Wie soll Hamburgs Verkehrsnetz für mögliche Olympische Spiele in den 2040er Jahren ausgebaut werden – und was davon haben die Hamburgerinnen und Hamburger dauerhaft im Alltag?
In der vergangenen Woche hat der Senat sein Mobilitätskonzept für eine mögliche Olympiabewerbung vorgelegt. Darin skizziert die Stadt, welche Verkehrsprojekte bis zu den Spielen in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 umgesetzt werden sollen.
Auffällig ist der Umfang: Während das Mobilitätskonzept zur gescheiterten Olympiabewerbung 2015 noch mehr als 400 Seiten umfasste, kommt die aktuelle Version auf lediglich 21 Seiten. Auch inhaltlich bleibt das Papier dünn: Der Senat nennt kaum konkrete Projekte. Stattdessen dominieren bereits bekannte Vorhaben und unverbindliche Prüfaufträge – häufig ohne Angaben zu Strecken, Standorten oder Zeitplänen.
Damit ist ein Großteil der Maßnahmen in der aktuellen Form nicht überprüfbar. Für Hamburgerinnen und Hamburger wird es so schwierig, sich vor dem Olympia-Referendum am 31. Mai ein belastbares Bild davon zu machen, was tatsächlich umgesetzt werden soll.
NAHVERKEHR HAMBURG erklärt, was konkret im Konzept steht, was darin fehlt, welche Widersprüche es gibt – und welche neuen Unsicherheiten für Fahrgäste entstehen.
Das steht im Olympia-Verkehrskonzept
Öffentlicher Nahverkehr
- Ausgangslage: Der Senat unterstellt bei den Verkehrsberechnungen in seinem Konzept, dass die neue U-Bahnlinie U5, die S-Bahnlinie S5…
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