Mobilitätspsychologe Prof. Marcel Hunecke.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner