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Wochenrückblick: Hamburger Nahverkehr im Sturmmodus und 20 Verkehrstote in 2021

Zugausfälle, Verspätungen und Wellen, die die Fensterscheiben einer Hafenfähre eindrücken: Zwei Orkantiefs haben Hamburgs Nahverkehr fest im Griff und der nächste Sturm steht schon an. Außerdem sind laut Unfallstatistik Hamburgs Straßen relativ sicher und die Linke fordert günstigere HVV-Preise. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.
Katrin Wienefeld
Der Moment, in dem eine Welle der vom Sturm aufgepeitschten Elbe die Bugfenster der Hadag-Fähre Tollerort durchbricht.
Der Moment, in dem eine Welle der vom Sturm aufgepeitschten Elbe die Bugfenster der Hadag-Fähre Tollerort durchbricht.
Foto: Youtube

Jeden Freitag fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilitäts-News der Woche für Hamburg zusammen – kurz, knapp und kompetent.

Sturm, Sturm, Sturm

Es tost, tobt, stürmt und wettert auf den Websites von HVV, Deutscher Bahn, Metronom oder AKN: Die Sturmtiefs Ylenia, Xandra und nun Zeynep, die seit Mittwochnacht über Norddeutschland ziehen, sind Schuld. Sie verursachen Verspätungen, Zugausfälle, Schienenersatzverkehre und zerren an den Nerven der Fahrgäste. Bevor heute im Laufe des Tages Orkantief Zeynep erwartet wird, hatte am Donnerstag Sturmtief Ylenia den Bahnverkehr vor allem in Niedersachsen und Schleswig-Holstein teilweise lahmgelegt. Und auch heute fahren viele Züge nicht: Die Deutsche Bahn hat beispielsweise bis morgen alle Fernverkehrszüge nördlich von Hamburg gestrichen. Auf der viel genutzten Regionalbahnlinie RB81 fallen heute Früh etliche Pendlerzüge zwischen Ahrensburg und dem Hamburger Hauptbahnhof aus.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Katrin Wienefeld arbeitet als freiberufliche Journalistin in Hamburg. Sie kennt ihre Heimatstadt als Autorin von Stadtführern aus dem Effeff, schreibt außer über Mobilität und Stadtplanung viel für evangelische Medien und würde nur aus einem Grund auf ihr geliebtes Fahrrad als Fortbewegungsmittel verzichten: Wenn es möglich wäre, durch Alster, Elbe und Bille von A nach B zu schwimmen.

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3 Antworten auf „Wochenrückblick: Hamburger Nahverkehr im Sturmmodus und 20 Verkehrstote in 2021“

Danke für den Bericht und auch für den Hinweis auf die Ausfälle der RB81. Von denen liest man immer sehr wenig in den >hvv Meldungen. Da steht fast immer „Alles wie gewohnt.“ (RB81-Nutzer*innen können diesen Satz auf ihre eigene Weise interpretieren. ?) Ich informiere mich dahingehend auch nur noch auf der DB-App.
Lustig finde ich das Thema „Orkan“ übrigens bei den Fans im Bahninfo-Forum. Die Situation auf der RB81 spielt da eh keine Rolle. Und während bei Hochbahn und AKN die Einschränkungen als was völlig Normales hingenommen werden, gibt es bei der gleichen Situation das übliche S-Bahn-Gebashe. Ich sage es immer wieder gern: Offensichtlich wissen unsere Hamburger S-Bahn mit ihrem dichten Takt nur die so richtig zu schätzen, die bei sich keine haben, aber gerne hätten.

Mutige Schritte sind in der Hamburger Verkerhspolitik unbekannt! Warum nicht das 365 Euro Jahresticket im HVV für das Hamburger Stadtgebiet sofort einführen?
Warum startet nicht Hamburg eine Inittiaive: Reaktivierung der Bahnstrecke nach Geesthacht und zwar als Straßenbahn und übernimmt die durchaus überschaubren Kosten? Denn von der Entlastung, wenn Pendler auf die Schiene umsteigen, profitieren vor allem die Straßen in Hamburg! Nur zur Anmerkung: für das Geld der Radler-Imagekampagne vom vergangenen Jahr, die 6,5 Mio Euro gekostet hat, bekommt man 2 Straßenbahnzüge!
Warum gibt es keinen geplanten Baumrückschnitt an wichtigen Bahntrassen, um die vorhersehbaren Störfälle zu verringern?
Und warum fällt gerade die RB 81 aus? Denn die RE Linien nach Lübeck wird doch weiterhin bedient? Sollen hier die Fahrgäste auf die prospektiv sich verschlechternden Fahrtmöglichkeiten während des S4 Baus eingestimmt werden?

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