Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir für Sie die relevantesten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.
Entgleiste U-Bahn wird ausgeschlachtet und zerlegt
Der in der vergangenen Woche entgleiste U-Bahn-Zug in Hamburg-Billstedt wird nie wieder fahren. Weil eine Bergung des Fahrzeugs mit einem Kran wegen der beengten Verhältnisse zu aufwändig und teuer ist, will die Hochbahn den Zug an Ort und Stelle zerlegen und entsorgen – zumindest die ersten beiden der insgesamt vier Wagen. „Es ist davon auszugehen, dass die beiden führenden Wagen ein wirtschaftlicher Totalschaden sind“, erklärt Hochbahn-Sprecher Andreas Ernst auf NAHVERKEHR HAMBURG-Nachfrage.
Die beiden anderen Wagen, die größtenteils noch auf dem Gleis stehen, sollen nach der Zerlege-Aktion in die Werkstatt überführt und begutachtet werden. In den vergangenen Tagen haben Hochbahn-Mitarbeitende bereits damit begonnen, die schrottreifen Wagen auszuschlachten, um Ersatzteile zu gewinnen.
Neben Sitzen und Türen sollen auch Komponenten der E-Technik gewonnen werden, die erst vor 14 Jahren umfassend erneuert …









9 Antworten auf „Warum der entgleiste U-Bahn-Zug in Billstedt nie wieder fahren wird“
Bin ich eigentlich der einzige, bei dem die Website nicht mehr richtig angezeigt wird?
Hallo Thomas,
es gab eine kurze Störung. Inzwischen ist der Anzeigefehler behoben.
Viele Grüße
Christian Hinkelmann
Diese Art von Disskussion kann nur von Menschen geführt werden, die genug scheinbar davon haben. Denn als Beispiel sei hier angeführt, das die Menschen die in der Staatsalmose (Grundsicherung) Leben müssen, weil z.B. die Rente nicht reicht, haben seit zwei Jahren keine Erhöhung bkommen, während alle anderen, besonders unsere Politiker, sich Regelmässig über höhre Einkommen freuen dürfen. Ach ja, denn ich Denke wir werden dieses Jahr auch keine Erhöhung bekommen, da es wichtiger das Rhein Metall u.a. besser Gewinne haben und weil man ja Krieg spielen möchte.
Traurig, dass das Fahrzeug nur noch Ersatzteilspender ist und ansonsten verschrottet werden muss! Aber ich hatte das schon irgendwie befürchtet. Vielleicht kann ja wenigstens mit der geborgenen E-Technik das damals bei der Ertüchtigung ausgelassene Fahrzeug 142 auf MITRAC-Steuerung umgebaut werden?
„In Rahlstedt eröffnet die Hochbahn im Sommer den neuen Busbahnhof mit verdoppelter Kapazität, Gründächern und Photovoltaikanlagen.“
Das ist auch das einzig Sinnvolle, die Kapazität des Busbahnhofs zu erweitern. Auf Anderes sollte man sich nicht mehr verlassen. Es ist ja auch kein Zufall, dass Diskussionen zum ÖPNV bei uns, wenn überhaupt, fast ausschließlich im „Busforum“ stattfinden.
Schön wäre es natürlich gewesen, wenn die „Robotaxis“ auch in den Walddörfern getestet würden. Dort werden sie wohl eher benötigt, als an Elbchaussee und Treppenviertel (da gibt’s Minibusse) oder in Langenhorn mit seiner super U-Bahn-Anbindung.
Schwarzfahrer-Quote im HVV sinkt
Ich habe ja schon wiederholt kundgetan, daß Schwarzfahrerkontrollen ökonomisch sinnbefreit sind bzw. die angeblichen Kosten, die durch das Schwarzfahren entstehen gar nicht verifiziert werden können. Gäbe es ein Barrieresystem wie in London, wären die Kosten zur Abwehr von Schwarzfahrern sehr viel höher durch den entsprechenden Aufwand und vor allem würden Viele, die im Moment in Hamburg schwarzfahren, dies nicht tun. Auch der Aufwand, mehr als 700 Kontrolleure zu beschäftigen, ist vollkommen überzogen. Diese Leute sollten besser für eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls oder auch zur Begrenzung der „beliebten „Hast Du mal ne Mark“ Aktivitäten eingesetzt werden. So am Rande: Ist der Begriff „Schwarzfahren“ nicht möglicherweise sogar rassistisch?
@fliegwech
„Schwarzfahren“ ist KEIN rassistischer Begriff, siehe https://deutsche-sprachwelt.de/2021/07/kommt-schwarzfahren-wirklich-von-jiddisch-shvarts-tatsachenpruefung/
Nein, rassistisch ist eher der Gedanke, dass der Begriff „Schwarzfahren“ rassistisch sein könnte. Ich wäre niemals auf eine solche Idee gekommen.
Nach Ihrer Logik, fliegwech, dürfte es überhaupt keine Strafverfolgung geben und vor allem keine Gefängnisse, weil diese ja auch in der Regel mehr kosten als der Schaden, der von den Insassen angerichtet worden ist, wobei sich natürlich der Schaden durch Verbrechen gegen Leib und Leben nicht beziffern lässt. Aber wozu führte das? Letztendlich zur Anarchie im umgangssprachlichen Sinne. Ich bin sicher, dass der Verzicht auf Kontrollen zu deutlich mehr Fehlverhalten und Kriminalität führen würde.
Historisch betrachtet mag „Schwarzfahren“ kein Rassimus sein, aber die Begriffe, die damit verbunden sind – z.b. schwarz = illegal – sind sehr wohl rassistisch. Im übrigen geht es nicht um irgendwelche Prinzipien, damit Ihr Deutscher Michel Gerechtigkeitswahn befriedigt werden kann, den gerade Leute wie Sie beim Parken in Verbotszonen oder auch bei Geschwindigkeitsübertretungen n der Regel nicht so genau durchgesetzt sehen wollen, sondern es geht um die Sinnhaftigkeit von Kontrollen, die nur Geld kosten, ineffiktiv sind und letztlich die eigentlichen Probleme heutzutage wie das ständige Anbetteln eben nicht addressieren. Wenn man jedem Steuerzahler pflichtweise ein Deutschlandticket für dann vielleicht 20 EURO pro Monat auferlegen würde, dann wäre das Thema eh erledigt; Nur Touristen müßten dann noch eine Fahrkarte kaufen und man könnte sich auf das Wesentliche im ÖPNV Transport beschränken: nämlich Menschen zu jeder Tag und Nachtzeit in einer erträglichen Art und Weise von A nach B zu bringen. (Und wenn es leider seit Jahrzehnten aus unterschiedlichen Gründen Frauen nach 21:00 unangenehm ist, allein mit der Bahn zu fahren, dann ist das ein wesentlich wichtigeres Thema als das alberne Hinterhecheln nach Leuten ohne gültigen Fahrausweis.
Ihnen ist sicherlich auch klar, dass man das Schwarzfahren (was überhaupt nichts mit der Hautfarbe von aus Afrika stammenden Menschen zu tun hat – absurder Gedanke!) nicht einfach legalisieren könnte. Denn wer sollte dann noch die Kosten für den ÖPNV aufbringen? Und vor allem kämen dann Begehrlichkeiten anderer Interessengruppen auf. Sie würden sicherlich weiterhin die Parksünder büßen lassen. Ich wäre aber durchaus interessiert an einer Abschaffung der öffentlichen Parkraumüberwachung. Und so ginge es dann weiter …
Aber mit Ihrem Vorschlag, einer GEZ für den ÖPNV, könnte ich mich anfreunden, wenn die Kosten im Rahmen blieben. Für mich lohnt sich das rund 60 Euro teure D-Ticket nicht. Die Rundfunkgebühr würde ich sicherlich auch nicht freiwillig bezahlen. Aber ein „Freifahrtschein“ für 20 Euro im Monat würde mich schon zur häufigen Nutzung des ÖPNV bewegen. Meinen PKW würde ich deshalb aber nicht abschaffen.
Aber: Gebühren haben häufig auch eine Steuerungsfunktion. Sowohl Parkraum als auch die Beförderung mit dem ÖPNV sind ein knappes Gut, was sich nur beschränkt skalieren lässt – im Gegensatz zum Rundfunkempfang. Daher würde eine freie Fahrt für alle mit dem ÖPNV genauso wenig funktionieren wie freies Parken in der Stadt.