Weihnachtsbusse: Mehr Lametta im HVV

Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche für Hamburg und Umland: Verkehrsbetriebe begeistern Fahrgäste mit üppig geschmückten Bussen, Senioren zahlen künftig weniger für ihr Deutschlandticket und der Hauptbahnhof-Ausbau soll schneller vorankommen.
Christian Hinkelmann
Weihnachtsbus im HVV (Foto: Daniel Jasiulek)
Weihnachtsbus im HVV (Foto: Daniel Jasiulek)

Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir für Sie die relevantesten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.

Weihnachtsbusse: Mehr Lametta im HVV

„Ich habe schon viel gesehen im HVV, aber das ist mir völlig neu“, schrieb uns NAHVERKEHR-HAMBURG-Mitglied Daniel Jasiulek begeistert. Er war kürzlich auf der Metrobuslinie 2 zufällig in einen der vier Weihnachtsbusse der VHH geraten. „Buchstäblich jeder, der reinkam, hatte gleich ein Lächeln im Gesicht, und auch wir waren und sind voll begeistert.“ Tatsächlich sind die weihnachtlich geschmückten Linienbusse ein Hingucker: Tannengrün, Lichterketten, Mini-Weihnachtsmänner und Christbaumkugeln – da kommt Stimmung auf im hektischen Großstadtverkehr. „Bei all den Herausforderungen, die uns im Alltag begegnen, tut ein kleiner Lichtblick einfach gut“, erklärt VHH-Marketingleiterin Susanne Rieschick-Dziabas das Ziel hinter der Aktion. Dem kann Daniel Jasiulek nur beipflichten: „Wir finden es großartig, und es ist ein positives Zeichen in dieser so besonderen Zeit.“ An diesem 4. Adventssamstag sind die besonderen Busse zum letzten Ma…

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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11 Antworten auf „Weihnachtsbusse: Mehr Lametta im HVV“

„U5-Verlängerung bis Osdorf: Hochbahn macht Tempo“
Wäre das nicht auch eine Option für meine Wohngegend? Den Bau der S4 einstellen und dafür schnellst möglich die U4 über Jenfeld zu uns (Tonndorf) und dann weiter nach Rahlstedt verlängern. Das hätte zudem den Vorteil, dass auch wirklich Siedlungszentren wie Jenfeld Zentrum und die Mittelpunkte der anderen tangierten Stadtteile mit kurzen Wegen erschlossenen werden, und nicht nur Gewerbegebiete.
Oder ist so eine sinnvolle Umplanung nur im Westen möglich?

Von der Anbindung Lurups ans Schnellbahnnetz ist ja schon seit rund 50 Jahren die Rede. Die sind jetzt dran. Von Jenfeld hat damals noch niemand gesprochen. Vielleicht in 30 Jahren mal. Aber aufgrund der demografischen Entwicklung rechne ich mit einer abnehmenden Nachfrage. Wegen der in vielen Fällen abzustufenden Bausubstanz gerade auch in Jenfeld (Plattenbauten) könnte dieser Stadtteil besonders von einem Bevölkerungsrückgang betroffen sein.

„Bei all den Herausforderungen, die uns im Alltag begegnen, tut ein kleiner Lichtblick einfach gut.“ Also ich verstehe das Klagen nicht. Abgesehen von Einzelschicksalen geht es uns hier in Mitteleuropa doch sehr, sehr gut im Vergleich zu anderen Regionen. Na ja, vielleicht sind die Herausforderungen gemeint, welche für viele mit dem Weihnachtsfest einhergehen, aber die sind hausgemacht. Mir persönlich wäre es peinlich, in einem solch geschmückten Bus zu fahren. Aber wenn es die Mehrheit freut, soll es mir recht sein.

Hat einer bei dem (Plastik-)Weihnachsglitter in den Bussen auch einmal an potentielle Brandgefahren gedacht? – Beschleunigter Ausbau am Hbf.: Prellbock Altona hat seit Jahren Vorschläge gemacht, mit welchen kleinteiligen Maßnahmen die Passageirströme am Hbf. entzerrt und auch vermindert werden können. Vieles kann auch ohne große investive Maßnahmen erreicht werden. Aber offensichtlch zu kleinteilig, dass sie die Aufmerksamkeit des Herrn Senators erreichen. Als erste – nahezu kostenfrei – Durchbindung von 6 RE/RB Linien am Hbf.: Kiel – HH-Bremen, Flensburg/Kiel- HH- RB 41 nach Bremen, Izehoe – Lüneburg/Uelzen. Dann ebenso peiswert: Verbesserung der Beleuchtung an allen Bahnsteig Auf- und Abgängen. Dann Ausrsüung aller Bahnsteigauf- und -abgänge mit Rolltreppen rauf und runter! Dann Bau von Treppen von der Altmannbrücke zu den Bahnsteigen! Schaffung von Aufzügen vom Südsteg zu den Bahnsteigen (Dafür müssten allerdings einige Fressbuden geopfert werden. Es sollte uns das aber wert sein!) Wiedereröffnung des Tunnels von allen Bahnsteigen zur U1/U3-Haltestelle. Dann Verbreiterung Bahnsteig Gleis 13/14 um mindestens 1 Meter durch Nutzung der alten Gepäckbahnsteige. Dann kommen die eher teuren Maßnahmen: Bau eines Bahnsteiges an Gleis 9, zusätzliches Einfahrtgleis von der Lombardsbrücke zu Gleis 14, Überwerfungsbauwerk am Südkopf des Hbf. Und wenn man dann noch will, Stumpfgleis 15. Viel wichtiger ist die Umstellung der Betriebsführung am Hbf. vom Linien- auf den Richtungsbetrieb. Das würde viele Zugkreuzungen vermeiden und die Leistungsfähigkeit des Hbf. signifikant erhöhen.

Wenn man Herrn Jungs ersten Satz liest, muss man nicht mehr wissen, warum es in Deutschland nicht so recht voran geht. „Bedenken first, Innovation second“. Die Weihnachtsbusse sind total gelungen und haben mich total Weihnachtsstimmung gebracht! Super Idee, liebe VHH!!!! Allen Leser*innen und besonders der Redaktion ein frohes Weihnachtsfest!

Die Weihnachtsbusse bringen also Deutschland voran. Oh Mann. Die anschließende Zusammenfassung konstruktiver Ideen für den Hbf. sind Ihnen hingegen keinen Kommentar wert. Trotzdem schöne Weihnachten!

ich muss auch sagen (nicht einmal ungern), daß die Vorschläge von Herrn Jung sinnvoll und auch realistisch sind, hätte man in Hamburg einen Verkehrssenator, der mehr machte, als Fototermine und der Deutschen Bahn nicht auf die Füsse treten will. Ich würde auch denken, daß man den S-Bahnsteig in der Halle in ähnlicher Form verbreitern könnte, denn auch dieser ist ja ständig überfüllt. Ansonsten wissen die Meisten von uns eh nicht, wie der Hauptbahnhof in Zukunft aussehen wird, denn in 30 bis 40 Jahren sind wir verstorben.

Naja, „konstruktiv“ ist in diesem Zusammenhand sicher ein dehnbarer Begriff: All die genannten Ideen wurden hier in der Vergangenheit schon öfter diskutiert und sind, wenn man genau hinschaut, eben nicht so kostengünstig und „mal eben fix“ umgesetzt, wie es sich Herr Jung ausmalt.

Sehr schön, dass es bei der U5 unter Ägide der Hochbahn so gut läuft. Ich konnte die Entscheidung für eine S-Bahn nie verstehen und finde es gut, dass jetzt wieder auf U-Bahn umgeschwenkt wird. Klar, die Fahrzeit in die Innenstadt ist dadurch länger, aber insgesamt dürften die Vorteile überwiegen.

Danke für eure tolle Arbeit. Ich wünsche euch eine erholsame Pause und frohe Feiertage ans ganze Team.

Ja, eine gute Entscheidung mit der U5. Die andere Neubaumaßnahme wird vermutlich durch die gläsernen „…-…-Gedächtnis-Schallschutzwände“ jetzt vielleicht 3 Milliarden (nach oben offen) kosten, für eine kleine 10-Minuten-Takt-Maus, die dabei rauskommt.

Ihnen und allen anderen ebenfalls ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

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