
U1 in Langenhorn ab heute für knapp drei Monate gesperrt
Busse statt Bahnen: Die U-Bahnlinie 1 zwischen Langenhorn Markt und Ochsenzoll ist von heute an knapp drei Monate lang voll gesperrt.

Busse statt Bahnen: Die U-Bahnlinie 1 zwischen Langenhorn Markt und Ochsenzoll ist von heute an knapp drei Monate lang voll gesperrt.

Nach einem Jahr Umbauzeit ist die U-Bahn-Station Osterstraße (U2) ab sofort barrierefrei erreichbar.

U-Bahn Pendler von und zur Haltestelle Langenhorn Nord müssen ab morgen auf Busse umsteigen. Wegen Sanierungsarbeiten halten dort keine Züge mehr. Ab dem 5. Juni wird sogar der ganze U-Bahn-Abschnitt zwischen Ochsenzoll und Langenhorn Markt gesperrt.

Filigran und lichtdurchflutet: Hamburgs künftige U-Bahn-Station an den Elbbrücken wird eine riesige gläserne Röhre – entworfen vom Architekturbüro gmp, den Schöpfern der neuen Hamburger Flughafenterminals und des Berliner Hauptbahnhofs. Das hat eine Expertenjury entschieden.

Die Hamburger Hochbahn führt erste Gespräche zur Umsetzung eines dichteren U-Bahn-Taktes, bei dem mehr als drei Züge in zehn Minuten fahren sollen (z.B. 90 Sekunden-Takt).

Die Hochbahn sucht neue Ansagestimmen für ihre U-Bahnen und jeder Hamburger kann mitmachen. Morgen Vormittag um 11.15 Uhr startet in Barmbek ein „Casting-Zug“, der zwei Runden über die U3-Ringlinie (Hauptbahnhof, Rathaus, Schlump) fährt.

Wie soll die künftige U4-Endhaltestelle an den Elbbrücken aussehen? Darüber soll eine Expertenjury am 22. April offenbar endgültig entscheiden.

Die Verlängerung der Hafencity-U-Bahn (U4) bis zu den Elbbrücken ist wirtschaftlich knapp sinnvoll. Das hat eine Kosten-Nutzen-Analyse ergeben. Etwas besser sehen die Zahlen aus, wenn am Endbahnhof auch eine neue S-Bahn-Station entsteht. Hierfür könnten in den nächsten Wochen die Planungen beginnen. Fertig wird sie wohl aber erst nach U4-Eröffnung.

Wegen steigender Fahrgastzahlen überlegt die Hochbahn, bei Bedarf deutlich mehr neue U-Bahnen vom Typ DT5 zu kaufen als ursprünglich geplant. War in der Vergangenheit nur von maximal 67 neuen Fahrzeugen die Rede, besteht nun die Kaufoption auf bis zu 107 Züge. Unterdessen kämpfen die U-Bahn-Hersteller mit Lieferproblemen.

Hamburgs U-Bahn-Linie U2 wird im März im Raum Eimsbüttel für mehr als zwei Wochen gesperrt. Der Grund: Die Haltestellen Osterstraße, Emilienstraße und Christuskirche sollen noch in diesem Jahr barrierefrei ausgebaut und unter anderem mit Aufzügen ausgestattet werden.

Die Fahrgastzahlen im Hamburger U-Bahn-Netz sind in den vergangenen zehn Jahren um rund 17 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Thilo Kleibauer hervor (Drucksache: 20/6499).

Nach dem Senatsbeschluss für eine Verlängerung der Hafencity-U-Bahn (U4) zu den Elbbrücken kritisieren CDU, Grüne und Linke, dass noch immer unklar ist, ob dort eine Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn gebaut werden soll. Die CDU fordert außerdem einen schnellen Weiterbau Richtung Wilhelmsburg.

Zusätzlicher S-Bahn-Tunnel sollte mehr Gleiskapazitäten im Hamburger Bahnverkehr schaffen. Doch das Bundesverkehrsministerium will das Milliardenprojekt offenbar um Jahrzehnte verschieben. Das geht aus einem neuen Gutachten hervor. Auch bei der S4 wird auf Probleme hingewiesen.

Tausende Anwohner in Bahrenfeld und Pendler aus dem Hamburger Westen haben auf die neue S6 gewartet. Nach dem überraschenden Schwenk des Senats auf die U5 ist unklarer denn je, was aus der Planung wird. Viele Gründe sprechen gegen eine Realisierung.

Vor Jahrzehnten kam Hamburgs S-Bahn mit Schnee und Frost deutlich besser zurecht als heute. Warum das System immer anfälliger geworden ist, welche strukturellen Schwächen dahinterstecken – und weshalb sich die Lage in den kommenden Jahren weiter zuspitzen dürfte.

Vor über hundert Jahren wurde heftig über zwei Verkehrssysteme in Hamburg gestritten. Trotz guter Argumente für eine Schwebebahn nach Wuppertaler Vorbild, setzte sich am Ende die Konzeption einer Hoch- und Untergrundbahn durch. Das waren die Gründe.

Fahrgäste der Linie RB81 sind viel Frust gewohnt. Nach besonders vielen Ausfällen im Jahr 2022 sollte alles besser werden. Das ist nur bedingt gelungen. Die Deutsche Bahn und die Hamburger Verkehrsbehörde machen außerdem ein Geheimnis daraus, ob ein vor Jahren einführter Reservezug wirklich für Verbesserung gesorgt hat.

Neben einer neuen Prioritätensetzung beim Bund gibt es auch noch einen Streit zwischen Hamburg und Berlin um die Kosten. Darum geht es im Detail, deswegen liegt auch die Suche nach Tunnel-Alternativen auf Eis und das sind die Konsequenzen für Fahrgäste.
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