
So soll das neue S-Bahn-Werk in Stellingen aussehen
Die Hamburger S-Bahn reagiert auf die steigenden Fahrgastzahlen und baut ein neues Betriebswerk in Stellingen. Es soll die Werkstatt an der Elbgaustraße Ende 2018 ersetzten.

Die Hamburger S-Bahn reagiert auf die steigenden Fahrgastzahlen und baut ein neues Betriebswerk in Stellingen. Es soll die Werkstatt an der Elbgaustraße Ende 2018 ersetzten.

Die Hamburger S-Bahn bekommt eine neue Betriebswerkstatt zwischen den Stationen Stellingen und Eidelstedt. Die Vorplanungen für die neue Abstell- und Wartungsanlage laufen derzeit und sollen voraussichtlich im Spätherbst fertig sein. Acht Züge sollen dort offenbar gleichzeitig gewartet werden können.

Die Entwicklung der neuen Hamburger S-Bahn-Baureihe 490 kommt voran. In Hennigsdorf bei Berlin haben die ersten Probefahrten auf einem Testgleis des Herstellers Bombardier begonnen. Der Fotograf Andreas Greif hat den Zug dabei erwischt.

Weitgehend unbemerkt ist vor anderthalb Monaten die Metrobuslinie 7 beschleunigt worden. Seit Mitte Dezember sind die Busse zwischen Barmbek und Steilshoop pro Richtung insgesamt drei Minuten schneller unterwegs. Doch was hat der Hamburger Senat eigentlich für diese Effekt getan? NahverkehrHAMBURG listet die einzelnen Maßnahmen auf.

Der Start der nächsten S-Bahn-Generation für Hamburg rückt immer näher. Zum Jahresende kommen die ersten neuen S-Bahnen der Baureihe 490 für Testfahrten nach Hamburg. Insgesamt werden derzeit in der Nähe von Berlin 60 Fahrzeuge für das Hamburger S-Bahnnetz gebaut. Hier sehen Sie erste Bilder aus den Fabrikhallen.

Eine Erweiterung der Hamburger S-Bahn Richtung Lüneburg und Tostedt bringt zu wenig Vorteile. Eine Vorprüfung des HVV hat ergeben, dass sich keine relevanten Reisezeitverkürzungen für die Fahrgäste ergeben und dass die Kapazitäten der S-Bahnen nicht ausreichen. Jetzt soll der Regionalverkehr optimiert werden.

Die Fahrgastzahlen bei der Hamburger S-Bahn sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen: Plus 2,6 Prozent. Bis 2020 will das Unternehmen kräftig investieren: Im Herbst läuft die Modernisierung der Baureihe 474 an – und: Der Bau des ersten Prototyps der neuen S-Bahn-Baureihe 490 läuft.

Die geplante neue S-Bahnlinie S4 nach Bad Oldesloe könnte abgespeckt werden. Die Deutsche Bahn hat Sparvorschläge erarbeitet, wie das Projekt um bis zu 50 Millionen Euro günstiger werden kann. Unter anderem könnte das geplante dritte Gleis zwischen Ahrensburg und Bargteheide wegfallen. Der bisher geplante Fahrplantakt soll dabei aber vollständig erhalten bleiben.

Die Auslieferung der ersten neu bestellten S-Bahnen für Hamburg verzögert sich. Statt Ende 2016 werden die ersten Neufahrzeuge der Baureihe 490 nun erst im Jahr 2017 ausgeliefert. Wann genau, ist noch unklar. Das hat die Deutsche Bahn auf NahverkehrHAMBURG-Anfrage erklärt. Trotzdem soll die neue Flotte wie geplant bis Ende 2018 fertig sein.

Wie ernst meinen es SPD und Grüne mit dem Ausbau von U- und S-Bahn in Hamburg wirklich? Was soll wann gebaut werden? NahverkehrHAMBURG hat den neuen Koalitionsvertrag analysiert und erklärt, welche Projekte der neue Senat besonders vorantreiben will und welche Punkte in dem Vertrag verschwiegen werden. Darunter sind einige Überraschungen.

S-Bahn-Fahrgäste bekommen ab sofort mehr Komfort: seit heute fährt ein rundum modernisierter S-Bahnzug der Baureihe 474 im Hamburger Netz, bei dem erstmals alle Wagen durchgehend begehbar sind. Bis 2021 sollen alle weiteren Züge dieser Baureihe ebenfalls umgebaut werden.

Schleswig-Holstein hat jetzt einen eigenen Verkehrsverbund. Land, Kreise und kreisfreie Städte haben gestern in Kiel einen Gründungsvertrag unterschrieben. Start ist am 27. November. Für Fahrgäste ändert sich erst einmal nichts. Langfristig sollen sie von besser aufeinander abgestimmten Bahnen und Bussen profitieren.

Hamburgs älteste S-Bahn-Strecke sollte ursprünglich weit über Poppenbüttel hinaus bis nach Bad Segeberg und an die Ostseeküste verlängert werden. Die Trasse ist teilweise bis heute freigehalten und in Bebauungsplänen verankert. So sollte sie verlaufen und so stehen die Chancen, dass sie noch verwirklicht wird.

Wer mit offenen Augen durch Ottensen und Bahrenfeld läuft, hat sie vielleicht schon mal gesehen: die vielen alten Gleisreste in Straßen und Industriehöfen. Was viele nicht wissen: Auf ihnen rollte noch bis 1981 eine Art Güterstraßenbahn. So sah der Betrieb damals aus.

Wer mit offenen Augen durch Ottensen und Bahrenfeld läuft, hat sie vielleicht schon mal gesehen: die vielen alten Gleisreste in Straßen und Industriehöfen. Was viele nicht wissen: Auf ihnen rollte noch bis 1981 eine Art Güterstraßenbahn. So sah der Betrieb damals aus.

Der Radwegebau auf den Hamburger Nebenstrecken läuft oft noch planlos, weil die meisten Bezirke kein Gesamtkonzept für ihre Radrouten vorgelegt haben. Dabei sollten sie eigentlich schon vor zweieinhalb Jahren fertig sein. Ein Bezirk treibt es mit seiner Ignoranz besonders auf die Spitze.

Futuristische Züge, KI-Haltestellen und selbstfahrende Busse: auf dem UITP-Kongress in Hamburg wurde viel geträumt. Doch manche Ideen gehen an der Realität der Fahrgäste vorbei und hängen anderen Ländern hinterher. Ein Kommentar von NAHVERKEHR HAMBURG-Herausgeber Christian Hinkelmann

Als die indische UX-Designerin Sanjeevani Goraksh Arjun vor einem Jahr nach Hamburg kam, frustrierte sie die HVV-App täglich: Verwirrend, unklar, nicht intuitiv – so ihr Urteil. Also nutzte sie ihre Expertise, befragte andere Pendler und entwickelte einen Gegenentwurf. Im Interview erklärt sie, was daran besser ist.
Starten Sie gut informiert in den Tag und sparen Sie viel Zeit! Montags bis freitags um 6:30 Uhr liefert Ihnen unser kostenloser Rushhour-Newsletter kompakt und aktuell die wichtigsten Mobilitätsnachrichten für Hamburg direkt in Ihr E-Mail-Postfach.