Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir Ihnen die relevantesten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.
Abkopplung vom alten Bahnhof Altona beginnt
Noch ist zwar unklar, ob der neue Fernbahnhof Altona am Diebsteich wirklich pünktlich 2027 fertig wird, aber die langsame Abkopplung des alten Bahnhofs beginnt trotzdem bereits im Dezember. Wegen der Bauarbeiten am neuen Fernbahnhof werden rund um den Diebsteich dann nicht mehr genügend Zufahrtsgleise zum alten Bahnhof verfügbar sein, teilte das schleswig-holsteinische Verkehrsministerium mit. Das sorgt für Trassenkonflikte, insbesondere bei den Nordbahnzügen, die montags bis freitags außerhalb des Berufsverkehrs nach Altona fahren. Sie sollen in Zukunft zum Hauptbahnhof umgeleitet werden. Der alte Bahnhof Altona könnte damit in den Nebenzeiten seine Direktverbindung nach Elmshorn verlieren. Ganz sicher ist das aber noch nicht. Die Abstimmungen mit der DB Infrago laufen laut Ministerium noch.
Mehr hier:
Der Kopf hinter diesem Artikel
Auch interessant

HVV Any: Warum das automatische Ticket wirklich sterben musste
Der HVV nennt das Deutschlandticket als Grund. Doch Daten zeigen: Woanders boomen ähnliche Systeme. Das waren die eigentliche Hintergründe für das Ende von HVV Any und deswegen wurden durch eine bestimmte Technik-Wahl möglicherweise Millionen verschwendet.

Wo man ohne Auto kaum zum Weihnachtsmarkt kommt
Wie lang Menschen in und Hamburg zum nächsten Weihnachtsmarkt brauchen, unterscheidet sich je nach Wohnort sehr. Mobilitätsarmut gibt es selbst in der reichen Millionenmetropole. Hunderttausende Menschen verzichten deshalb unfreiwillig auf Wege im Alltag, wie eine exklusive Auswertung zeigt.

Elbbrücken-Vollsperrung: Wie Hamburgs S-Bahn auf den nächsten Ernstfall vorbereitet ist
Ein neuer HVV-Notfallplan legt fest, was passiert, wenn die meitgenutzte Hamburger S-Bahn-Strecke wegen eines Unfalls gesperrt werden muss. Das Drehbuch setzt auf überraschende Ersatzverkehrsmittel – und offenbart einen absurden Konflikt innerhalb der Deutschen Bahn.






3 Antworten auf „Wochenrückblick: Altona verliert Züge, Carsharing ersetzt Autos“
ich muss ein wenig schlaumeiern: Eine Direktverbindung Altona und Elmshorn ist doch durch den RE6 weiter gegeben?
Der Hauptbahnhof ist hoffnungslos überlastet. Auf Grund meiner schlechten Planung saß ich ca. 20 Minuten auf dem Bahnsteig Gleis 11. Permanent wurden Gleisänderungen, der Ausfall von Regionalbahnen und Fernzügen durchgegeben. Jetzt sollen also noch mehr Züge zum Hauptbahnhof geleitet werden. Wann begreift man bei der Bahn und auch im Senat, dass die Aufgabe von Altona ein Planungsfehler war und ist.
Noch mehr Züge in den schon jetzt überlasteten Hamburger Hauptbahnhof zu lenken halte ich nicht für eine gute Idee. Es mag zwar theoretisch gehen aber die zu ca. einem Drittel stark verspätet ankommenden Fernzügen bringen die Fahrpläne im Hauptbahnhof und auf der Verbindungsbahn immer wieder durcheinander. Es sollten noch möglichst viele Züge im alten Altonaner Bahnhof enden solange das noch nicht im neuen möglich ist. Die Alternative wäre sonst nur (noch) weniger Fernzüge (oder gar keine mehr?) in Dammtor halten zu lassen oder weniger und dann möglichst lange Nahverkehrszüge fahren zu lassen.