
Schleswig-Holstein nimmt S-Bahn nach Itzehoe und Wrist in Angriff
Elmshorn, Itzehoe und Wrist bekommen möglicherweise schon bald einen S-Bahn-Anschluss. Das Land will in Kürze mit der Vorentwurfsplanung beginnen. Tornesch wird reiner S-Bahn-Halt.

Elmshorn, Itzehoe und Wrist bekommen möglicherweise schon bald einen S-Bahn-Anschluss. Das Land will in Kürze mit der Vorentwurfsplanung beginnen. Tornesch wird reiner S-Bahn-Halt.

Die Verhandlungen zwischen Hamburg, Schleswig-Holstein und dem Bund über die geplante S-Bahn-Linie nach Ahrensburg („S4“) gehen erst im Spätsommer weiter. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage von NahverkehrHAMBURG.

Die Planungen für die S4 nach Bad Oldesloe stocken weiter. Der Bund hat noch immer keinen Termin für weitere Finanzierungsgespräche mit Hamburg und Schleswig-Holstein angesetzt.

Überraschende Entscheidung: Die Bürgerschaft hat einen Antrag für zusätzliche S-Bahnen zwischen Altona und Harburg nicht abgelehnt sondern an den Verkehrsausschuss überwiesen. Hat die S32 doch noch Chancen auf kurzfristige Realisierung?

Der ADAC fordert eine bessere Anbindung der Arenen am Volkspark. Hintergrund ist das Verkehrschaos, dass am letzten Mittwoch durch zwei parallele Großveranstaltungen in den Arenen ausgelöst wurde.

Der Bund tritt bei der geplanten S-Bahn nach Ahrensburg auf die Bremse. Nach einem Zeitungsbericht könnten die Fördergelder nach Bayern fließen – falls München den Zuschlag für Olympia 2018 bekommt.

Auf der chronisch vollen S-Bahn-Strecke nach Bergedorf werden keine zusätzlichen Züge eingesetzt. „Nicht nötig“, und „zu teuer“, sagt der Senat und kassiert damit innerhalb weniger Wochen die zweite mögliche Angebotserweiterung im Hamburger S-Bahn-Netz.

Die ursprünglich für Ende 2011 angekündigte zusätzliche S-Bahnlinie nach Harburg (S32) steht unter keinem guten Stern. Nachdem der Hamburger Senat das Thema vor wenigen Wochen faktisch zu den Akten gelegt hat, indem er für die nächsten sieben Jahre weitere Überprüfungen ankündigte, taucht nun ein weiteres Problem auf.

Der angedachte Ausbau des S-Bahn-Verkehrs zwischen der Innenstadt und Harburg ist ins Stocken geraten. Die ursprünglich für Ende 2011 geplante Einführung einer „S32“ wird – wenn überhaupt – erst zum Jahr 2018 realisiert.

Hamburg hat ein Luftproblem. Laut einer Studie der Umweltbehörde überschreitet die Stadt regelmäßig die Luftschadstoff-Grenzwerte der EU. Jetzt will die Regierung ein schnelles Maßnahmenpaket schnüren. Gleichzeitig werden die autofreien Sonntage abgeschafft.

Die seit Jahren geplante S-Bahn-Linie nach Ahrensburg kommt in Bewegung. Still und heimlich hat die Hamburger S-Bahn am letzten Wochenende einen ersten Testzug auf die Strecke geschickt.

Seit mehr als zehn Jahren kämpft eine Hamburger Bürgerinitiative für den Bau der S-Bahn nach Ahrensburg. Der lange Atem hat sich gelohnt. Das Bundesverkehrsministerium hat nun grünes Licht für das Projekt gegeben.

Schlecht beleuchtet, ungepflegt, gemieden: Der Zugang zum U-Bahnhof Steinstraße ist für viele ein Angstraum. Die Stadt Hamburg nimmt dem HVV damit Fahrgäste – und schadet der Verkehrswende. Das sind die Gründe.

Verkehrssenator Tjarks freut sich zu früh über den 2025 gesunkenen Autobesitz. Weite Teile der Hamburger haben zu wenig Vertrauen in Bus, Bahn und Carsharing als Alternative zum eigenen Auto. Der Senat müsste dringend nachsteuern, wenn die Verkehrswende gelingen soll.

Die neue Zukunftsstrategie des Bundes für die Bahn verspricht wenig Neues. Und für Hamburgs Fahrgäste bedeutet sie vor allem eines: weiter warten. Eine Analyse.

Neun Monate Totalsperrung verlängern die Fahrt ins Hamburger Umland ab August massiv. Unsere Übersicht zeigt, auf welchen Strecken die Fahrt besonders lang wird und wie die Ersatzbusse fahren.

Tausende Male blockierten falsch geparkte Autos im Jahr 2023 Haltestellen und Busspuren. Exklusive Datenanalysen von NAHVERKEHR HAMBURG zeigen erstmals, welche Orte besonders betroffen sind – und einige der Hotspots überraschen. Welche Folgen hat das für Fahrgäste, und wie könnten die Probleme gelöst werden?

Der HVV nennt das Deutschlandticket als Grund. Doch Daten zeigen: Woanders boomen ähnliche Systeme. Das waren die eigentlichen Hintergründe für das Ende von HVV Any und deswegen wurden durch eine bestimmte Technik-Wahl möglicherweise Millionen verschwendet.
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