
Neues Mobilitätskonzept der CDU: HVV-Ausbau und Auto-Bekenntnis
Die CDU will die Verkehrswende in Hamburg mit einem neuen Mobilitätskonzept vorantreiben. Darin finden sich neue Bahnstrecken, wenig Radverkehr und ein Bekenntnis zum Auto.

Die CDU will die Verkehrswende in Hamburg mit einem neuen Mobilitätskonzept vorantreiben. Darin finden sich neue Bahnstrecken, wenig Radverkehr und ein Bekenntnis zum Auto.

Nach Einführung der Kostenpflicht ist die Auslastung der Park-and-Ride-Anlagen in Hamburg auch im vergangenen Jahr weiter gesunken. Aber es gibt jetzt scheinbar eine Trendwende.

Viereinhalb Jahre nach Einführung der Park-and-Ride-Gebühren rudert der Hamburger Senat zurück. Für HVV-Abonnenten sollen die Preise teils deutlich fallen.

Seitdem P+R-Parkplätze in Hamburg Gebühren kosten, machen Autofahrer einen großen Bogen um die Anlagen. Leerstand steigt, Parkplätze lohnen oft erst bei Monatskarte.

Seit 2014 kosten die meisten P+R-Anlagen in Hamburg Gebühr. Seitdem ging das Defizit des städtischen Betreibes zurück. Jetzt wurden sogar erstmals Gewinne gemacht.

HVV-Kunden, die in den Außenbezirken vom Auto auf die Bahn umsteigen, müssen ab heute an vier weiteren Park-and-Ride-Anlagen Gebühren zahlen. Hamburg kassiert künftig an den Stationen Berne, Elbgaustraße, Langenhorn-Markt und Horner Rennbahn zwei Euro pro Tag.

Wegen des Ausbaus der A7 hat die Stadt Hamburg 83 kostenlose Parkplätze für Pendler am Dreieck Nordwest eingerichtet. Die Stellplätze befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen Praktiker-Baumarks direkt an der AKN-Haltestelle Hörgensweg.

Seit der Einführung von Gebühren in zehn Hamburger P+R-Anlagen ist die Zahl der Nutzer laut Betreibergesellschaft spürbar gesunken. Dafür sollen laut einem Zeitungsbericht umliegende Straßen nun offenbar öfter zugeparkt sein.

Der Umstieg vom Auto auf Busse und Bahnen in Hamburg wird teurer. Nutzer von Park+Ride-Stellplätzen müssen ab heute Gebühren zahlen. Damit soll die Qualität der Anlagen erhalten und ausgebaut werden.

Der Umstieg vom Auto auf den ÖPNV wird in Hamburg teurer. Der SPD-Senat will alle Hamburger Park-and-Ride-Parkplätze kostenpflichtig machen und pro Tag 2 Euro kassieren. Im Gegenzug soll das P+R-System ausgebaut und modernisiert werden.

Vor Jahrzehnten kam Hamburgs S-Bahn mit Schnee und Frost deutlich besser zurecht als heute. Warum das System immer anfälliger geworden ist, welche strukturellen Schwächen dahinterstecken – und weshalb sich die Lage in den kommenden Jahren weiter zuspitzen dürfte.

Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche für Hamburg: Auf der Strecke nach Kaltenkirchen wird es keinen vorzeitigen S-Bahn-Verkehr geben, für die U5 sollen am Hauptbahnhof drei verschlossene Stollen geöffnet werden und autonome Shuttles könnten den Pkw-Bestand in Hamburg langfristig halbieren.

Der HVV hat auf dem UITP-Mobilitätskongress einen Prototyp für eine Bushaltestelle der Zukunft präsentiert, die mit den Fahrgästen sprechen und Auskünfte erteilen kann. Man braucht dafür allerdings ein bisschen Überwindung.

Nach der Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof fordern alle mehr Sicherheit – doch keiner der Vorschläge verhindert wohl Gewalttaten. Im Ausland bewährt sich ein anderer Ansatz, der hierzulande nie ernsthaft diskutiert wurde. Warum eigentlich nicht?

Eine Initiative wirft dem Senat vor, die Verkehrswende auszubremsen und neue rechtliche Spielräume bewusst nicht zu nutzen. Ihre Vertreter:innen kündigen eine härtere Gangart an, erklären, welche Behörde aus ihrer Sicht blockiert und wollen kommende Woche mehr als 11.900 Unterschriften im Rathaus übergeben.

Lange vor MOIA und autonomen Shuttles plante Hamburg das „Cabinentaxi“. Eine 1,7 km lange Teststrecke sollte in der City Nord entstehen. Wir zeigen die originalen Pläne von damals und erklären, warum eine plötzliche Entscheidung aus Bonn das visionäre Projekt in den 1980er Jahren beendete.
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