U-Bahnhof Elbbrücken: In vier Wochen startet der Fahrgastbetrieb

Heute in vier Wochen können erstmals Fahrgäste mit der U-Bahn bis zu den Elbbrücken fahren. Ab dem 7. Dezember wird die neue U4-Endstation angesteuert.
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Ein imposanter Bau: Der neue U-Bahnhof an den Elbbrücken in Hamburg

Der Countdown für die Eröffnung der U4-Verlängerung in der HafenCity läuft: Heute in genau vier Wochen soll der Fahrgastbetrieb zum neuen Endbahnhof Elbbrücken starten.

Am 7. Dezember sollen erstmals öffentliche Fahrgastzüge durch den rund einen Kilometer langen neuen U-Bahn-Tunnel zur künftigen Endhaltestelle Elbbrücken fahren – zwei Tage vor der vor der fahrplanmäßigen Inbetriebnahme am 9. Dezember.

Das hat die Hochbahn auf NahverkehrHAMBURG-Anfrage bekannt gegeben. Die feierliche Eröffnung der 1,3 Kilometer langen Neubaustrecke in der HafenCity soll demnach bereits am 6. Dezember erfolgen.

Derzeit laufen am neuen Endbahnhof die letzten Restarbeiten: Das riesige gläserne Dach der Station wird von Fensterputzern für die Eröffnung gereinigt, die letzten Verblendungen werden angebracht und die Zuwegungen zur Haltestelle gepflastert.

U-Bahn-Probebetrieb zu den Elbbrücken startet am 19. November

Außerdem werden die Vorbereitungen für eine kleine Carsharing-Station (“Switc…

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13 Antworten auf „U-Bahnhof Elbbrücken: In vier Wochen startet der Fahrgastbetrieb“

Was für ein Schwachsinn, diese gläserne Station. Bei der dreckigen Luft in Hamburg werden die Glasflächen in Nullkommanichts total undurchsichtig sein oder die Fensterputzer müssen alle 14 Tage zum putzen kommen.

Das ist doch völliger Quatsch, oder glauben Sie das die Europa-Passage alle 14 Tage von einem Glasreiniger geputzt wird?

Gut, am Hafen hat man noch die Schiffe, aber auch dort werden die Fenster nicht alle 14 Tage von Glasreinigern geputzt.

Was hätten Sie denn für Materialien genommen? Edelstahlblech?

Der Vorwurf mit dem Dreck ist nich ganz von der Hand zu weisen. Aber nicht wegen schlechter Luft in Hamburg. Sondern wegen der darunter verlaufenden Fernbahn-Trasse mit dichtem Verkehr.

Es gibt an vielen Bahnhöfen Gebäude und Unterstände mit Glaswänden oder Plexiglas-Dächern. Wenn die nicht regelmäßig gewaschen werden, sehen die tätsächlich innerhalb kürzester Zeit komplett versifft aus. Da setzt sich ein rostfarbener, gelbbrauner Dreck ab. Zum einen durch den Zugwind. Zum anderen durch Bremsstaub.

In den 80er und 90er Jahren wurden z.B. viele Wartehäuschen und Fahrradunterstände mit durchsichtigen Dächern an Bahnhöfen gebaut. Das sah zunächst noch ganz toll aus, als sie neu waren. Aber man hat anschließend Null Euro in die Pflege investiert. Die Dinger waren ruck-zuck von oben mit dem Staub und Dreck des Bahnbetriebs dermaßen versaut, dass man nicht mehr durchschauen konnte. Wer mit offenen Augen Bahn fährt, findet diese Relikte heute noch an vielen Stationen. Teuer aufgebaut und dann keinen Cent in die Reinigung gesteckt. Weil es ja – oh Wunder – Geld kostet.

Natürlich müssen die Scheiben hin und wieder gereinigt werden, aber nicht alle 2 Wochen. Nehmen wir uns doch mal den Hamburger Hauptbahnhof zur Brust, haben Sie dort schon einmal alle 2 Wochen eine Glasreinigung erlebt? Da rollen den ganzen Tag Züge ein und aus und vor einigen Jahren hatten wir noch deutlich mehr Dieselzüge die dort eine ganze weile mit laufenden Motoren dort verweilten.

Regelmäßige Glasreinigung ja, aber nicht alle 2 Wochen, eher im Frühjahr und dann vielleicht noch einmal im Spätsommer. Im Winter würde da eh keiner mehr rumturnen (Arbeitssicherheit).

Ist das Ufer da eigentlich schön?
Wenn man schon sonst kein Ziel hat, kann man da ja vielleicht einen schönen Spaziergang machen.

Nicht, dass sich dann alle von der Elbchaussee und vom dortigen Elbufer abwenden, auch wenn es jetzt den neuen* zuschlagsfreien Bus gibt.

Stichwort: Kannibalisierungseffekt!!

Den gibt es ja auch anderenorts heißt es seitens der Experten (sic!), und ist ja der Grund dafür, dass zehntausende Einwohner doch keinen Schnellbahnanschluss bekommen können.
Lieber 1,5km oder mehr laufen – es kannibalisiert sich sonst.

*) eine Innovation wie sie anno 2018 nur – aber wirklich nur- im Mekka des ÖPNVs, in der Perle der Elbe Hamburg eingeführt werden kann!

Ganz heißes Eisen dieser Kannibalisierungseffekt, daher darf es auch keinen Parallelverkehr geben. So darf z.B. auch die U2 nicht bis Bergedorf verlängert werden, könnte sonst die S21 zwischen Bergedorf und Berliner Tor/Hauptbahnhof kannibalisieren. Klar über die U2 würden die Bergedorfer auch im Regelfall direkt in die City fahren, auch wenn die U-Bahn deutlich häufiger als die direkt verkehrende S-Bahn 21 halten würde und mindestens 10 Minuten länger brauchen müsste. Da lässt man lieber die Bergedorfer weiter in den Rumpelbussen so ca. 40 Minuten (statt mit der U-Bahn vielleicht 15-20 Minuten) bis Mümmelmannsberg bzw. Billstedt fahren, wenn man dort irgendwo sein Ziel hat (Arbeit, Freizeit usw.). Klar, dass aus Richtung Bergedorf viele dann lieber weiter im Pkw sitzen bleiben. Das gleiche gibt es an so vielen anderen Stellen in Hamburg, aber Schnellbahnausbau, Tram usw. ist halt in Hamburg schon eine ganz besonders große Herausforderung.

Ich würde jetzt mal nicht meckern. Immerhin macht hier die Stadt auch mal was richtig. Denn wenn die neuen Bewohner (in den nächsten Jahren) kommen, ist die ÖPNV Anbindung schon da. Das ist doch mal was (und das meine ich ganz ehrlich).

Leider muss man dafür auch mal einen Blick in die Zukunft werfen, aber die Bebauung der Hafencity sowie des Billebogens östlich der Elbbrücken scheinen manch eine nicht für vorstellbar zu halten, ebenso dass es eines Tages wirtschaftlich und sinnvoll sein kann, die Linie nicht nur fürs Umsteigen und die Erschließung der neuen Quartiere zu nutzen, sondern sie auch gen Grasbrook und Wilhelmsburg weiterzuführen.

Schafft man keine guten Angebote von Anfang an, werden viele auf den MIV setzen, selbst wenn dann einige Jahre später eine U-Bahn kommt. Auch war die Bauweise so günstiger als wenn man mit Tunnelbohrmaschinen tief unter die Fundamente und Infrastrukturen gehen muss. Aber nörgeln ist halt manchmal beliebter, wenn man sich darauf eingeschossen hat, dass alles fürchterlich ist und immer schlimmer wird.

Mich stört dieses “eines Tages” bzw. “einige Jahre später”. Die Strecke nach Harburg ist ein häufig überlastet und es gibt häufig genug Störungen. Ich sehe schon jetzt den Bedarf, hier anzubauen.

Und selbst wenn ein Bau mal beschlossen ist, die Planungen und Bauzeiten dauern auch noch Jahrzehnte, siehe U5. Lässt sich das nicht schneller machen?

Einen Vorteil dürfte die neue Station jetzt schon bieten: Hier könnten Busse beim Schienenersatzverkehr nach Harburg enden.

Wer früher plant kann früher die Strecke nach Wilhelmsburg früher in Betrieb nehmen. Die Erfahrungen haben gezeigt: Vorausschauend planen und bauen spart sehr viel Geld. Ich hoffe, dass die Politik über beim Westabahnhof am Diebsteich und bei der Neuen Mitte Altona nochmal über eine U-Bahn-Anbindung nachdenkt und die Chance der noch freien Flächen jetzt nutzt.

ich fahr da ja immer mit dem metronom vorbei und mir ist jetzt noch nicht so klar was damit angebunden wird? ( Also momentan und nicht in 5-10 jahren wenn die Siedlung fertig ust dort in der gegend)

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