Sie sind inzwischen kaum noch schneller als herkömmliche Busse und verlieren durch den fortschreitenden barrierefreien Ausbau von U- und S-Bahn jetzt auch noch ihr letztes Alleinstellungsmerkmal: Die zuschlagpflichtigen Hamburger Schnellbusse, die umsteigefrei von den Außenbezirken in die City fahren und vor allem bei Senioren beliebt sind.
Jetzt gibt es erstmals ernsthafte Überlegungen, die acht Schnellbuslinien abzuschaffen. SPD und Grüne haben den Senat in einem Antrag aufgefordert, zu prüfen, wie die einzelnen Schnellbuslinien ausgelastet sind, wo es Parallelverkehr zu anderen Bahn- und Buslinien gibt. Außerdem soll analysiert werden, inwieweit die Schnellbusse noch nachfragegerecht sind und wie sie in das bestehende Metro- und Stadtbusnetz zu integriert werden könnten. „Eine sinnvolle Zusammenführung könnte Synergieeffekte freisetzen und die Wirtschaftlichkeit erhöhen“, heißt es in dem Antrag.
Weniger Busse sollen dadurch aber nicht in Hamburg fahren: „Uns ist wichtig, dass es bei einer etwaigen Anpassung zu keiner Verschlechterung des Verkehrsangebotes insgesamt kommt“, so Grünen-Verkehrsexperte…
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