Wochenrückblick: Bahnunternehmen sind verunsichert und Deutschlandticket feiert ersten Geburtstag

Außerdem: Carsharing-Anbieter missachten Vereinbarung mit Hamburg, ÖPNV in schwierigem Fahrwasser, nächster Meilenstein bei der S4 erreicht, Hamburger wünschen sich offenbar mehr Verkehrswende und „vergessene“ Oldtimer-U-Bahn überrascht Bauarbeiter in Tunnelbaustelle. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region
Christian Hinkelmann
Ländliche Idylle bei der AKN zwischen Bönningstedt und Hasloh in Schleswig-Holstein.
Ländliche Idylle bei der AKN zwischen Bönningstedt und Hasloh in Schleswig-Holstein.

Hier fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitätsnews der Woche für Hamburg und Umland zusammen.

Sparplan: Wird auch der AKN-Fahrplan reduziert?

Fährt die AKN in Zukunft seltener? Die Spar-Pläne der schleswig-holsteinischen Landesregierung treffen möglicherweise auch die drei AKN-Linien im Hamburger Umland. Man führe derzeit Gespräche mit dem Unternehmen, hieß es aus dem Kieler Wirtschaftsministerium in dieser Woche, nachdem von dort bekannt geworden war, dass die S3 ab Dezember seltener nach Pinneberg fahren soll. Abends und an den Wochenenden soll der Takt halbiert werden. Bei den Verkehrsunternehmen im Kreis Pinneberg ist die Verunsicherung offenbar groß, wie das Pinneberger Tageblatt erfahren haben will. Öffentlich darüber reden will demnach niemand. Auch das Busunternehmen VHH ist besorgt, dass neue Angebote wie On-Demand-Verkehre nicht mehr finanziert würden.
Mehr hier: SHZ [€]

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Bis in die 1960er Jahren fuhren direkt neben dem heutigen Stadion des FC St. Pauli Güterzüge – nur eines von vielen Beispielen, wie sich die Verkehrsinfrastruktur in Hamburg in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

Best-of: Als noch Züge zum Millerntor-Stadion fuhren

Neun Beispiele zeigen anhand von historischen Stadtplänen, wie stark sich die Verkehrswege in Hamburg seit den 1940er-Jahren verändert haben, wo Bahngleise und Straßen verschwunden sind und wo neue dazu kamen. Eine Zeitreise.

Heute kaum vorstellbar: Im Frühjahr 1976 wurde dieser Eisenbahnwaggon von einem Lastwagen auf einem schmalen Gleis über die Kreuzung Barnerstraße/Bahrenfelder Straße mitten in Ottensen (bei der FABRIK) gezogen. Das markante Eckgebäude steht immer noch und soll demnächst abgerissen werden. (Foto: Rainer Dodt)

Best-of: Die Geschichte von den Lastwagen-Güterzügen in Ottensen

Wer mit offenen Augen durch Ottensen und Bahrenfeld läuft, hat sie vielleicht schon mal gesehen: die vielen alten Gleisreste in Straßen und Industriehöfen. Was viele nicht wissen: Auf ihnen rollte noch bis 1981 eine Art Güterstraßenbahn. So sah der Betrieb damals aus.

4 Antworten auf „Wochenrückblick: Bahnunternehmen sind verunsichert und Deutschlandticket feiert ersten Geburtstag“

Bei dem Autor war auch nichts anderes zu erwarten… Nur doof, dass sein Ausblick „Fernzüge müssen kehren“ jetzt nicht wirklich lange gehalten hat.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner