Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir Ihnen die relevantesten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.
Bahnchef Lutz muss vorzeitig gehen
DB-Chef Richard Lutz muss seinen Posten vorzeitig räumen. Dies kündigte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) an. Der 61-jährige Lutz soll im Amt bleiben, bis eine Nachfolge gefunden ist. Ein konkreter Nachfolger sowie eine neue Strategie für die Deutsche Bahn stehen allerdings noch aus. Auch Gründe für die Abberufung des Bahnchefs wurden nicht genannt.
Lutz, seit 2017 an der Bahn-Spitze, wird eng mit der aktuellen Krise des Konzerns verbunden. Laut Schnieder sei die Lage bei Kundenzufriedenheit, Pünktlichkeit und Wirtschaftlichkeit dramatisch. Insbesondere CDU und CSU werfen der Bahnspitze vor, Versprechen zur Sanierung des Schienennetzes und zur Verbesserung der Pünktlichkeit nicht eingelöst zu haben.
Für den 22. September hat Schnieder eine „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ angekündigt. Ziel sei ein schlankerer und wirtschaftlicherer Konzern. Spannend bleibt, was ein neuer Bahnchef mit neuer strat…









4 Antworten auf „Wochenrückblick: Bahnchef muss gehen und Änderung bei kostenlosem Schüler-Deutschlandticket“
Es geht gleich weiter mit den Hiobsbotschaften, u.a. bedingt durch die Generalsanierung. Die Inbetriebnahme des ESTW Tonndorf hatte sich schon verzögert, jetzt kann sie erst erheblich nach Ende der Generalsanierung HH-B, in der zweiten Hälfte 2026 erfolgen. Das ESTW ist u.a. Voraussetzung für den zweigleisigen Anschluss der GUB-Kurve in Wandsbek und damit für den Weiterbau der S4 im PFA 1. Außerdem kann, da die Strecke HH-HL Umleiterstrecke während der Generalsanierung ist, gegenwärtig dort fast nicht gebaut werden.
Also kann man damit rechnen, dass auch Ende 2026 keine S4 nach Rahlstedt fährt. Seit ich 2001 nach Hamburg/Tonndorf gezogen war, wurde ständig von der S4 geredet, wenn ich nach meinem Berufsleben nach MV gezogen sein werde, habe ich niemals in einer S4 gesessen.
Die Bürgerschaftsanfrage hatte Herr Buschhüter gestellt. Es hätte sich ja auch mal Frau Sudmann für den Bezirk Wandsbek interessieren können.
https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/93919/23_01109_inbetriebnahme_des_elektronischen_stellwerks_estw_wandsbek#navpanes=0
Natürlich:
„… dass auch Ende 2028 keine S4 nach Rahlstedt fährt.“
Und dann hat es schon den ersten Unfall im SEV gegeben, hier mit weiteren Links dazu:
https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/unkalkulierbares-unfallrisiko-streit-um-sicherheit-von-gelenkbussen-im-ersatzverkehr-3849275
Den Nordkurrier kann man ohne Bezahlschranke lesen.
Da hilft nur eins, wenn man sicher auf der Autobahn unterwegs sein will: Die A24 meiden, wo es nur geht. Richtung Lübeck und A20 am besten Stapelfeld auffahren, um nicht in den Aktionsradius dieser Busse zu geraten.
In jeder Beziehung, nicht nur fürs Klima, wird sich die Generalsanierung zum Super-GAU entwickeln. Der ÖPNV kann später gar nicht soviele Fahrgäste wiedergewinnen, wie er jetzt verlieren wird.
Hier noch ein paar Highlights.
Liebes NAHVERKEHR HAMBURG Team, danke schön und einen schönen Urlaub, aber am besten nicht mit dem Umleiterverkehr in den Urlaub fahren:
https://www.lok-report.de/news/deutschland/mit-der-kamera-notiert/item/60656-10-tage-218-ersatzverkehr-luebeck-rostock.html
Es gibt noch mehr Leute, die den guten „alten“ DT4 mögen:
https://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/60660-hamburg-neue-u-bahn-triebwagen-des-typs-dt6-hamburg-fuehrt-die-4-klasse-wieder-ein.html