
S-Bahn-Station Bahnhof Diebsteich bleibt viele weitere Monate gesperrt. Bahn nennt gewichtige Gründe. Wann die Haltestelle wieder ans Netz gehen soll, was die Verzögerungen für die Eröffnung des Fernbahnhofs bedeuten und welche geplante S-Bahn-Großsperrung deswegen jetzt verkürzt wird. Die Einzelheiten.

Der S-Bahnhof Diebsteich wird später wiedereröffnet als bisher angekündigt und auf zehntausende S-Bahn-Fahrgäste im Hamburger Nordwesten kommt im Herbst eine lange Vollsperrung zu. Die Einzelheiten.

Neue Haltestelle würde Fußwege drastisch verkürzen. Die angedachte Bauform wäre für Hamburger Verhältnisse einmalig. Doch die Station hätte mehrere Haken für die Fahrgäste. So sehen die Pläne im Detail aus, so hoch sind die Realisierungschancen und dann könnte der Bau frühestens starten.

Kleiner Meilenstein auf der Baustelle für den neuen Bahnhof Altona in Hamburg: Der Bau der ersten Bahnsteigkante hat begonnen. Fotostrecke mit aktuellen Bildern vom Bau, vom Abriss des alten S-Bahnhofs Diebsteich und historischen Fotos von vor 45 Jahren.

Noch gibt es keinen Plan, wie die drohende 6,5 Jahre lange Teilsperrung der S-Bahn-Strecke zwischen Jungfernstieg und Hauptbahnhof aufgefangen werden könnte, falls der geplante zweite S-Bahn-Tunnel in der Innenstadt tatsächlich gebaut wird. Deswegen hält der Senat eine Kostenprognose zum Tunnel unter Verschluss und aus diesem Grund könnte ein hoher Preis auch für die U5 zu einem Problem werden.

Neue Machbarkeitsstudie nennt fünf mögliche Trassenverläufe für neuen S-Bahn-Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Altona, der zusätzliche Verknüpfungen mit der U-Bahn bietet aber zentrale Ziele ohne Halt unterquert. Und die wichtigste Frage blieb bei der Präsentation der Ergebnisse unbeantwortet.

So viele Bauarbeiten gleichzeitig gab es lange nicht im HVV. Auf 20 Bahnlinien in Hamburg und Umland fahren in den kommenden Tagen und Wochen weniger oder gar keine Züge. Die große Übersicht für Fahrgäste, was wann wo gesperrt ist.

Außerdem: Die Maskenpflicht im HVV ist nach knapp drei Jahren gefallen, der Hamburger Klimabeirat bezweifelt den Umweltnutzen der U5, die Nordbahn hat einen zusätzlichen Zug und Schichtarbeitende parken jetzt ganztags für einen Euro. Diese Mobilitätsnews waren diese Woche in Hamburg wichtig.

Außerdem: Im Fernverkehr und in immer mehr Bundesländern fällt die Maskenpflicht im ÖPNV, Hamburger S-Bahn zeigt volle Züge auf Displays an, Fahrradverbindung zwischen HafenCity und Rothenburgsort wird bald schneller und Hamburg ist nicht mehr Stauhauptstadt. Diese Mobilitätsnews in Hamburg und Umland waren diese Woche wichtig und diese Bahn-Sperrungen im HVV stehen in den kommenden Tagen an.

Im kommenden Jahr gehen die Arbeiten am neuen Fernbahnhof Altona so richtig los – mit Einschränkungen für S-Bahn-Fahrgäste. So sehen die aktuellen Pläne aus, das sind die nächsten Schritte und das ist bisher passiert.

In drei Jahren dreimal so hohe Einnahmen durch Bewohnerparkzonen. 120 Meter lange Tunnelbohrung am Bahnhof Diebsteich gestartet. Seit Mai wurden 3.000 Jobtickets in Schleswig-Holstein verkauft. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.

Der HVV ist morgen kostenlos, die Metrobuslinie 26 wird intelligenter, die Königstraße bekommt breite Fahrradpisten und Parken kostet in zwei weiteren Stadtvierteln ab November Geld.

Nur knapp scheiterte ein innovatives Verkehrssystem im Hamburger Untergrund. Weltweit wäre es einmalig gewesen. Was Hamburg verwehrt blieb, ist nun in London im Einsatz.

Der Bau des neuen Fernbahnhofs Altona hat gestern offiziell begonnen. So unterschiedlich sind die Reaktionen auf den neuen Verkehrsknoten ausgefallen, der die Mobilität der Hamburgerinnen und Hamburger verändern wird.

Bahnfahren in Schleswig-Holstein wird teurer, Richtung Strand fahren mehr Züge, der HVV verkauft günstige Sommertickets und der Bau des neuen Bahnhofs Altona beginnt. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.

Anfrage der LINKE ergibt, dass der Bund nur 251 Millionen für den Bahnhofsneubau zahlen will. Bahn rechnet mit deutlich höheren Kosten, aber erklärt, dass die Finanzierung des Projekts sicher sei.

Gutachten bestätigt, dass geplanter neuer Bahnhof Altona genügend Züge verkraften kann – und empfiehlt, dass bei Spitzenbelastung am Dammtor künftig weniger Züge halten. Gerichtlicher Vergleich eingereicht.

Kompromiss zwischen Stadt, Bahn und Verkehrsclub Deutschland: Der Fernbahnhof Altona kann umziehen. Doch möglicherweise wirft der neue Bahnhof die bisherigen Planungen für eine S-Bahn nach Osdorf über den Haufen.

Auswertung des Wahl-o-Mat ergibt: Die meisten Parteien, die zur Bürgerschaftswahl antreten, sind für eine Stadtbahn, mehr autofreie Zonen und eine Bevorzugung des Radverkehrs vor Autos.

Die Stadt Hamburg will den Bahnhof Altona kaufen und hat sich Grundstück und Empfangsgebäude per Vorkaufsrecht gesichert. Areal soll nach Bahnhofsumzug wichtige Rolle spielen.