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Waymo vor der Haustür: Was Googles Robotaxi für Hamburgs Nahverkehr bedeutet

Der Google-Fahrdienst Waymo will mit seinen selbstfahrenden Robotaxis offenbar schon bald in Deutschland starten. Damit bekommt Moia ernsthafte Konkurrenz. Tech-Experte Mario Herger erklärt im Interview, was die Hamburger Verkehrsbranche jetzt fürchten muss und wo die Chancen liegen.

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Ein Robotaxi von Waymo in Hamburg (KI-Fotomontage)
Ein Robotaxi von Waymo in Hamburg (KI-Fotomontage)

Seit Jahren träumen die europäischen Autobauer von selbstfahrenden Shuttles, die fahrerlos durch die Innenstädte sausen. Doch das Thema kommt nicht recht vom Fleck. In zahlreichen Städten, wie Hamburg, gibt es zwar Testbetriebe, doch die nächste Stufe – ein regulärer Dienst – hat bisher noch niemand erreicht –, weil schlicht die Fahrzeuge fehlen, die in der EU eine Zulassung haben.

Doch jetzt kommt unerwartet neues Tempo in die Sache. Waymo – die Robotaxi-Tochter des Google-Mutterkonzerns Alphabet – bereitet nämlich ihren Marktstart in Deutschland vor.

Mitte Mai hat das Unternehmen still und unbemerkt eine deutsche Gesellschaft mit Sitz in München gegründet. Parallel werden offenbar auch schon Testfahrer in München und Berlin gesucht. Die FAZ hatte zuerst darüber berichtet.

Was erst einmal nach einer Randnotiz klingt, ist ein Schlag ins Gesicht für die deutschen Autobauer.

Der österreichische Tech-Experte Mario Herger, der im amerikanischen Silicon Valley lebt, erklärt im NAHVERKEHR HAMBURG-Interview, wann Waymo in Deutschland voraussichtlich mit seinem kommerziellen Betrieb starten wird, wie groß der Vorsprung gegenüber Moia ist und wie Hamburgs Verkehrspolitiker und die ÖPNV-Unternehmen sich bestmöglich auf Googles Robotaxi-Start vorbereiten können.

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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