
Die Hamburger Verkehrsbehörde hat sich offenbar zu einem grundlegenden Strategiewechsel bei der S-Bahn entschieden. Er würde die Machtbalance zwischen Stadt und Deutscher Bahn spürbar verschieben. Für die Branche ist das eine Zäsur – und für Fahrgäste könnte sich langfristig viel ändern.

Lange war es ruhig um Hamburgs nächste S-Bahn-Generation. Wir erklären, wie weit die Planungen sind, welche wichtige Entscheidungen jetzt anstehen – und wie der aktuelle Zeitplan aussieht.

Seit Jahren zeigen HVV-Apps bei größeren Störungen S-Bahnen an, die gar nicht fahren. Warum bricht die Fahrgastinformation ausgerechnet dann zusammen, wenn sie am dringendsten gebraucht wird?

Neues Liniennetz sollte S-Bahnen pünktlicher machen. Das hat anfangs auch funktioniert, doch inzwischen nehmen die Verspätungen tendenziell wieder zu. Zwei Linien fallen dabei besonders auf.

Obwohl nach dem Bahnunfall am vergangenen Freitag am Hamburger Hauptbahnhof der S-Bahn-Verkehr komplett zusammengebrochen war, zeigten die Fahrplanauskünfte weiterhin störungsfreie Fahrten an und lockten noch mehr Menschen ins Chaos. Und die Hochbahn wurde von der DB erst nach einer Stunde offiziell informiert.

Seit gestern fahren „Digitale S-Bahnen“ im Regelbetrieb, die U5 soll die klimafreundlichste U-Bahn Deutschlands werden, in der Stadt verschwinden heute Parkplätze und die S-Bahn-Station Elbbrücken ist morgen noch einmal 24 Stunden voll gesperrt. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.