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Trotz Corona und Ukraine: Hamburg will U5 weiterhin bauen

Senat hält am geplanten Bau von zusätzlichen U- und S-Bahn-Strecken fest und will trotz Corona-Krise und düsteren Wirtschaftsprognosen Milliarden dafür in die Hand nehmen. Diese Investitionen sind in den kommenden Jahren bei HVV und Radverkehr geplant.

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Glastüren an der Bahnsteigkante und fahrerlose Züge: So soll die U5-Haltestelle in Bramfeld aussehen.
Glastüren an der Bahnsteigkante und fahrerlose Züge: So soll die U5-Haltestelle in Bramfeld aussehen.

Obwohl die Corona-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren ein riesiges Loch in die Hamburger Haushaltskasse gerissen hat und angesichts des Ukraine-Krieges sowie der Inflation völlig unsicher ist, wie sich die Wirtschaft in Zukunft weiterentwickelt, will der rot-grüne Senat beim Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und der Mobilitätswende nicht sparen. Im Gegenteil: In den nächsten beiden Jahren soll sogar mehr Geld in den Ausbau von U- und S-Bahn investiert werden als bisher.

So steht es im Entwurf des neuen Doppelhaushalts für die Jahre 2023 und 2024, auf den sich der Hamburger Senat nach mehrtägigen Beratungen geeinigt hat.

Seitenhieb gegen Wiedereinführung einer Straßenbahn

Sogar an der geplanten milliardenteure U-Bahnlinie U5, die so mancher Kritiker bereits im Haushaltsloch verschwinden sah, hält der Senat weiter fest, wie Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gestern bei der Präsentation des Entwurfs erklärte.

Einer möglicherweise günstigeren Straßenbahn erteilte er in diesem Zusammenhang eine klare Absage: Die Millionen seien „nicht für einen Verkehrsträger aus dem vergangenen Jahrhundert, der uns Straßenraum…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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