
Hamburg lehnt Corona-Radwege ab – EU-Koordinator zeigt sich verwundert
150 Metropolen weltweit schaffen in der Corona-Krise mehr Platz für Fußgänger und Radler. Hamburg weigert sich. Der EU-Koordinator für Straßensicherheit ist verwundert.

150 Metropolen weltweit schaffen in der Corona-Krise mehr Platz für Fußgänger und Radler. Hamburg weigert sich. Der EU-Koordinator für Straßensicherheit ist verwundert.

In Hamburg wird es auch künftig keine temporären Radwege auf gesperrten Autospuren geben. Das hat die Bürgerschaft beschlossen. So begründen SPD und GRÜNE ihre Entscheidung.

Der Ruf nach mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger auf Hamburgs Straßen wird in der Corona-Krise immer lauter. Verkehrsexperten und ein Prominenter unterstützen die Bewegung. Heute entscheidet die Bürgerschaft.

An der Alster ist seit gestern eine Autospur vorübergehend zum Radweg umfunktioniert – gegen den Willen der Stadt und nur bis heute Abend. Das steckt hinter der Aktion und das sind die ersten Nutzungszahlen.

Gefährliches Falschparken auf Radwegen und zu wenig Seitenabstand beim Überholen von Radfahrern kostet seit heute deutlich mehr Geld. Ein Überblick.

Corona macht möglich, was Verkehrswende-Debatten nie geschafft haben: Eine beherzte Umverteilung des knappen Verkehrsraums in Großstädten. Ein paar Beispiele.

ADFC fordert, dass Stresemannstraße unterhalb der neuen Sternbrücke schmaler wird als bisher – für breitere Fuß- und Radwege. Skizze aus der Verkehrsbehörde geht von mehr Spuren als heute aus.

Weltweit steigen Pendler aus Angst vor dem Coronavirus auf das Fahrrad um. New York verzeichnet 50 Prozent mehr Radfahrer, Bogotá markiert Autospuren in temporäre Radwege um. In Hamburg ist so etwas nicht geplant.

Was bedeutet das Ergebnis der Bürgerschaftswahl für die HVV-Preise, den Radverkehr und den Bau einer Stadtbahn? Eine Analyse.

Kostenloser HVV, Stadtbahn, Oberleitungsbusse, mehr Busspuren und massive Einschnitte für Autos. Das verspricht die LINKE zur Bürgerschaftswahl in Hamburg. Eine Analyse.

Deutlich mehr Radfahrer, mehr Radwege und weniger Platz für Autos. Einen Monat vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg haben die Grünen gestern ihre „Radverkehrsstrategie 2030“ vorgestellt.

Der umstrittene Umbau der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel hat die Unfallzahlen halbiert, macht Fußgänger zufriedener und hat keine Parkplatznot ausgelöst. Das geht aus einer Evaluation hervor.

Viele Hamburger Buslinien bringen Fahrgäste heute deutlich langsamer ans Ziel als vor zehn oder 20 Jahren – trotz millionenschwerer Maßnahmen zur „Busbeschleunigung“. NAHVERKEHR HAMBURG erklärt, wo sich die Fahrtzeiten wie sehr verschlechtert haben und wie sich der Senat dafür rechtfertigt.

Viele Hamburger Radwege sind im aktuellen Wintereinbruch schlecht geräumt. Dass das mit vertretbarem Aufwand auch deutlich besser laufen könnte, zeigt eine Großstadt in Finnland. Sie setzt auf strenge Vorgaben, hohe Strafen, ein innovatives Feedback-Modell und Schwarmintelligenz. So sieht ihr Erfolgsrezept im Detail aus.

Beim Bikesharing ist Hamburg schon länger kein Vorreiter mehr. In vielen anderen Städten werden Leihräder deutlich häufiger ausgeliehen als in der Hansestadt. Die Verkehrsbehörde könnte viel von drei Erfolgsfaktoren anderer Angebote lernen. Das Stadtrad müsste sich dafür aber verändern.

Die Hamburger Stadtteile Osdorf und Lurup sollen nun doch per U-Bahn und nicht mit einer S-Bahn ans Bahnnetz angebunden werden. Es ist die fünfte Kehrtwende in den vergangenen 50 Jahren – aber für die Menschen in Hamburg doch eine gute Entscheidung – aus diesen vier Gründen. Eine Analyse.

Obwohl das Land Reaktivierungspläne hat, droht der Bahnstrecke zwischen Tornesch und Uetersen die Stilllegung. Bis wann die Entscheidung fallen soll und was das für einen möglichen zukünftigen Personenverkehr bedeutet.

2026 wird das Jahr der Weichenstellungen im Hamburger Verkehr. Bei zahlreichen Projekten stehen wichtige Entscheidungen an, die den Kurs für viele Jahre bestimmen. Diese Daten sollten Sie unbedingt kennen.
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