
Busbeschleunigung: Verkehrsinsel im Mühlenkamp verschwindet ab heute
Die umstrittene Verkehrsinsel im Mühlenkamp wird ab heute Dienstag wieder abgerissen. Damit verschwindet ein Teil des Busbeschleunigungsprogramms in Winterhude.

Die umstrittene Verkehrsinsel im Mühlenkamp wird ab heute Dienstag wieder abgerissen. Damit verschwindet ein Teil des Busbeschleunigungsprogramms in Winterhude.

Nach Abschluss fast aller Busbeschleunigungsarbeiten auf der Metrobuslinie 6 strafft die Hochbahn die Fahrzeiten – allerdings nicht so stark, wie ursprünglich geplant.

Der kürzlich beendete Umbau der Kellinghusenstraße hat einen Schönheitsfehler: Weil eine Bushaltestelle zu klein geblieben ist, blockieren Busse einen neuen Radfahrstreifen.

Ist die umstrittene Busbeschleunigung am Mühlenkamp ein Erfolg oder nicht? Der Senat wertet eine Verkehrsmessung als Erfolg – die Opposition sieht die Ziele verfehlt.

Die Hochbahn will die Haltezeiten auf der Metrobuslinie 5 senken und hat eine neue Werbeaktion gestartet: Kunden sollen ihre Tickets möglichst nicht mehr beim Fahrer kaufen.

Wegen steigender Fahrgastzahlen: Die Hochbahn erhöht den Takt auf der Metrobuslinie 5. Ab Monatsende soll im Berufsverkehr alle 3,5 Minuten ein Bus fahren.

Die Kellinghusenstraße in Winterhude bekommt neue Bushaltestellen am U-Bahnhof, neue Radfahrstreifen und zusätzliche Parkplätze. Seit gestern läuft der Umbau.

Auf der Uhlenhorst hat gestern der Bau für das Busbeschleunigungsprogramm der Stadt Hamburg begonnen. Betroffen sind die Papenhuder Straße und der Hofweg.

Hamburg will in Zukunft mehr Planungsunterlagen zu Verkehrsprojekten im Internet veröffentlichen. Künftig sollen alle relevanten Dokumente von Straßenbauprojekten ins Netz gestellt werden. Das hat der Verkehrsausschuss der Bürgerschaft beschlossen. Vorbild soll die Website Via-Bus.de sein, auf der die Stadt inzwischen einen Großteil der Planungsunterlagen zur Busbeschleunigung veröffentlicht.

Seit vorgestern wird die Kirchenallee am Hauptbahnhof im Zuge des Busbeschleunigungsprogramms um- und für den Autoverkehr ausgebaut. Radfahrer gehen in der auftrebenden „Fahrradstadt“ allerdings weitgehend leer aus und bekommen hier keinen eigenen Fahrbereich. Die Begründung des zuständigen Landesbetriebs lässt aufhorchen.

Seit gut einem Jahr fahren die Busse auf der hochbelasteten Metrobuslinie 5 insgesamt sechs Minuten schneller. Dafür wurden Kreuzungen umgebaut und alle Ampeln mit Vorrangschaltungen ausgerüstet. Zwischen zwei einzelnen Haltestellen hat sich die Fahrzeit dadurch aber verlängert. Warum? Die Erklärung ist simpel.

Die Bauarbeiten zur Busbeschleunigung in der Langen Reihe gehen in die nächste Runde und werden jetzt bis zum Hauptbahnhof ausgeweitet. Nach knapp einem Jahr Pause werden ab übernächstem Montag (18. April) zwischen Kirchenallee und Lohmühlenstraße mehrere hundert Meter Straße, Bushaltestellen und Ampeln umgebaut.

2024 war ein Spitzenjahr – 2025 folgt der Dämpfer. Unsere Auswertung zeigt, wann der Hamburger Senat seine eigenen Ziele beim Radwegeausbau verfehlt hat – und warum 2026 zum Prüfjahr wird.

Zu langsam, zu teuer, zu unattraktiv: Hamburg verschwendet mit seinem derzeitigen Bussystem viel Steuergeld und wertvolles Personal, meint der Verkehrsplaner Arne Witte im NAHVERKEHR HAMBURG-Interview und glaubt, dass die vorhandenen Ressourcen viel effizienter für die Verkehrswende eingesetzt werden könnten. Das sind seine Ideen und Vorschläge.

Während in Hamburg Wohnstraßen zugeparkt sind, bleiben Parkhäuser, Supermarktflächen und Firmengelände abends leer. Wäre es nicht effizienter, diese Flächen besser zu nutzen? Andere Städte zeigen, wie das gehen kann.

SPD will nach klarem Gewinn der Bürgerschaftswahl Korrekturen in der Verkehrspolitik. So reagiert Verkehrssenator Anjes Tjarks und das wären mögliche Alternativ-Kandidaten der SPD.

Vorplanung für Bahnprojekt in Südholstein soll mit zwei Jahren Verzögerung bald endlich beginnen. Schleswig-Holstein hatte bisher kein Geld zugesagt. Warum die ersten Züge nach Geesthacht wohl erst im Jahr 2040 fahren werden.

Gesamte Hamburger S-Bahn-Flotte soll umgebaut werden, neue Züge kommen deswegen später. Diese Vorteile bringt das Projekt, in diesen Stufen soll es realisiert werden und damit droht Hamburg seinen Nachbarländern.
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