Verkehrsverbund in Schleswig-Holstein ist offiziell gestartet

Schleswig-Holstein hat ab sofort einen landesweiten eigenen Verkehrsverbund. Am vergangenen Freitag ging der neue NAH.SH offiziell an den Start, nachdem die Verbundgründung schon im Oktober besiegelt wurde.
Christian Hinkelmann
NAH.SH-Verbundlogo auf einem Regionalzug im Kieler Hauptbahnhof in Schleswig-Holstein
NAH.SH-Verbundlogo auf einem Regionalzug im Kieler Hauptbahnhof in Schleswig-Holstein

„Mit dem Verkehrsverbund für Schleswig-Holstein senden wir ein starkes Zeichen an unsere Fahrgäste. Gemeinsam wollen das Land, die Kreise und kreisfreien Städte den Nahverkehr besser machen und für die Herausforderungen der Zukunft rüsten. Davon sollen alle Schleswig-Holsteiner profitieren“, so der Verkehrsstaatssekretär und NAH.SH-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Frank Nägele.

Wichtigste Aufgabe des neuen Verbundes wird es sein, die beiden Verkehrsmittel Bahn und Bus enger zusammenzuführen und den Nahverkehr als wichtigen Teil der Mobilität auszubauen. Dazu sollen gemeinsame Standards entwickelt werden. Die grundsätzliche Zuständigkeit der Kreise und kreisfreien Städte für den Busverkehr und des Landes für den Bahnverkehr bleiben erhalten.

Zu den konkreten Verbund-Projekten, um die sich die NAH.SH GmbH in der nächsten Zeit kümmern wird, gehören unter anderem die landesweite Echtzeitinformation und ein neuer Internetauftritt inklusive Apps. Beides soll noch in diesem Winter starten.

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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Eine Antwort auf „Verkehrsverbund in Schleswig-Holstein ist offiziell gestartet“

Ich hoffe mal, dass unter „Verkehrsmittel Bahn und Bus enger zusammenführen“ auch die Gültigkeit des Schleswig-Holstein-Tickets in allen Bussen in Schleswig-Holstein und nicht nur im Großbereich fällt. Das vermisse ich wirklich, v.a. weil Schleswig-Holstein (und Mecklenburg-Vorpommern?) die einzigen Bundesländer sind, in denen das nicht so ist.

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