U-Bahn-Haltestelle Berne wird barrierefrei

Die Hochbahn macht die nächste U-Bahn-Haltestelle barrierefrei. In den kommenden Tagen starten die Umbauarbeiten in Berne.
Christian Hinkelmann
Ein U-Bahn-Zug vom Typ DT4 verlässt die Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt in Hamburg
Ein U-Bahn-Zug vom Typ DT4 verlässt die Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt in Hamburg

Die Station bekommt bis zum Jahresende einen zweiten Zugang durch eine neue Fußgängerbrücke in Höhe der bestehenden Park-and-Ride-Anlage. Von der Brücke werden eine Treppe und ein Aufzug zum Bahnsteig führen.

Außerdem werden die Orientierungshilfen für sehbehinderte Menschen erneuert. Da der Bahnsteig schon auf ganzer Länge schon heute einen weitgehend stufenlosen Einstieg in die Züge ermöglicht, muss er nicht erhöht werden.

Die Bauarbeiten können laut Hochbahn bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Lediglich für den Einbau der Brückenteile wird es eine kurze Unterbrechung der U1 im Herbst 2014 geben. In den Ausbau der Haltestelle Berne, die täglich von 17.000 Fahrgästen genutzt wird, werden 2 Millionen Euro investiert.

Die Haltestelle Berne ist die 14. Haltestelle, die sich im barrierefreien Ausbau befindet, acht Haltestellen aus dem laufenden Programm sind schon barrierefrei zugänglich. Neben der Haltestelle Berne werden aktuell weitere fünf Haltestellen umgebaut: Eppendorfer Baum, Wandsbek-Gartenstadt, Hammer Kirche, Feldstraße und Burgstraße.

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Großes Vorhaben: Hamburgs S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke will das Netz in den nächsten Jahren digitalisieren.

Diese Vorteile soll die digitale S-Bahn den Fahrgästen in Hamburg bringen

Hamburgs S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke im Interview über den bevorstehenden Fahrgasteinsatz der ersten automatisch fahrenden Züge, welche Verbesserungen die Technik im Alltag bringen soll und wie weit die Planungen an der Strecke nach Harburg sind, damit dort künftig mehr Bahnen fahren können.

Prof. Dr. Carsten Gertz von der Technischen Universität Hamburg über Mobilität von Geringverdienern.

„Das Fahrrad spielt im Alltag armer Menschen kaum eine Rolle“

Wie kann die Politik Mobilität in Hamburg sozialer machen? Warum fahren Geringverdiener so wenig Fahrrad und ist das 9-Euro-Ticket für finanziell arme Menschen wirklich eine gute Lösung? Teil 2 unseres Interviews mit Prof. Carsten Gertz von der TU über unsoziale Mobilität und Maßnahmen dagegen.

Eine Antwort auf „U-Bahn-Haltestelle Berne wird barrierefrei“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.