
Zweigleisiger AKN-Ausbau in Eidelstedt ist am wirtschaftlichsten
Beim geplanten Ausbau der AKN-Strecke nach Kaltenkirchen zu einer S-Bahn liegen jetzt offenbar die Wirtschaftlichkeitsdaten der einzelnen Ausbauvarianten vor.

Beim geplanten Ausbau der AKN-Strecke nach Kaltenkirchen zu einer S-Bahn liegen jetzt offenbar die Wirtschaftlichkeitsdaten der einzelnen Ausbauvarianten vor.

Nach Abschluss der Kosten-Nutzen-Analyse für eine S-Bahn auf der AKN-Strecke nach Kaltenkirchen sind noch drei unterschiedlich Planungsvarianten im Rennen, die allesamt wirtschaftlich und förderfähig sein sollen – darunter auch die mit Abstand teuerste Variante. 2020 könnten die ersten Züge fahren, wenn Hamburg mitzieht.

Schleswig-Holstein will die umstrittene Stadtbahn in Kiel mit gleicher Priorität behandeln, wie die geplanten S-Bahn-Linien S4 und S21 im Hamburger Umland. Das kündigte Verkehrsminister Meyer an. Am weitesten sei aber die Planung für die S-Bahn nach Kaltenkirchen fortgeschritten.

Kaltenkirchen macht bei der geplanten S-Bahn nach Kaltenkirchen Druck. Bürgermeister Henno Krause (CDU) hat Bundeskanzlerin Merkel in einem Brief um Hilfe für das Projekt gebeten.

460 Millionen Euro sollen bis 2017 in den Ausbau des Bahnverkehrs in Schleswig-Holstein fließen. Das haben das Land und die DB auf einem Spitzentreffen vereinbart. Neben der S4 und einer S-Bahn nach Kaltenkirchen soll auch die Strecke Kiel – Lübeck schneller werden.

Einführung einer Stadtbahn, ein einfacheres HVV-Tarifsystem, deutlich mehr Geld für den Ausbau des Radverkehrs und eine Citymaut für Autos. Der Landesvorstand der Hamburger Grünen hat gestern ein neues Verkehrskonzept beschlossen. In einem Monat soll auf einem Parteitag darüber abgestimmt werden.

Die Elektrifizierung der AKN-Strecke nach Kaltenkirchen und der Ausbau zu einer S-Bahn ist offenbar wirtschaftlich sinnvoll. Das hat Hamburgs Verkehrsstaatsrat Rieckhof gegenüber NahverkehrHAMBURG angekündigt. Demnach soll der Kosten-Nutzen-Faktor zwischen 1 und 2 liegen.

Die laufende Kosten-Nutzen-Analyse zur geplanten Elektrifizierung der AKN-Strecke Eidelstedt-Kaltenkirchen und zum Ausbau zu einer S-Bahn verzögert sich weiter. Das Ergebnis soll nun erst zum Jahresende vorliegen.

Schon ab 2019 könnte die S-Bahn auf der heutigen AKN-Strecke bis nach Kaltenkirchen fahren. Schleswig-Holstein habe großes Interesse daran, erklärt Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch im großen Sommer-Interview mit NahverkehrHAMBURG. Von dem Projekt hänge auch eine zusätzliche S-Bahn-Linie nach Harburg ab (S32). Außerdem begründet Horch, warum sich der Senat für eine S-Bahn nach Bad Oldesloe einsetzt.

Die AKN hat am Mittwoch ihr 130-jähriges Bestehen und das Ende des zweigleisigen Ausbaus ihrer Stammstrecke zwischen Hamburg und Kaltenkirchen gefeiert.

Ist der Ausbau der AKN nach Kaltenkirchen zu einer S-Bahn wirtschaftlich sinnvoll? Diese Frage klärt sich bis etwa Mitte des Jahres. Dann soll eine Kosten-Nutzen-Analyse vorliegen. Sie kommt später als erwartet. Außerdem diskutiert die Landesregierung in Kiel heute über die Finanzierung von 13 neuen Dieselzügen.

Die Planungen für einen Umbau der AKN-Strecke nach Kaltenkirchen zu einer S-Bahn stocken. Ein Gutachten, das bis Ende 2012 Kosten und Nutzen abwägen sollte, ist bislang noch nicht fertig. Das erklärte die Hamburger Wirtschaftsbehörde auf Anfrage von NahverkehrHAMBURG.

Bauarbeiten am neuen Bahnhof Altona in Hamburg haben schon mehr als ein Jahr Verspätung. Auch die künftige S-Bahnlinie S4 könnte ein Jahr später kommen als geplant. Das sind die Hintergründe.

Schlecht beleuchtet, ungepflegt, gemieden: Der Zugang zum U-Bahnhof Steinstraße ist für viele ein Angstraum. Die Stadt Hamburg nimmt dem HVV damit Fahrgäste – und schadet der Verkehrswende. Das sind die Gründe.

Falls die LINKE die Hamburger Bürgerschaftswahl gewinnt, will sie den Rad- und Fußwegeausbau deutlich beschleunigen, Busspuren auch auf Autobahnen, die U5 in großen Teilen nicht bauen, die S4 kürzen und eine Straßenbahn einführen. Das erklärte die verkehrspolitische Sprecherin Heike Sudmann in einem Online-Talk von NAHVERKEHR HAMBURG.

Heute in unserer Serie zur Bürgerschaftswahl: Was wäre, wenn die Grünen die Bürgerschaftswahl in Hamburg gewinnen und die künftige Verkehrspolitik allein bestimmen könnten? Wird Hamburg dann autofrei? Erlebt die Straßenbahn ein Comeback? Und was für Auswirkungen hätte das auf die Parkpreise? Ein Gedankenexperiment.

Hamburgs S-Bahn-Flotte wird in den nächsten Monaten um ein Drittel größer. Doch die meisten neuen Bahnen werden für längere Zeit gar nicht gebraucht und haben kaum Platz im Netz. Wie es zu dieser kuriosen Situation kommen konnte und was dagegen getan wird.

Eine Initiative wirft dem Senat vor, die Verkehrswende auszubremsen und neue rechtliche Spielräume bewusst nicht zu nutzen. Ihre Vertreter:innen kündigen eine härtere Gangart an, erklären, welche Behörde aus ihrer Sicht blockiert und wollen kommende Woche mehr als 11.900 Unterschriften im Rathaus übergeben.
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