Wochenrückblick: Busfahrer im Norden fehlen, Hochbahn feiert 100. E-Bus und Ioki darf weiterfahren

Stell dir vor, es ist 3G und keiner kontrolliert’s, neue Bewohnerparkgebiete in St. Georg sind gestartet und die DB ist stolz auf ihre Marschbahn. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.
Thomas Röbke
Ein Linienbus am Inselbahnhof Burg auf Fehmarn.
Ein Linienbus am Inselbahnhof Burg auf Fehmarn.

Jeden Freitagmorgen fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitäts-News der Woche für Hamburg zusammen – kurz, knapp und kompetent.

3G in Bus und Bahn – wer soll kontrollieren?

Gestern beschloss der Bundestag das neue Infektionsschutzgesetz (hier der Link zur „Tagesschau“). Sollte der Bundesrat zustimmen, wird die 3G-Regelung auch in Bussen und Bahnen eingeführt. Aber wie soll sie umgesetzt werden? Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks meint im NDR: „Wenn es kommt, werden wir das selbstverständlich umsetzen. Dann werden wir – genauso wie wir die Maskenpflicht kontrolliert haben – auch die 3G-Regelung kontrollieren.“ Letztlich wird eine Überprüfung aber nur stichprobenartig möglich sein. Was Anjes Tjarks sonst noch zum Thema sagte, hier im O-Ton beim NDR.

Hunderte Busfahrerinnen und Busfahrer fehlen, Fahrten fallen aus

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Thomas Röbke ist freier Redakteur in Hamburg und schaut bei der Arbeit direkt auf den ZOB. Nach Aussage seiner Mutter war sein erstes Wort „Bus”. Vorm Einschlafen schaut er gerne bei Youtube Videos mit Hamburger Straßenbahnen. Wenn er wach ist, schreibt er über alles außer Sport.

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Vor Jahrzehnten kam Hamburgs S-Bahn mit Schnee und Frost deutlich besser zurecht als heute. Warum das System immer anfälliger geworden ist, welche strukturellen Schwächen dahinterstecken – und weshalb sich die Lage in den kommenden Jahren weiter zuspitzen dürfte.

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S4-Eröffnung rutscht möglicherweise um Jahre nach hinten

Neue Verzögerungen in zwei Planfestellungsverfahren machen die bisherige Zeitplanung für Hamburgs neue S-Bahnlinie endgültig zur Makulatur. NAHVERKEHR HAMBURG erklärt, wann die Strecke wohl öffnen wird und welche Beschleunigungsmöglichkeit es möglicherweise gäbe.

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Eine Initiative wirft dem Senat vor, die Verkehrswende auszubremsen und neue rechtliche Spielräume bewusst nicht zu nutzen. Ihre Vertreter:innen kündigen eine härtere Gangart an, erklären, welche Behörde aus ihrer Sicht blockiert und wollen kommende Woche mehr als 11.900 Unterschriften im Rathaus übergeben.

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