
Ausbleibende Fahrgäste: HVV geht mit neuer Werbekampagne in die Offensive
HVV startet Imagekampagne gegen Fahrgastschwund. Dem Verbund fehlen wegen Corona 40 Prozent seiner Passagiere. Hochbahn rüstet ältere U-Bahnen für automatisches Türöffnen um.

HVV startet Imagekampagne gegen Fahrgastschwund. Dem Verbund fehlen wegen Corona 40 Prozent seiner Passagiere. Hochbahn rüstet ältere U-Bahnen für automatisches Türöffnen um.

Corona hat in vielen Metropolen ein Umdenken in der Verkehrspolitik ausgelöst. Paris hat beispielsweise quasi über Nacht mehr Radwege gebaut als Hamburg in einem ganzen Jahr.

Busunternehmen in Hamburg und Umland schützen Fahrpersonal künftig durch Trennscheiben vor Virusübertragung. Damit soll Einstieg an Vordertür im HVV bald wieder möglich sein.

150 Metropolen weltweit schaffen in der Corona-Krise mehr Platz für Fußgänger und Radler. Hamburg weigert sich. Der EU-Koordinator für Straßensicherheit ist verwundert.

Bewegungsdaten von Apple zeigen, wann die Fahrgastzahlen im HVV sowie im Straßen- und Fußgängerverkehr in Hamburg besonders stark einbrachen und wie hoch die Zahlen inzwischen wieder sind.

In Hamburg wird es auch künftig keine temporären Radwege auf gesperrten Autospuren geben. Das hat die Bürgerschaft beschlossen. So begründen SPD und GRÜNE ihre Entscheidung.

Der Ruf nach mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger auf Hamburgs Straßen wird in der Corona-Krise immer lauter. Verkehrsexperten und ein Prominenter unterstützen die Bewegung. Heute entscheidet die Bürgerschaft.

An der Alster ist seit gestern eine Autospur vorübergehend zum Radweg umfunktioniert – gegen den Willen der Stadt und nur bis heute Abend. Das steckt hinter der Aktion und das sind die ersten Nutzungszahlen.

Fast 100 Prozent der Hamburger Fahrgäste halten sich an neue Maskenpflicht. So will der HVV die Nutzung kontrollieren und das droht bei Missachtung.

Corona macht möglich, was Verkehrswende-Debatten nie geschafft haben: Eine beherzte Umverteilung des knappen Verkehrsraums in Großstädten. Ein paar Beispiele.
Freiwilliges Tragen in Bus und Bahn gescheitert: Ab Montag gilt im HVV eine Maskenpflicht für alle Fahrgäste. Das müssen HVV-Kunden jetzt beachten.

Berlin prüft, 30 Straßen vorübergehend autofrei zu machen, um in Corona-Zeiten mehr Platz für spielenden Kinder zu schaffen. Die Verkehrsbehörde lehnt das ab – die GRÜNEN sind offenbar unzufrieden.

Vor Jahrzehnten kam Hamburgs S-Bahn mit Schnee und Frost deutlich besser zurecht als heute. Warum das System immer anfälliger geworden ist, welche strukturellen Schwächen dahinterstecken – und weshalb sich die Lage in den kommenden Jahren weiter zuspitzen dürfte.

Falls die Olympischen Spiele tatsächlich nach Hamburg kommen, könnte das einige Verkehrsprojekte in der Stadt beschleunigen – und andere ausbremsen. Welche davon betroffen sind.

Als die indische UX-Designerin Sanjeevani Goraksh Arjun vor einem Jahr nach Hamburg kam, frustrierte sie die HVV-App täglich: Verwirrend, unklar, nicht intuitiv – so ihr Urteil. Also nutzte sie ihre Expertise, befragte andere Pendler und entwickelte einen Gegenentwurf. Im Interview erklärt sie, was daran besser ist.

Lange vor MOIA und autonomen Shuttles plante Hamburg das „Cabinentaxi“. Eine 1,7 km lange Teststrecke sollte in der City Nord entstehen. Wir zeigen die originalen Pläne von damals und erklären, warum eine plötzliche Entscheidung aus Bonn das visionäre Projekt in den 1980er Jahren beendete.

Die geplante U-Bahn-Verlängerung durch den Hamburger Hafen wird spektakulär: Mit Elbüberquerung, Steilstrecke und einer schwebenden Endhaltestelle über einem Hafenbecken. So sehen die Baupläne im Detail aus und deswegen muss der U-Bahnhof Elbbrücken bald umgebaut werden.

Das berühmte U-Bahn-Viadukt zwischen Baumwall und Rödingsmarkt in Hamburg sollte vor Jahrzehnten unter die Erde verlegt werden. Laut Hochbahn wurde dafür vor 50 Jahren sogar schon ein kurzes Tunnelstück unter einem Geschäftshaus gebaut. So sah es damals auf der Baustelle aus.
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