Vier von fünf Deutschen wollen weniger Autos in den Städten

Die Deutschen wollen weniger Autoverkehr in den Städten. Stattdessen sollen Radwege ausgebaut und der Nahverkehr verbessert werden. Das geht aus einer neuen Umweltbewusstseinsstudie hervor, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in Berlin vorgestellt hat.
Von Christian Hinkelmann
Auto, Hamburg, Individualverkehr, Parken, Parkplatz
Parkende Autos in Hamburg
Foto: Christian Hinkelmann

82 Prozent wollen, dass Städte und Gemeinden gezielt so umgebaut werden, dass man kaum noch auf ein Auto angewiesen ist. Sie verlangen stattdessen einen stärkeren Ausbau von Radwegen, Fußgängerwegen und Öffentlichen Nahverkehr.

Das geht aus einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein der Deutschen im Auftrag des Bundesumweltministeriums hervor.

Unter jungen Menschen zwischen 14 und 17 Jahren sind demnach sogar 92 Prozent für so eine Umgestaltung der Städte.

“Die Auto-zentrierte Stadt wird von vielen offensichtlich längst mehr als Belastung denn als Erleichterung des Alltagslebens erfahren”, heißt es in der Untersuchung.

“Die Leute wollen eindeutig nicht mehr in autozentrierten Städten leben”, so Hendricks bei der Vorstellung der Studie gestern in Berlin.

Eine hohe Zustimmung gibt es laut der Befragung für neue Mobilitätskonzepte in den Städten. Auch steigt die Bereitschaft, auf alternative Angebote wie Carsharing zuzugreifen. Nur 4 Prozent der Befragten geben an, Carsharing-Angebote bislang genutzt zu haben. Allerdings können sich 21 Prozent vorstellen, diese Angebote künftig zu nutzen. Auffallend: Carsharing stößt laut der Studie bei Männern auf größeres Interesse als bei Frauen. Und: Je h…

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5 Antworten auf „Vier von fünf Deutschen wollen weniger Autos in den Städten“

“82 Prozent wollen, dass Städte und Gemeinden gezielt so umgebaut werden, dass man kaum noch auf ein Auto angewiesen ist. Sie verlangen stattdessen einen stärkeren Ausbau von Radwegen, Fußgängerwegen und Öffentlichen Nahverkehr.”

Ja, ist klar. Nur wenn die Bagger anrollen oder ein Baum weg muss, rennen genau diese “Umweltfreunde” auf die Straße und organisieren Bürgerinitiativen gegen genau die Maßnahmen, die das umsetzten, was eigentlich von einer klaren Mehrheit gewollt ist. Mir kann keiner erzählen, dass es diesen Leuten um das WIE geht. Umbau ja, aber nicht vor meiner Türe, scheint die Devise zu lauten.
Die 82% sind auch mal anders zu hinterfragen: würde nicht auch ein Auto-Fetischist, der Radfahrer und Busse zum Feindbild Nr.1 hat, für weniger Autos auf der Straße plädieren? Ich denke schon, denn wenn der Nachbar in Zukunft keinen PKW mehr hat, finde ich doch leichter einen Parkplatz usw…

Was wollen Sie eigentlich @Busfahrer? Das ist doch genau Ihre Linie, endlich mehr Busse. Ihre Meinung in allen Ehren, aber Ihr Dauergemotze nervt langsam. Wenn Sie die politische Auseinandersetzung nicht ertragen, lassen Sie es doch einfach. Oder erklären Sie endlich einmal genau (und damit meine ich genau, sachlich und nachvollziehbar), wen Sie eigentlich mit “Umweltfreunde” (inklusive der Anführungsstriche) meinen und zwar abseits der “Bedeutung”, die darin ein niederbayrischer CSU-Landrat, der mit >90% gewählt wurde, legen würde.

Naja, auch wenn er es etwas drastisch ausdrückt, hat “Busfahrer” doch nicht gerade unrecht. Bei Umfragen ist es immer leicht zu sagen “Ja, mehr ÖPNV und Radwege, toll… dann sind die Straßen auch für mein Auto leerer”. Spätestens wenn der Bagger ankommt und sie feststellen, dass Verkehrsoptimierungen nicht nur bei anderen, sondern auch bei ihnen umgesetzt werden sollen, gehen sie auf die Barrikaden. Da erklärt der SUV-Fahrer ein paar Quadratmeter Rasen mit Busch zu einem wichtigen Biotop und glaubt bestimmte Vögel (die im Internet als schützenswert aufgelistet sind) in einem bereits toten Baum gesehen zu haben, die bei keiner städtischen Untersuchung beobachtet wurden. Solche Scheinumweltschützer in Anführungszeichen zu setzen, ist durchaus legitim und wird auch jenen gerecht(er), die sich wirklich für Umweltbelange einsetzen.

Ob die Befragten weniger Autos in der Stadt wollen wurde gar nicht erfragt. Überschrift des Artikels und Inhalt der Umfrage passen nicht ganz zusammen.

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