Wochenrückblick: Freie HVV-Fahrten für Geflüchtete aus Ukraine, Leitungsarbeiten für U5 gestartet und Finkenwerder-Fähre fährt öfter

Die U-Bahn-Baustelle für die U5 zwischen Bramfeld und City Nord wird sichtbarer, HADAG verbessert Fahrplan und neue Fahrradstellplätze im Hamburger Süden. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.
Thomas Röbke
Menschen steigen am Bahnhof Hamburg-Jungfernstieg in eine S-Bahn
Menschen steigen am Bahnhof Hamburg-Jungfernstieg in eine S-Bahn
Foto: Christian Hinkelmann

Jeden Freitag fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitäts-News der Woche für Hamburg zusammen – kurz, knapp und kompetent.

Freie Fahrt für alle Geflüchteten aus der Ukraine    

Menschen, die aufgrund des Krieges in der Ukraine Schutz in Hamburg und Umgebung suchen, können ab sofort mit gültigen Personaldokumenten im gesamten HVV kostenfrei fahren. Diese Regelung schließt auch Geflüchtete anderer Nationalitäten ein, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine nach Hamburg gekommen sind. Mitreisende Kinder unter 18 benötigen kein Ausweisdokument. Die Regelung gilt zunächst bis zum 31. März. Der genaue Wortlaut in der Pressemitteilung steht hier.

U5: Leitungen werden verlegt

Am Dienstag haben die Bauarbeiten entlang der Haltestellen und der Strecke für die U5 von Bramfeld in die City Nord begonnen. Sie dauern bis Sommer 2023, dann werden die ersten Baugruben für die Haltestellen in der City Nord errichtet. Es geht los mit den Arbeiten für die Leitungsverlegungen und zur Vorbereitung d…

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Thomas Röbke ist freier Redakteur in Hamburg und schaut bei der Arbeit direkt auf den ZOB. Nach Aussage seiner Mutter war sein erstes Wort „Bus”. Vorm Einschlafen schaut er gerne bei Youtube Videos mit Hamburger Straßenbahnen. Wenn er wach ist, schreibt er über alles außer Sport.

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Ungünstig gelegene Stationen, lange Fußwege und am Bedarf vorbei: Eine neue Studie im Auftrag der Hamburger LINKE lässt kein gutes Haar an der geplanten U-Bahnlinie U5 und fordert stattdessen ein Straßenbahnnetz, das günstiger und effizienter sein soll. Eine Analyse, was an der Kritik dran ist und welche Schwachpunkte sie an der U5 aufdeckt.

5 Antworten auf „Wochenrückblick: Freie HVV-Fahrten für Geflüchtete aus Ukraine, Leitungsarbeiten für U5 gestartet und Finkenwerder-Fähre fährt öfter“

Die Nachricht vom Rücktritt des Herrn Pofalla, fordert geradezu den Spruch heraus, in dem die kleinen Nager das sinkende Schiff verlassen. Es gibt noch so viele Möglichkeiten öffentliches Geld zu verbrennen oder hat der Herr einen Lobby-Job gefunden?

U5: schon das es voran geht, wenn auch natürelich viel zu langsam für meinen Geschmack. Im Bereich des Bahnhofes Sengelmannstrasse tut sich auch was (Kampfmittelräumung, nehme ich mal an.)
Was mich eh verwundert, daß über 70 Jahre nach Ende des WW2 immer noch so viele Bereiche des Hamburger Untergrundes nicht danach geprüft worden sind, ob nicht doch noch irgendwo Bomben von den Tommies liegen.

Das die Flüchtlinge aus dem Krieg in der Ukraine im VBB, HVV u.a. Freifahrt bekommen, finde ich gegenüber denn Kriegsflüchtlingen z.B. aus Syrien (die auch durch Dt. Waffen zu Flüchtlingen wurden) eine Frechheit. Das heißt nicht das ich diesen Krieg als gerechtfertigt an sehe. Aber auch Obdachlose und Menschen mit wenig Geld dürfen auch nicht Umsonst fahren,wo ist bei den letzt genannten die Solidarität?

Hmm, man könnte meinen, dass sich Hoch- und S-bahn bei den Baustellen nicht richtig abgesprochen haben. Aber ich weiß, dieser Vorwurf wäre weit hergeholt ^^

Jeder kann und soll ja über sein Leben entscheiden dürfen, aber schade ist, dass nicht bekannt ist, warum er von seinem Posten zurücktritt. Wustte er vor einem Jahr noch nicht, dass er einen anderen Abschnitt betreten möchte?

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