
Viele Menschen in Armut können sich Fahrten mit dem HVV nicht leisten – trotz Sozialrabatt. Das hat eine neue Studie der TU Hamburg ergeben. Interview mit Projektleiter Prof. Carsten Gertz über Lösungsmöglichkeiten und in welchen Stadtteilen Geringverdiener mit einer unterdurchschnittlichen HVV-Anbindung leben.

Der rot-grüne Senat wollte den HVV-Tarifdschungel eigentlich vereinfachen. So steht es im aktuellen Koalitionsvertrag. Doch beide Parteien haben sich offenbar von diesem Ziel verabschiedet. Das sind die Gründe.

Das 9-Euro-Monatsticket soll Fahrten durch ganz Deutschland möglich machen, ein Verband befürchtet deswegen überfüllte Züge. Außerdem wird Taxifahren in Hamburg teurer und Radfahrende sind in Ottensen jetzt sicherer unterwegs. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.

HVV-Abo-Kunden sparen voraussichtlich ab Juni im Schnitt 170 Euro, Ballermann-Star besingt Zweitkarriere als Hamburger Busfahrer und der Bund fördert einen Radschnellweg nach Lüneburg. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.

HVV findet Regierungspläne für 9-Euro-Monatskarte gut, neue Treppen am Hauptbahnhof werden eröffnet, Carsharing-Anbieter setzt auf Tesla und vor dem Hotel Atlantic kommt eine Fahrradstraße. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.

Busfahren in Hamburg wird in Zukunft etwas komplizierter – zumindest, für die, die weder Handy noch Zeitkarten haben. Ende 2023 verabschiedet sich der HVV von Bargeldzahlungen in Bussen und setzt alternativ auf eine neue Prepaid-Karte. Das hat positive und negative Folgen.

Die ersten Haltestellennamen für die künftige U5 stehen fest, die S-Bahn hat einen neuen Museumszug, der HVV bessert nach Kritik seine App nach und Schüler- und Azubis in Niedersachsen fahren künftig besonders günstig. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr wichtig.

Mehr als acht Wochen lang war der Fahrkartenshop auf hvv.de komplett down. Jetzt ist er wieder online. Das waren die Gründe für die lange Zwangspause.

Vor allem Monatskarten sind beim HVV richtig teuer, dennoch braucht der Verbund 200 Millionen Euro mehr, Zahl der Elektrobusse bei der Hochbahn ist noch gering und 1.000 Menschen fuhren in Bergedorf mit autonomen VHH-Bussen. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.

Auch wenn die Mobilitätswende den ÖPNV attraktiver machen soll: Der HVV will zum Jahreswechsel schon wieder seine ohnehin teuren Preise weiter erhöhen. So sehen die neuen Preise für alle Tickets im Detail aus. Außerdem hat der Verbund ein neues Angebot für Menschen im Homeoffice gestartet, das sich allerdings längst nicht für jeden lohnt.

Online-Fahrkartenshop abgeschaltet, S-Bahn tritt bei Facebook als Hochbahn auf und die Hochbahn schaltet still und leise eine neue Website online. Der Hamburger Verkehrsverbund steht scheinbar vor großen Veränderungen.

Der erste von vier Gratis-HVV-Tagen – ausgerechnet während des Lokführer-Streiks, Stadtradler fahren fürs Klima, Eimsbüttler wünschen sich mehr verkehrsberuhigte Straßen. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.

Der HVV verzichtet künftig auf den Begriff „Schwarzfahren“ und führt ein neues Ticket ein, mit dem die Kulturszene unterstützt wird. Und: So weit ist die Sanierung der U3 in der Innenstadt. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.

Bahnfahren in Schleswig-Holstein wird teurer, Richtung Strand fahren mehr Züge, der HVV verkauft günstige Sommertickets und der Bau des neuen Bahnhofs Altona beginnt. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.

Die meistverkauften Fahrkarten sind nicht unbedingt die, mit denen der HVV das größte Geld macht. Diese Tickets hat der Verbund im vergangenen Jahr am häufigsten verkauft – und mit denen hat er am meisten verdient. Ein Blick in die Zahlen.

Der HVV lässt während der Sommerferien auf einigen Linien weniger Busse fahren, die Schüler-Monatskarte für 30 Euro kommt und Share Now bringt mehr E-Autos in die Stadt. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.

Kreis Steinburg gehört ab dem Jahreswechsel zum Verbundgebiet. Fahrpreise werden für viele Menschen sinken. Es wird die vermutlich letzte HVV-Vergrößerung Richtung Norden.

Dem Hamburger Verkehrsverbund laufen immer mehr Abo-Kund:innen davon. Nach rund 17.000 Kündigungen im vergangenen Jahr sind die Zahlen im Januar noch einmal stark gestiegen. Flexiblere Abo-Angebote fehlen weiterhin. Eine Großstadt ist da weiter.

Seit Monaten denkt der HVV über flexiblere Angebote für Menschen im Homeoffice nach – ohne Ergebnis. Deswegen dauert das so lange und auf diesen Strecken im Hamburger Umland können Pendler:innen schon jetzt flexible 10er-Karten nutzen.

Einige geplante Taktverdichtungen bei U-Bahn, S-Bahn und Bus kommen wegen der Pandemie erst einmal gar nicht oder nur teilweise. Um diese Maßnahmen geht es und das sind die Gründe.