Umständliches Hantieren für Handy-User – HVV verspricht Lösung

Übersichtlich, modern und hübsch: Der HVV bietet seine Fahrplanauskunft nun auch als App für Iphone und Android-Nutzer an. Problem: Das passende Ticket kann man dort nicht kaufen. Dafür ist wiederum eine zweite App nötig. Doch das soll sich bald ändern.
Christian Hinkelmann
Die HVV-App zeigt Bahn-ÖPNV-Verbindungen in Hamburg an
Die HVV-App zeigt Bahn-ÖPNV-Verbindungen in Hamburg an

Seit einigen Tagen bietet der HVV eine neue Fahrplan-App für Iphone- und Android-Nutzer an. Mit einer übersichtlich und klar strukturierten Oberfläche spuckt die App mit nur wenigen Fingerbewegungen passende Fahrplanverbindungen aus und stützt sich dabei auf das HVV-eigene Auskunftssystem “Geofox”.

Wer sich über die App eine HVV-Verbindung ausgesucht hat, bekommt dort auch den Preis für die nötige Fahrkarte angezeigt – kaufen kann man das Ticket dort aber nicht. Dafür benötigt der geneigte User wiederum die Handy-Ticket-App – eine Gemeinschaftsentwicklung mehrere deutscher Verkehrsverbünde.

Ärgerlich: Die HVV-Fahrplan-App zeigt zu den Verbindungen nur den Fahrpreis an, aber nicht die Art des Tickets (Kurzstrecke, Großbereich, Gesamtbereich, etc.).

Die Handy-Ticket-App funktioniert genau umgekehrt. Dort muss erst die Art des Tickets ausgewählt und der Abfahrtshaltestelle eingegeben werden, bevor der Preis angezeigt wird. Erst dann kann abgeglichen werden, ob das ausgewählte Ticket zur Preisangabe aus der Fahrplan-App und damit zur gewünschten Verbindung passt. Die Folge ist ein etwas unglückliches Hantieren zwischen zwei verschiedenen Apps.

Alternative: Man nutzt von Anfang an die integrierte Fahrplanauskunft in der H…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Ein Busfahrer auf der Metrobuslinie 5 in Hamburg.

Bremst Personalmangel die Verkehrswende in Hamburg aus?

Fast 2.000 zusätzliche Mitarbeiter brauchen die Verkehrsbetriebe in Hamburg laut einer Studie, damit alle geplanten HVV- Angebotsausweitungen Realität werden können. Doch neues Personal ist knapp. Der Schichtdienst ist oft ein Knochenjob. Wie die Betriebe versuchen, mit neuen Ideen zu überzeugen – und welche Ansätze aus dem Ausland helfen könnten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.