
Nach Corona-Zählung durch Datenaktivist:innen in Berliner U-Bahn mit selbstgebauten Controllern sehen die Verkehrsbehörde und der HVV keinen Nutzen in der Technik – aus diesen Gründen.

Bis heute gibt es keine Zahlen, wie viele Corona-Infizierte tagtäglich im öffentlichen Nahverkehr unterwegs sind. Eine Gruppe von Datenaktivisten hat jetzt mit selbstgebauten Messgeräten eine eigene Zählung durchgeführt. Die Technik ist simpel und kostet nur wenige Euro. Ein Interview über Beweggründe und Ergebnisse.

Ab sofort gilt im HVV eine verschärfte Maskenpflicht. Die Mitfahrt ist nur noch mit medizinischen Masken erlaubt. Strafen werden aber erst ab Februar verhängt. Große S-Bahn-Störung hat gestern bewiesen, wie wichtig Masken im ÖPNV sind.

Bund und Länder haben eine Homeoffice-Pflicht beschlossen, um die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen weiter zu senken. Eine Umfrage zeigt: Die Hamburger Verkehrsunternehmen sind bei dem Thema schon gut aufgestellt.

Heute Nachmittag diskutieren und beschließen Bund und Länder im Kampf gegen Corona möglicherweise weitere Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Der Verkehrs-Branchenverband VDV schlägt eine ungewöhnliche Maßnahme vor.

Die Bundesregierung hat auf der Suche nach weiteren Infektionsschutzmaßnahmen den öffentlichen Nahverkehr in den Fokus genommen. Eine Idee ist offenbar ein Passagierlimit in Bahn und Bus. Wie so etwas funktionieren kann, zeigen sechs Beispiele aus dem Ausland.

Lange hat die ÖPNV-Branche behauptet, dass ihre Fahrzeuge Corona-sicher seien. Inzwischen stellen das offenbar immer mehr Städte und Länder infrage und reagieren mit Warnungen, gesperrten Sitzplätzen, Zugangskontrollen und sogar Redeverboten. Ein Überblick und eine Antwort auf die Frage, ob auch im HVV eine FFP2-Maskenpflicht kommt.

Seit Monaten denkt der HVV über flexiblere Angebote für Menschen im Homeoffice nach – ohne Ergebnis. Deswegen dauert das so lange und auf diesen Strecken im Hamburger Umland können Pendler:innen schon jetzt flexible 10er-Karten nutzen.

Wie voll sind Bahnen und Busse in Corona-Zeiten wirklich? Auf welchen HVV-Linien fahren Menschen besonders dicht gedrängt? Warum wird die Passagierzahl nicht begrenzt? Eine Suche nach Zahlen, erstaunliche Nutzungsveränderungen bei Carsharing-Autos in Hamburg und die Frage, wie andere Städte mehr Abstand im ÖPNV schaffen.

Bahnen und Busse sind im Lockdown weiterhin oft voll. Verkehrsunternehmen werben in Kampagne für noch mehr Fahrgäste und stellen Infektionsrisiko als gering da. Stimmt das? Und könnten Reisebusse überlastete Bahnen verstärken?

Stadt Hamburg spricht dem ÖPNV eine 100-Prozent-Finanzgarantie aus. Finanzsenator fordert dauerhaft mehr Geld vom Bund für geplante neue Bahnstrecken. Private Mobilitätsanbieter locken mit neuen Corona-Rabatten.

Anders als im Frühjahr will der HVV seiner Stammkundschaft keine Abo-Pause anbieten und nennt dafür zwei Gründe. Bahnen und Busse bleiben nach Leserangaben offenbar oft voll. Erstes deutsches Verkehrsunternehmen kündigt Sparmaßnahmen an.
Eigentlich wollte der HVV an den vier Samstagen im November kostenlose Fahrten im ganzen Netz anbieten. Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen fällt die Aktion nun aus. Wann wird sie nachgeholt?
Fahrgastzahl im HVV liegt noch immer 30 Prozent unter Vorjahresniveau. Individualverkehr deutschlandweit stark gestiegen. ÖPNV-Branche plant neue Imagekampagne.
Wer in Bahnen, Bussen, Fähren und HVV-Haltestellen ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss ab heute 40 Euro Strafe zahlen – deutlich weniger als in vielen anderen Bundesländern. Ein Überblick.

HVV startet Imagekampagne gegen Fahrgastschwund. Dem Verbund fehlen wegen Corona 40 Prozent seiner Passagiere. Hochbahn rüstet ältere U-Bahnen für automatisches Türöffnen um.

Corona hat in vielen Metropolen ein Umdenken in der Verkehrspolitik ausgelöst. Paris hat beispielsweise quasi über Nacht mehr Radwege gebaut als Hamburg in einem ganzen Jahr.

Busunternehmen in Hamburg und Umland schützen Fahrpersonal künftig durch Trennscheiben vor Virusübertragung. Damit soll Einstieg an Vordertür im HVV bald wieder möglich sein.

150 Metropolen weltweit schaffen in der Corona-Krise mehr Platz für Fußgänger und Radler. Hamburg weigert sich. Der EU-Koordinator für Straßensicherheit ist verwundert.

Bewegungsdaten von Apple zeigen, wann die Fahrgastzahlen im HVV sowie im Straßen- und Fußgängerverkehr in Hamburg besonders stark einbrachen und wie hoch die Zahlen inzwischen wieder sind.

In Hamburg wird es auch künftig keine temporären Radwege auf gesperrten Autospuren geben. Das hat die Bürgerschaft beschlossen. So begründen SPD und GRÜNE ihre Entscheidung.