Seit Jahren träumen die europäischen Autobauer von selbstfahrenden Shuttles, die fahrerlos durch die Innenstädte sausen. Doch das Thema kommt nicht recht vom Fleck. In zahlreichen Städten, wie Hamburg, gibt es zwar Testbetriebe, doch die nächste Stufe – ein regulärer Dienst – hat bisher noch niemand erreicht –, weil schlicht die Fahrzeuge fehlen, die in der EU eine Zulassung haben.
Doch jetzt kommt unerwartet neues Tempo in die Sache. Waymo – die Robotaxi-Tochter des Google-Mutterkonzerns Alphabet – bereitet nämlich ihren Marktstart in Deutschland vor.
Mitte Mai hat das Unternehmen still und unbemerkt eine deutsche Gesellschaft mit Sitz in München gegründet. Parallel werden offenbar auch schon Testfahrer in München und Berlin gesucht. Die FAZ hatte zuerst darüber berichtet.
Was erst einmal nach einer Randnotiz klingt, ist ein Schlag ins Gesicht für die deutschen Autobauer.
Der österreichische Tech-Experte Mario Herger, der im amerikanischen Silicon Valley lebt, erklärt im NAHVERKEHR HAMBURG-Interview, wann Waymo in Deutschland voraussichtlich mit seinem kommerziellen Betrieb starten wird, wie groß der Vorsprung gegenüber Moia ist und wie Hamburgs Verkehrspolitiker und die ÖPNV-Unternehmen sich bestmöglich auf Googles Robotaxi-Start vorbereiten können.
NAHVERKEHR HAMBURG: Vor einem Jahr hat Volkswagen angekündigt, Ende 2026 als erster Autokonzern in Europa ein fahrerloses Auto zugelassen zu bekommen. Jetzt kommt Waymo nach Deutschland – und sucht…
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